Warum Kreativworkshops die Marktforschung bereichern

„Den Teilnehmern machen solche Workshops viel Freude, da sie an etwas spielerisch mitarbeiten können“, erläutert unsere Junior-Projektleiterin Pegah Rasmju. „Sie dürfen nicht nur mittels einer Diskussion ihre Meinung kundtun, sondern tun dies auch mithilfe von z.B. Bildern, die zum Einsatz kommen oder mittels kreativer Basteleien und Rollenspielen.“ Ein hoher Spaßfaktor bei allen Beteiligten ist also garantiert!

Du bist auf der Suche nach unterschiedlichen, allumfassenden Meinungen zu einem bestimmten Thema oder einer komplizierten Fragestellung? Dafür möchtest du einen unkonventionellen und neuen Weg gehen? Dann bieten sich Kreativworkshops bestens an. Sie erlauben es dir, enorm viel über die Einstellung des Kunden herauszufinden und mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung seinen Bedürfnissen perfekt zu entsprechen. Doch worauf kommt es an und welche Punkte musst du berücksichtigen, wenn du einen Kreativworkshop planst?

Die Zielgruppe ist essentiell

Zunächst ist es von großer Bedeutung, dass die Zielgruppe, sprich, die teilnehmenden Probanden, zu dem Thema, das du beleuchten möchtest, passen. Ein professionelles Institut kann dir übrigens bei der Aufgabe zur Seite stehen, einen optimalen Kreativworkshop zu organisieren und durchzuführen. Bei der Wahl der Probanden solltest du darauf achten, dreierlei Arten einzuladen: Zustimmer, potentielle Zustimmer sowie Ablehner. So erhältst du einen differenzierten und umfangreichen Blick auf deine Fragestellung und förderst Antworten aus unterschiedlichen Blickwinkeln zutage.

Kreativworkshops bieten vielfältige Möglichkeiten 

 

„Es gibt eine große Zahl an Techniken, die wir innerhalb eines Workshops nutzen können“, so Rasmju. Bei der Entscheidung, welche die richtige für deinen persönlichen Workshop und deine Fragestellung ist, kann dir ein Profi behilflich sein.

Kreativitätstechniken in einem Workshop können ganz neue Erkenntnise liefern

 

Top 5 Methoden für einen Kreativworkshop

Im Folgenden möchten wir dir fünf besonders erfolgversprechende Kreativtechniken näherbringen:

  1. 6-Hüte-Methode: Es gibt sechs unterschiedlich gefärbte Hüte, wobei jede Farbe für eine andere Emotion steht. Die Probanden repräsentieren die Emotion ihres jeweiligen Hutes, z.B. emotional, sachlich, positiv oder leitend. Durch diese unterschiedlichen Blickwinkel entsteht ein effizienter Austausch über das Ziel, das erreicht werden soll. Gleichzeitig wird eben kein Blickwinkel gänzlich außer Acht gelassen. Ein besonderer Vorteil dieser Methode liegt darin, dass auch kontroverse Gedanken geäußert werden dürfen, ohne dass einer der Teilnehmer dafür verurteilt wird, da man sich stets auf seinen Hut und die damit verbundene Emotion berufen kann.
  1. Walt-Disney-Methode: Die Probanden nehmen die Rolle unterschiedlicher Disney-Figuren ein und vertreten folgende drei Rollen: Träumer, Realist und Kritiker. Zunächst beleuchten die Teilnehmer das Problem aus der Sicht des Träumers. In diesem Stadium sind alle erdenklichen Gedanken- Spielereien möglich. Danach erfasst der „Realist“ das Thema und die Ergebnisse. Sie werden transformiert, sodass sie umsetzbar werden. Im letzten Schritt geht es darum, die Lösungen nochmals kritisch zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Diesen Kreislauf können die Teilnehmer beliebig oft wiederholen, sodass am Ende ein optimales Ergebnis herauskommt.
  1. Superheld-Methode: Auch hier schlüpfen die Teilnehmer wieder in unterschiedliche Rollen: Jeder der Probanden wählt einen Superhelden aus, den er repräsentieren möchte und entwickelt Lösungsvorschläge basierend auf seinen Superkräften. Der Vorteil bei dieser Methode ist der, dass sich die Teilnehmer einem Problem aus ganz neuen Blickwinkeln annähern können, ohne selbstdarstellerisch zu wirken.
  1. Morphologische Matrix: Mit Hilfe dieser systematisch-diskursiven Methode können wir komplexe Probleme gänzlich erfassen und alle uns möglichen Lösungen betrachten. Hierbei nehmen wir uns zwei Ausprägungen vor, das „Soll“ und das „Muss“. Diese kombinieren wir dann in unserer Matrix. So ist es uns möglich, zu sehen, welche Aspekte besonders wichtig und welche eben weniger relevant sind.
  1. Lotusblütentechnik: Diese Ideenfindungs-Technik japanischen Ursprungs ähnelt dem klassischen Brainstorming, allerdings bilden wir hier bereits Unterpunkte zu den einzelnen Ideen und Aspekten. Visuell eben ähnlich einer Lotusblüte: Es gibt einen großen Kreis in der Mitte, der das Hauptthema repräsentiert. Darunter fallen diverse Unterpunkte, die weitere Aspekte zu dem Punkt davor nennen und näher darauf eingehen. Diese Technik eignet sich hervorragend, wenn es Ihr Ziel ist, eines Ihrer bereits bestehenden Produkte oder Prozesse weiterzuentwickeln. Für eine völlige Neuentwicklung empfehlen wir eine der vorherigen Techniken.

Kreativität bereichert die Arbeit der Marktforschung

Mit Hilfe jeder dieser unterschiedlichen Techniken entsteht eine Innovation. „Wir erhalten dadurch ganz neue Ergebnisse, auf die wir im Zweifel so nicht gekommen wären“, so unsere Junior-Projektleiterin. Daraus kann die Marktforschung dann online eine repräsentative quantitative Studie entwickeln, „um letztlich zu sehen, wie ein durch den Kreativworkshop entwickeltes Ergebnis am Ende bei der breiten Masse ankommt“, erläutert Rasmju.

Weitere Informationen zum Thema „Kreativworkshops“ findest du in unserem kostenlosen White Paper, das du hier anfordern kannst:

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