Okt11

Über die Wiesngrippe, Mixgetränke aus der PET-Flasche und eine ehemalige Sex-Ikone

Kategorie // Kolumne

Der ultimative Mafo-Wochenrückblick KW 41

Über die Wiesngrippe, Mixgetränke aus der PET-Flasche und eine ehemalige Sex-Ikone
Das war´s schon wieder mit der feucht-fröhlich-frivolen Wiesnzeit. Die letzte Maß ist getrunken, der letzte Tusch erklungen und ab sofort schwingt Dahoam wieder die eigene Frau das Zepter. Sollte man zumindest meinen. Doch die sonst so akkuraten Hanseaten scheinen sich, von solch schnöden Terminvorgaben so ganz und gar nicht beeindrucken zu lassen. Völlig selbstbestimmt feiert man in Hamburg noch bis zum 20. (!) Oktober in der Fischauktionshalle das Oktoberfest. Getreu dem Motto: Während man in München schon mit der Wiesngrippe krankgeschrieben ist, wird unten am Hafen noch geschnaxelt bis die Schwarte kracht. Oder bis sich – ganz der urbayerischen Tradition – der letzte Helbing noch mal im Magen umdreht und samt Fischbrötchen wieder den Weg in die Freiheit bahnt.
Das war´s schon wieder mit der feucht-fröhlich-frivolen Wiesnzeit. Die letzte Maß ist getrunken, der letzte Tusch erklungen und ab sofort schwingt Dahoam wieder die eigene Frau das Zepter. Sollte man zumindest meinen. Doch die sonst so akkuraten Hanseaten scheinen sich, von solch schnöden Terminvorgaben so ganz und gar nicht beeindrucken zu lassen. Völlig selbstbestimmt feiert man in Hamburg noch bis zum 20. (!) Oktober in der Fischauktionshalle das Oktoberfest. Getreu dem Motto: Während man in München schon mit der Wiesngrippe krankgeschrieben ist, wird unten am Hafen noch geschnaxelt bis die Schwarte kracht. Oder bis sich – ganz der urbayerischen Tradition – der letzte Helbing noch mal im Magen umdreht und samt Fischbrötchen wieder den Weg in die Freiheit bahnt.

Aber wer will es den arg gebeutelten Hamburgern schon verdenken? Schließlich gibt es nördlich des Weißwurst-Äquators aus sportlicher Sicht – abgesehen von Klassenerhalten und Relegationsmeisterschaften - schon lange nichts mehr zu feiern. Und wenn mal ganz ehrlich ist, sind Lederhosen und Dirndl zwischen den ganzen Barbour-Jacken und Segelschuhen doch auch mal eine ganz nette Abwechslung und so manche Bierzelt-Visage kann sich für das bevorstehende Halloween auch direkt das aufwendige Make-up sparen.

A propos Abwechslung. Wer in dieser Woche die einschlägigen Gazetten der Mafo-Welt studiert hat, durfte sich fühlen wie Bill Murray in „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Irgendwie sind die meisten Themen dann doch mittlerweile doppelt und dreifach durchgenudelt. Reisen, Social Media, Kfz-Versicherung…alles schon x-mal gehört und der Informationsbedarf gedeckt.

Aber zum Glück schuf der liebe Gott ja am siebten Tag die SPLENDID RESEARCH GmbH. Denn hier wurde nun eine Eigenstudie zum Thema Mixgetränke durchgeführt. Ja, richtig gelesen: M-I-X-G-E-T-R-Ä-N-K-E! Und damit ist selbstverständlich keine Apfelschorle, Spezi oder Chai Latte gemeint, sondern das richtig harte Zeug für alle pubertierenden Halbstarken, die sich mit zehn Mann ein Getränk aus ner 1,5 Liter PET Flasche teilen und dabei so lange Gangsta Rap hören, bis die Straßenlaternen angehen oder Muttern mit den Miracoli fertig ist.



Die Ergebnisse der Studie lesen sich jedenfalls recht interessant. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Befragten gab an, regelmäßig Mixgetränke zu konsumieren. Biermischgetränke (73 Prozent) liegen noch vor Cocktails (69 Prozent) – Longdrinks trinken lediglich 53 Prozent. Nennenswerte Unterscheidungen zwischen den Geschlechtern gibt es nicht. Zu guter Letzt wird durch die Studie auch noch der abgedroschene Spruch „Alleine trinken macht hässlich.“ verifiziert, denn 64 Prozent der Konsumenten genehmigen sich Mixgetränke überwiegend in Gesellschaft, vor allem auf Geburtstagen und Hochzeiten.

Dass es nicht immer die hochprozentige Lösung sein muss, davon würden die Hersteller von Mineralwasser die Verbraucher nur zu gerne überzeugen. Und da das aufgrund des großen Wettbewerbsdrucks nicht ohne Werbung möglich ist, wurde das Werbevolumen für dieses Produkt deutlich erhöht. Das ergab die aktuelle „Werbemarktanalyse Mineralwasser 2019“ von research tools.

Im vergangenen Jahr lagen die Werbeausgaben bei rund 77 Millionen Euro, im Vergleich zu 2017 ein Plus von 20 Prozent. Ganz vorne beim Budget dabei: Mineralwasser mit wenig Kohlensäure und Wasser mit Fruchtgeschmack. Aber egal, ob „mit“, „medium“ oder „ohne“, das Produkt ist und bleibt in etwa so sexy wie Ingrid Steeger 35 Jahre nach Klimbim.

Nicht unbedingt sexy, aber ziemlich cool kommt das neue Produkt von Schmiedl Marktforschung daher. Der Teststudiobetreiber hat in Kooperation mit dem Kölner Institut concept m research + consulting kürzlich „The Apartment“ vorgestellt – eine komplett eingerichtete Forschungswohnung, in der Probanden in entspannter Atmosphäre Produkte testen und mit Marken interagieren können. Also im Grunde eine Weiterentwicklung der Playstation-Bereiche für Schule schwänzende Teenager bei Media Markt und Saturn.

Und damit ich gleich noch vor diesen China-Instant-Suppen essenden Taugenichtsen eine Konsole mit FIFA20 und einem halbwegs funktionstüchtigen Controller erwische, bedanke ich mich recht herzlich für eure Aufmerksamkeit und wünsche allen ein erholsames Wochenende. Heute verbunden mit einem frommen Wunsch an alle Marktforschungsinstitute da draußen: Haut mal ein paar rockige Studien raus!

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