Sep27

Über Traumfrauen, schales Bier und welche Zahlen sogar Naddel erblassen lassen

Kategorie // Wochen-Rückblicke

Der ultimative Mafo-Wochenrückblick KW 39

Über Traumfrauen, schales Bier und welche Zahlen sogar Naddel erblassen lassen
In der vergangenen Woche drehte sich in unserem Mafo-Rückblick viel um das Thema Umweltschutz und Mobilität. Wir haben unter anderem gelernt, dass jemand der ein Reise plant, aber dann doch nicht antritt, heutzutage ein „Green Traveler“ ist. Spontan würde ich sagen, wenigstens eine gute Nachricht für alle Thomas-Cook-Bucher in dieser Woche.
In der vergangenen Woche drehte sich in unserem Mafo-Rückblick viel um das Thema Umweltschutz und Mobilität. Wir haben unter anderem gelernt, dass jemand der ein Reise plant, aber dann doch nicht antritt, heutzutage ein „Green Traveler“ ist. Spontan würde ich sagen, wenigstens eine gute Nachricht für alle Thomas-Cook-Bucher in dieser Woche.

Aber seien wir doch mal ehrlich: Zuhause ist es doch sowieso am schönsten – auch wenn man Urlaub hat. Und vor allem besser für die Ehe oder Beziehung! Wissenschaftler referieren ja schon seit Adam und Eva darüber, dass unmittelbar nach gemeinsamen Ferien die Trennungsrate nach oben schnellt.

Mal ist der braungebrannte Surflehrer, mal die Kinderbetreuerin mit dem niedlichen, niederländischen Akzent der Auslöser für den endgültigen Liebes-K.o.. Doch in Wahrheit stellen viele Paare fest, dass einmal im Jahr All inclusive Cluburlaub leider nicht ausreicht, um den ganzen Frust der übrigen 351 Tage wegzusaufen. Das könnte allerdings auch an dem oftmals schalen Bier oder dem etwas zu säuerlichen Wein liegen, der dort mit Empfehlung ausgeschenkt wird und die Aquagym-Teilnahme am Morgen danach immer wieder unmöglich macht.

Es empfiehlt sich also aus vielerlei Hinsicht (CO2-Emmissionen sparen, Ehe retten), mit dem Hintern zuhause zu bleiben und seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Zum Beispiel mit Bier trinken. Wer noch unschlüssig ist, zu welchem Gerstensaft er zukünftig greifen soll, sollte sich vorher unbedingt die aktuelle Studie von Nielsen anschauen.

Das gute alte Pils liegt hierzulande immer noch unangefochten an erster Stelle. Stolze 15,25 Millionen Hektoliter wurden im ersten Halbjahr des laufenden Jahres abgesetzt. Da wird selbst Naddel ganz blaß vor Neid. Auf Platz zwei folgt mit weitem Abstand helles Bier (2 Millionen), was jedoch 4 Prozent mehr sind als im Vorjahreszeitraum. Das untergärige Lagerbier ist damit an Alkoholfrei und Weizen vorbeigezogen.



Ein weiterer Vorteil am Urlaub zuhause ist, dass man im Grunde die eigenen vier Wände gar nicht mehr verlassen muss und die Joggingbuxe 24/7 so lange anlassen kann, bis es schließlich des Guten doch zu viel wird für des Partners Riechnerven. Online-Shopping sei Dank! Laut einer Studie der Online-Visibility-Plattform SEMrush erledigen immer mehr Verbraucher ihre Einkäufe online. Und zwar nicht nur die neue Waschmaschine, Kühlschrank oder den Laptop, sondern tatsächlich in erster Linie Genussmittel und Dinge des täglichen Bedarfs.

Die Studie hat ermittelt, wonach die Deutschen, Österreicher und Schweizer am häufigsten im Internet gesucht haben. Die Ergebnisse hinterlassen bei mir teilweise Fragezeichen: Mit 23.590 Suchanfragen pro Monat steht bei den Österreichern nämlich das „Speiseeis“ ganz oben. Die Deutschen legen in puncto ungesunde Nahrung noch eine Schippe drauf und befördern das Keyword „Kartoffelchips“ (270.470 Suchanfragen) auf die erste Position, gefolgt von Schuhen (248.500) und auch hierzulande sucht man offensichtlich gerne nach Eiscreme (247.483). In der Schweiz sucht man am häufigsten nach Laptops – kein Wunder, wenn einem die Franken nur so aus den Ohren herausquillen.

À propos reiche Menschen: Mark Zuckerberg sollte langsam damit anfangen, ein paar Dollar an die Seite zu schaffen, wenn es für ihn und Priscilla Chan auch mittelfristig noch für zwei warme Mahlzeiten am Tag reichen soll. Denn laut dem aktuellen Global Connected Consumer Index von Selligent Marketing Cloud sind die Tage von Facebook & Co. allmählich gezählt.

Die Jugendlichen von heute finden Facebook ja sowieso schon länger nicht so richtig „nice“. Aber nun wenden sich auch immer mehr ältere User ab. Der simple Grund: Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Ein knappes Viertel (24,5 Prozent) der Konsumenten haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einer Social-Media-Plattform den Rücken gekehrt – mehr als die Hälfte (52 Prozent) davon fiel dabei auf Facebook.

Die ersten Ratten verlassen also das sinkende Schiff, aber wissen wir nicht alle aus eigener Erfahrung, dass damit die Party noch lange nicht vorbei ist? Geduld und Beharrlichkeit haben sich doch stets bewährt und am Ende dafür gesorgt, dass man die Feier nicht alleine verlassen musste. Wenngleich es dazu einen entscheidenden Beitrag zu den 15,25 Millionen Hektolitern bedurfte, bis aus der Vogelscheuche am anderen Ende des Tresens wie von Zauberhand eine Traumfrau mit dem niedlichen Akzent wurde - selbst wenn sie aus dem tiefsten Sachsen kam.

Ob Zuhause mit einem Kasten Bier und Kartoffelchips, im sonnigen Süden mit einem Glas warmem Weißwein in den glitschigen Sonnencreme-Fingern oder vielleicht ja sogar mal wieder am Tresen auf der Pirsch nach einer neuen Errungenschaft. Ich bedanke mich für die entgegengebrachte Aufmerksamkeit und wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende!
SPLENDID RESEARCH Marktforschung

Wir sind Mitglied bei der wichtigsten Organisation für Marktforschung.

Esomar
SPLENDID RESEARCH GmbH
Barmbeker Str. 7a
22303 Hamburg
Germany

Tel.: +49 40/69 45 366-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleiben Sie in Kontakt und erhalten Sie unseren Newsletter mit interessanten Studien und exklusiven Angeboten:

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und für Newsletter von SPLENDID RESEARCH verwendet werden.

©  SPLENDID RESEARCH GmbH | Marktforschung aus Hamburg für die ganze Welt.
Kontakt

SPLENDID RESEARCH GmbH

Barmbeker Str. 7a
22303 Hamburg

Telefon:
+49 (0) 40/69 45 366-0

E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schreiben Sie uns