Mehrheit der Deutschen teilt Sorge vor Datenmissbrauch bei elektronischer Gesundheitsakte
Im Hinblick auf die der elektronischen Gesundheitsakte entgegengebrachten Vorbehalte teilt mehr als die Hälfte der Deutschen die Sorge vor Datenmissbrauch. Am weitesten verbreitet ist die Befürchtung, die Bündelung der Daten und Informationen innerhalb der digitalen Akte führe zu durchsichtigen bzw. gläsernen Bürgern. Fast gleichermaßen weit verbreitet ist die Sorge, Kriminelle könnten sich Zugang zu den Daten verschaffen und diesen nutzen, um daraus Profit zu schlagen. Auch Kranken- oder Lebensversicherungen genießen in dieser Hinsicht nicht das mehrheitliche Vertrauen der Deutschen. Insgesamt trauen 57 Prozent der Bundesbürger diesen Einrichtungen den Missbrauch der in der elektronischen Gesundheitsakte gespeicherten Daten zu. Verantwortlich für diese Sorgen dürfte u.a. die Furcht vor sogenannten pay-as-you-live-Tarifen sein, welche zukünftig gesunde bzw. ungesunde Lebensstile mit angepassten Tarifen belohnen bzw. bestrafen könnten. Den Medizinern wird, im Gegensatz dazu, größeres Vertrauen entgegengebracht. Nur knapp 43 Prozent der Deutschen glauben an eine potenzielle Beeinflussung der Behandlungsdaten aufgrund der Möglichkeit späterer Einsicht durch den Patienten.
Die Studie gibt Aufschluss über Sorgen und Befüchtungen der Deutschen gegenüber elektronischen Gesundheitsakten.
Erhebung der Sorgen und Befürchtungen bezogen auf die Einführung bzw. Nutzung elektronischer Gesundheitsakten
Relevanz von Kundenbewertungen im Kaufprozess
Studiendaten
Erhoben durch:
Splendid Research GmbH
Erhebungszeitraum:
01.08.2017
30.08.2017
Anzahl der Befragten:
1.023
Region:
Deutschland
Altergruppe:
18 Jahre
69 Jahre
Erhebungsart:
Onlinebefragung
Veröffentlicht durch:
Splendid Research GmbH
Veröffentlichungs datum:
30.11.2017
Hinweise:
keine
Zugehörige Studie: Elektronische Gesundheitsakte
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