Studie: Gütesiegel beeinflussen Kaufentscheidungen und Zahlungsbereitschaft

Repräsentative Online-Befragung zum Thema Gütesiegel

4.8/5 Bewertung (5 Stimmen)

Gütesiegeln kann nach wie vor eine hohe Relevanz im Zuge des Kaufprozesses attestiert werden:

Fast die Hälfte der Verbraucher stimmt der Aussage zu, ein Produkt mit Gütesiegel sei grundsätzlich besser als eines ohne. Gleichzeitig achten beispielsweise mehr als zwei Drittel aller Eltern beim Kauf von Babyprodukten gezielt auf Gütesiegel und 63 Prozent der Verbraucher deuten Label als wichtige Qualitätsindikatoren während des Lebensmitteleinkaufs.

Besonderes Vertrauen genießen dabei die Siegel bzw. deren Vergabestellen, die vermeintlich unabhängig sind. Organisationen, die sich für Umwelt-, Tier- oder Menschenrechtsschutz einsetzen, stehen in der Gunst der Deutschen an der Spitze. Den Staat erachten fast ebenso viele Verbraucher als vertrauenswürdige Vergabestelle. Dagegen fallen Organisationen mit Gewinnabsicht, wie z.B. verkaufende Unternehmen oder private Test-Institute, deutlich ab.

Im Durchschnitt lassen sich mit einem Siegel gut 25 Prozent der Deutschen erreichen. Bekannte Label, wie z.B. das Fairtrade- oder das Öko-Test-Siegel, sprechen sogar die Hälfte der Bevölkerung an.

Ist ein Produkt mit einem Gütesiegel ausgezeichnet, kann zusätzlich eine Steigerung der Preisbereitschaft beobachtet werden: Durchschnittlich bzw. über alle getesteten Siegel-Produkt-Kombinationen hinweg steigt diese um 15 Prozentpunkte. Gleichzeitig fällt die Kaufwahrscheinlichkeit für ein Produkt mit Gütesiegel um gut fünf Prozent höher aus, als für dasselbe Produkt ohne Gütezeichen.

Studie: Gütesiegel in Deutschland

Studie: Gütesiegel in Deutschland

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 21. bis 30. August 2019
Anzahl der Befragten 2.500
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 24.10.2019
Studie beziehen Studie: Gütesiegel Monitor 2020
Hinweise keine

Mehrheit der Deutschen schätzt TÜV falsch ein

Studie: Organisationsformen der Siegelvergabestellen in der Analyse

4.3/5 Bewertung (3 Stimmen)

Unter allen gütesiegelvergebenden Organisationen genießen private Test-Institute mit Gewinnabsicht das geringste Vertrauen. Über die Hälfte der Deutschen stuft derartige Vergabestellen, zu denen auch der TÜV Süd zuzuordnen ist, als nicht vertrauenswürdig ein. Gleichzeitig ist das TÜV Süd-Siegel nicht nur eines der bekanntesten Gütezeichen, es genießt zudem einen der höchsten gemessenen Vertrauenswerte überhaupt.

Dieser auf den ersten Blick widersprüchlich anmutende Befund lässt sich mit Unwissenheit hinsichtlich der Organisationsform von Gütesiegelvergabestellen erklären: Konfrontiert mit der Aufgabe, den TÜV Süd einer Organisationsform zuzuordnen, entscheiden sich 84 Prozent der Verbraucher falsch und lediglich zwölf Prozent kategorisieren den TÜV Süd korrekt.

Erhebung: TÜV wird weitläufig als staatlich organisiert eingestuft

Erhebung: TÜV wird weitläufig als staatlich organisiert eingestuft

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 21. bis 30. August 2019
Anzahl der Befragten 2.500
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 24.10.2019
Studie beziehen Studie: Gütesiegel Monitor 2020
Hinweise keine

Bio- und TÜV-Siegel am bekanntesten

Studie: Spontane Nennungen von Gütesiegeln

5.0/5 Bewertung (3 Stimmen)

Die Deutschen assoziieren mit dem Begriff Gütesiegel hauptsächlich Bio- oder TÜV-Kennzeichnungen, ohne aber auf deren spezifischen Vergabestellen einzugehen. Der Spitzenreiter der explizit genannten Label ist das Fairtrade-Siegel mit einer ungestützten Bekanntheitsquote von 20 Prozent. Dahinter folgen das Stiftung Warentest-Prüfzeichen sowie der Blaue Engel. Zwei Prozent nennen zudem spontan eine nicht weiter spezifizierte Vegan-Kennzeichnung und ebenso viele Personen kennen bereits das noch relativ junge Tierwohl-Label.

Erhebung: Ungestützte Siegelbekanntheit

Erhebung: Ungestützte Siegelbekanntheit

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 21. bis 30. August 2019
Anzahl der Befragten 2.500
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 24.10.2019
Studie beziehen Studie: Gütesiegel Monitor 2020
Hinweise keine

Gütesiegel verändern die Produktwahrnehmung

Studie: Beeinflussung des Produktimage durch Siegelauszeichnung

4.8/5 Bewertung (4 Stimmen)

Zwischen Siegel und Produkt kommt es durch die Auszeichnung häufig zu Imagetransfers. Ist ein Produkt durch ein Siegel ausgezeichnet, findet auf Seiten des Verbrauchers eine Übertragung der Eigenschaften, die eigentlich dem Siegel zugeschrieben werden, auf das Produkt statt. Wird ein Siegel also mit Eigenschaften assoziiert, die im Zusammenhang mit dem Produkt positiv erscheinen, profitiert das Produkt von dieser Auszeichnung.

Bei Vorhandensein des ASC-Siegels beispielsweise steigt die Zahl derer, die dem gezeigten Fischprodukt eine nachhaltige Erzeugung attestieren, enorm. Wird zudem Speiseeis mit dem Produkt des Jahres-Prüfzeichen präsentiert, wird diesem häufiger ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis zugeschrieben.

Ob das Siegel oder das Produkt sich wirklich durch diese Eigenschaft auszeichnen, ist nebensächlich. Zentral sind die bewussten und unbewussten Annahmen der Vebraucher.

Erhebung: Produkte profitieren von Siegelauszeichnungen

Erhebung: Produkte profitieren von Siegelauszeichnungen

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 21. bis 30. August 2019
Anzahl der Befragten 2.500
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 24.10.2019
Studie beziehen Studie: Gütesiegel Monitor 2020
Hinweise keine

Gütesiegel beeinflussen Kaufverhalten positiv

Studie: Auswirkungen von Gütesiegelauszeichnungen

5.0/5 Bewertung (3 Stimmen)

Die Platzierung eines Siegels sowie die Beschäftigung mit dessen Inhalten kann die Kauf- und Preisbereitschaft positiv beeinflussen:

Die Kaufwahrscheinlichkeit für ein Produkt mit Gütesiegel ist insgesamt höher als für dasselbe Produkt ohne – durchschnittlich um fünf Prozentpunkte. Daneben steigt durch die bloße Beschäftigung mit den jeweiligen Siegelinhalten die Bereitschaft, ein Produkt mit diesem Siegel zu erwerben, im Durchschnitt um einen Prozentpunkt.

Ist ein Produkt mit einem Gütesiegel ausgezeichnet, ist zusätzlich eine Steigerung der Preisbereitschaft zu verzeichnen - durchschnittlich steigt diese um 15 Prozentpunkte. Daneben steigt durch die Beschäftigung mit den jeweiligen Siegelinhalten die Preisbereitschaft im Mittel um drei Prozentpunkte.

Erhebung: Beeinflussung des Kaufverhaltens durch Gütesiegel

Erhebung: Beeinflussung des Kaufverhaltens durch Gütesiegel

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 21. bis 30. August 2019
Anzahl der Befragten 2.500
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 24.10.2019
Studie beziehen Studie: Gütesiegel Monitor 2020
Hinweise keine
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