Dschungelcamp Zwischenbilanz: Wessen Image fährt zur Hölle, wer erreicht eine starke Tiefe?

Erhebung: Veränderungen des Images während des Dschungelcamps

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Nach dem fünften Tag im Dschungelcamp hat sich schon Einiges geklärt: Die Kandidaten sind deutlich amüsanter als in den letzten Staffeln, es werden auch wichtige gesundheitliche Themen wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen thematisiert und Nathalie Volk ist bei weitem nicht die schlimmste Zicke. Einige der Promis haben sich als das komplette Gegenteil der Person, die wir erwartet hätten, entpuppt, andere haben ihr Image bestätigt. Wer es hinbekommen hat, sein Image zu nutzen und wer völlig danebengegriffen hat, haben PROMIPOOL und HUMAN BRAND INDEX untersucht. Grundlage ist eine Umfrage, die vor dem Camp unter 1.000 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählten Personen durchgeführt wurde.

Dass Helena Fürst bisher in alle Dschungelprüfungen gewählt wurde, ist kein Zufall, denn sie hat die Erwartungen der Zuschauer am stärksten enttäuscht. Die Krawallbürste war mit den größten Vorschusslorbeeren aller Kandidaten angetreten: 44 Prozent der Zuschauer hielten sie vorher für überdurchschnittlich sympathisch, nur 5 Prozent für unsympathisch. Für 72 Prozent galt sie außerdem als professionell, 44 Prozent waren sich sicher, dass sie charmant sein würde. Nur 20 Prozent hatten sie als arrogant und unbeherrscht auf dem Schirm, das war der niedrigste Wert aller Kandidaten. Insofern hat Höllenas Image den größten Absturz hinter sich. Immerhin beim Spannungsfaktor hatten die Befragten den richtigen Riecher: nur knapp ein Viertel ging davon aus, dass sie langweilig sein würde.

Philosoph David Ortega („Wenn du dich auf etwas konzentrierst, kannst du nicht links und rechts einen Gedanken fassen. Du denkst an Banane oder an Topf, aber deine Weisheit kann nur einen Weg gehen.“) offenbarte sein wahres Wesen auch erst im Laufe der Show: Sagenhafte 44 Prozent schätzten ihn vorher überdurchschnittlich intelligent ein. Beim Temperament lagen die Befragten allerdings richtig, denn zwei Drittel hielten ihn vorher schon vor den „Katakomben der Verzweiflung“ für leidenschaftlich und mutig.

Thorsten Legat hingegen ist seinem Image gerecht geworden. Die Befragten schätzten ihn als temperamentvoll, mutig und authentisch, zudem als bodenständig und positiv verrückt ein – alles Eigenschaften, die der Camp-Einpeitscher mehr als zur Genüge bewiesen hat. Dass Ricky Harris den Neuankömmlingen aus dem Snake-Camp das Essen verweigern würde, hätte hingegen kaum jemand vermutet: 87 Prozent hielten ihn vor Campbeginn für mindestens großzügig.

Nathalie Volk, die viele Experten als Camp-Zicke Nr.1 auf dem Zettel hatten, fiel bisher dagegen kaum negativ auf. Sie polarisierte in der Umfrage am stärksten: 29 Prozent fanden sie teilweise extrem unsympathisch, während 51 Prozent sich dazu bekannten, sie zu mögen. Aber dass sie langweilig sein würde, hatten nur 10 Prozent vermutet.

Der größte Gewinner dürfte bisher Menderes Bagci sein. Seine Authentizität, sein Mitgefühl und sein Mut haben die Zuschauer bisher begeistert. Vor der Show hatte ihm das kaum jemand zugetraut: Nur 43 Prozent hielten ihn für besonders verträglich und authentisch, und selbst die waren geteilter Meinung, ob so viel Offenheit und Einfühlungsvermögen nun gut oder schlecht sei: lediglich 21 Prozent fanden ihn sympathisch. Das dürfte sich mit dem Erleben des echten Menderes geändert haben.



Sympathieträger vor dem Dschungelcamp 2016

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH ®
Erhebungszeitraum Januar/ Februar 2016
Stichprobengröße 2.025
Region Deutschland
Altersgruppe 15 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch HUMAN BRAND INDEX & PROMIPOOL
Veröffentlichungsdatum Februar 2016
Herkunftsverweis Human Brand Index
Hinweise keine
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