Heidi Klum ist in den entscheidenden Zielgruppen nach wie vor Top

Erhebung: Heidi Klum ist in der Zielgruppe bekannt

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Im Finale am Donnerstag entscheidet sich, wer in diesem Jahr Germany‘s Next Topmodel wird. Die Casting-Show verzeichnete in der aktuellen Staffel wieder einen Anstieg an Einschaltquoten, vor allem in der Zielgruppe der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren. Heidi Klums Spruch "Ich habe heute leider kein Foto für dich" ist dabei genauso wie sie untrennbar mit der Sendung verbunden. Die Moderatorin führt mittlerweile seit elf Jahren durch Germany’s Next Topmodel und begleitet die angehenden Models. Dabei ist sie recht streng zu ihren „Mädchen“, wirkt teilweise auch unnahbar und muss immer wieder mit Kritik zu ihrer Person und der Sendung umgehen. Fraglich ist, ob sie auch von der Zielgruppe von Germany’s Next Topmodel kritisch gesehen wird. Identifiziert diese sich mit ihr? Findet sie sie sympathisch? Das haben wir anhand der Daten aus unserer Human Brand Database genauer untersucht.

Insgesamt ist Heidi Klum mit 96 Prozent Bekanntheit so gut wie jeder Frau in der Zielgruppe ein Begriff, polarisiert jedoch stark. 46 Prozent der sind Fans oder Sympathisanten, doch auch über ein Viertel lässt sich der Kategorie der Hater zuordnen. Besonders unbeliebt ist sie bei Singles.

Unangefochten ist ihre Popularität dagegen in der Zielgruppe der 15- bis 19-Jährigen, hier gibt es nur 12 Prozent Hater und fast keine Nicht-Kenner. Damit hat sie bei 88 Prozent der Bevölkerung in diesem Alter eine positive Werbewirkung, das ist einer der besten Werte, den Prominente dort erreichen. Allerdings hat sie deutlich mehr Sympathisanten (47 Prozent) als echte Fans (12 Prozent). Das liegt daran, dass insgesamt nur 19 Prozent die Bergisch-Gladbacherin als Vorbild sehen und nur 15 Prozent sich mit ihr identifizieren.

Nicht nur die Mütter dieser Generation sind Heidi Klum gegenüber positiv eingestellt, auch die der nachfolgenden, die häufig selbst bereits früher GNTM verfolgt haben. Bei beiden erreicht die Moderatorin etwa 75 Prozent aller Personen mit ihrer Werbewirkung. Auch sind etwa ein Drittel der Mütter Fans und nur ein Viertel zählt zu den Hatern. So könnte der Erfolg der Show sogar längerfristig ansteigen. Speziell Mütter und Töchter schauen GNTM offenbar zusammen und sollen durch das Product Placement von Beauty- und Pflegeprodukten, aber auch von Marken aus anderen Branchen zum Kauf animiert werden. Tatsächlich scheint das auch zu funktionieren, so soll der Umsatz mancher Produkte während der Ausstrahlungsmonate um bis zu 30 Prozent steigen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Teenager-Töchter und ihre Mütter Heidi Klum nach wie vor sehr gerne sehen. Als Identifikationsfigur und Vorbild dient sie den Töchtern allerdings kaum. Nichtsdestoweniger hat sie für diese Zielgruppe mit ihrer Casting-Sendung über die Jahre hinweg eine sehr gut funktionierende Produktions- und Vermarktungsplattform aufgebaut. Wenn sie also immer wieder lächelnd in die Kamera „Nur eine kann gewinnen“ sagt, stimmt dies nicht ganz, denn am Ende gewinnen ein Model, der Sender, die Sponsoren, sie selbst und ihr Vater Günther, der die Vermarktung der angehenden Models nach der Show übernimmt.


Studie Humor Gercke

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH ®
Erhebungszeitraum März 2016
Stichprobengröße 182
Region Deutschland
Altersgruppe 15 bis 49 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch HUMAN BRAND INDEX
Veröffentlichungsdatum Mai 2016
Herkunftsverweis Human Brand Index
Hinweise keine
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