Nutzer medizinischer Digitalangebote zeigen starkes Interesse an elektronischer Gesundheitsakte

Erfassung des Nutzungsinteresses unter Berücksichtigung bisheriger und potenzieller Nutzer medizinischer Digitalangebote

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Die Erhebung des Interesses an elektronischen Gesundheitsakten (eGA) unter Berücksichtigung der aktuellen Nutzung medizinischer Digitalangebote, wie z.B. Coaching- oder Therapie-Apps, spricht eine klare Sprache. Bisherige Nutzer solch digitaler Anwendungen zeigen, aufgrund der thematischen Nähe beider Anwendungen, auch an der Nutzung elektronischer Gesundheitsakten starkes Interesse. Der Mehrwert elektronischer Gesundheitsakten erschließt sich dieser Personengruppe offenbar intuitiv.

Das konkrete Nutzungsinteresse wurde anhand mehrerer Entscheidungsszenarien ermittelt: Im Falle des ersten Szenarios, einer kostenlosen Variante der eGA, entscheiden sich 88 Prozent der aktuellen Nutzer digitaler Angebote für die elektronische Gesundheitsakte. Jene Personen, die an einer zukünftigen Nutzung medizinischer Digitalangebote interessiert sind, zeigen ein nahezu ebenso stark ausgeprägtes Interesse. Die Ablehner der Digitalangebote entscheiden sich zwar mehrheitlich für die Nutzung der kostenlosen eGA, das Interesse fällt mit knapp 63 Prozent jedoch nicht derart stark aus.

Im Rahmen des zweiten Szenarios, einer eGA-Variante mit kostenlosen Grundfunktionen und kostenpflichtigen Erweiterungen, sinkt das allgemeine Nutzungsinteresse zwar gruppenübergreifend, jedoch setzen sich die Gruppentendenzen zur Nutzung fort. Besonders auffällig hierbei ist der starke Rückgang des Interesses der Ablehner medizinischer Digitalangebote. Konnte zunächst die kostenlose Variante der eGA noch das mehrheitliche Interesse dieser Gruppe wecken, hat sich deren Nutzungsabsicht vor dem Hintergrund möglicher Kosten fast halbiert.

Diese Beobachtung lässt sich auch auf das dritte Szenario, eine elektronische Gesundheitsakte mit Grundgebühr, übertragen. Erneut nimmt das allgemeine Interesse über alle Vergleichsgruppen hinweg ab und abermals ist der Rückgang des Interesses bei den Ablehnern medizinischer Digitalangebote am stärksten ausgeprägt. Zudem erwähnenswert: Trotz einer verpflichtenden Nutzungsgebühr entscheiden sich mit 60 Prozent immer noch mehr als die Hälfte der aktuellen Nutzer medizinischer Digitalangebote für die Nutzung dieser eGA-Variante.

Die Studie erhebt das Nutzungsinteresse an elektronischen Gesundheitsakten unter verschiedenen Voraussetzungen.

Studie - Nutzungsinteresse an elektronischen Gesundheitsakten

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum August 2017
Anzahl der Befragten 1.023
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 07.11.2017
Studie beziehen Elektronische Gesundheitsakte
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