Studie: Glutenfreie Ersatzprodukte in Deutschland

Online-Befragung zum Thema glutenfreie Ersatzprodukte

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Innerhalb Deutschlands nimmt der Verzicht auf Gluten, unabhängig konkreter medizinischer Indikationen, stetig zu. Innerhalb der letzten Jahre hat sich der Umsatz glutenfreier Ersatzprodukte vervielfacht. Dabei sind 67 Prozent der auf Gluten verzichtenden Verbraucher weiblich, 60 Prozent sind jünger als 40 Jahre und 42 Prozent besitzen einen akademischen Abschluss.

Trotz der besonderen Voraussetzungen entscheidet auch in diesen Fällen der Geschmack über die Ernährung: 87 Prozent der auf Gluten verzichtenden Personen möchten sich in dieser Hinsicht nicht einschränken. Trotz des Genussbedürfnisses messen 85 Prozent dieser Verbrauchergruppe dem Aspekt Gesundheit Relevanz bei, weshalb es sich um eine aufgeklärte und anspruchsvolle Verbrauchergruppe handelt. Zum Vergleich: Unter Vegetariern liegt dieser Wert lediglich bei 75 Prozent, bei Flexitariern gar nur bei 70 Prozent. Ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis spielt zudem für über zwei Drittel eine wichtige Rolle.

Bei der Mehrheit der Personen die sich glutenfrei ernähren, sorgen die Ersatzproduktpreise für Missmut: 57 Prozent bemängeln die Preisstruktur der Alternativen. Eine weitere gewichtige Einschränkung dieser Ernährungsweise tritt auf, sobald die eigenen vier Wände verlassen werden: 56 Prozent der Personen berichten von Schwierigkeiten beim Ausgehen, z.B. in Restaurants. Zudem empfinden immerhin noch 44 Prozent die Auswahl an Ersatzprodukten aktuell als zu eingeschränkt.

Eingekauft wird am häufigsten im Supermarkt: 85 Prozent der auf Gluten verzichtenden Personen beziehen dort Ihre Lebensmittel. Weitere 60 Prozent besuchen zudem regelmäßig Discounter. Außerdem kaufen 45 bzw. 40 Prozent dieser Verbrauchergruppe regelmäßig in Drogerien und Bio-Märkten ihre Lebensmittel ein.

94 Prozent der Personen, die unter einer nachgewiesenen Zöliakie oder Gluten- bzw. Weizensensitivität leiden, haben bereits ein Ersatzprodukt gekauft, um nicht auf bestimmte Produktgruppen verzichten zu müssen. Bei Personen ohne einen solchen Befund liegt die Quote immer noch bei 86 Prozent. Das am häufigsten gekaufte Ersatzprodukt sind glutenfreie Nudeln und ebenso häufig wird auch zu entsprechenden Brot- bzw. Brötchen-Alternativen gegriffen. Immerhin noch etwas mehr als die Hälfte des Personenkreises hat bereits glutenfreies Mehl gekauft.

Unter den Herstellern glutenfreier Ersatzprodukte genießen vor allem Alnatura (76 Prozent), Barilla Glutenfrei (62 Prozent) und dmBio Glutenfrei (59 Prozent) hohe Bekanntheitswerte.

Studie: Glutenfreie Ernährung und Ersatzprodukte in Deutschland

Studie: Glutenfreie Ernährung und Ersatzprodukte in Deutschland

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 11. bis 22. Juni 2020
Anzahl der Befragten 714
Region Deutschland
Altersgruppe 16 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 12.11.2020
Studie beziehen Studie: Glutenfrei Monitor 2020
Hinweise keine
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