Artikel zum Thema: Alter

Studie: 61 Prozent der Deutschen lesen noch immer Bücher

Repräsentative Befragung zum Thema Bücher & Lesen

5.0/5 Bewertung (5 Stimmen)

Der Büchermonitor 2017 untersucht das Leseverhalten und die Buchvorlieben der Deutschen. Dazu wurden in einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Studie 1.031 in Deutschland lebende Personen befragt. Von Interesse waren vor allem die Häufigkeit des Lesens, welche Genres am beliebtesten sind und wie weit Papierbücher, E-Books und Hörbücher verbreitet sind. Darüber hinaus wurde erhoben, welche Kauf- und Ausleihmöglichkeiten die Deutschen für Bücher nutzen und anhand welcher Kriterien sie sich für ein Buch entscheiden.

Trotz gegenteiliger Meldungen: Das Buch ist nicht tot! 61 Prozent der Deutschen lesen regelmäßig, nur eine Minderheit von 13 Prozent liest überhaupt nicht. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch ein Abwärtstrend deutlich. Während bei den 50-59-Jährigen 28 Prozent täglich oder fast täglich lesen, sind es bei den 18-29-Jährigen nur noch 15 Prozent.

Erstaunlich einig sind die Deutschen sich bei ihrem Lieblingsgenres: Die Hälfte der der Leser bevorzugt Krimis, immerhin 46 Prozent begeistern sich für Thriller. Während Frauen eher Liebes- und Historische Romane mögen, nehmen die Männer gerne Sachbücher aus dem Bereich Wissenschaft & Technik sowie Science-Fiction-Literatur zu Hand.

In den letzten Jahren ist das Papierbuch zunehmend durch E-Books und Hörbücher in Bedrängnis geraten. Neun von zehn Lesern nutzen zwar nach wie vor die klassische gedruckte Buchvariante, allerdings laden sich auch zwei von fünf Bücherfans E-Books herunter und fast jeder Vierte spielt Hörbücher ab.

Eine wichtige Veränderung in der Branche zeigt sich in der lang befürchteten Ablösung des stationären Buchhandels durch den Online-Handel. Zwar werden weiterhin beide Kanäle genutzt, jedoch bestellen 76 Prozent der Verbraucher Lesestoff im Internet, lediglich 67 Prozent suchen dafür ein Fachgeschäft in der Stadt auf.

Die Studie erfasst das Leseverhalten und die Lieblings-Genres der Deutschen

Infografik Bücher & Lesen Oktober 2017

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum September 2017
Anzahl der Befragten 1.031
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 05.10.2017
Studie beziehen Studie Büchermonitor Deutschland Oktober 2017
Hinweise

Ärmere Deutsche lesen weniger Bücher

Statistik zum Lesen in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Einkommen

5.0/5 Bewertung (4 Stimmen)

Zwar wird in Deutschland noch viel gelesen, aber wer wieviel liest, ist ungleich verteilt. Die größten Leseratten sind die 50-59-Jährigen; in dieser Altersgruppe lesen 28 Prozent nahezu täglich. Das sind fast doppelt so viele wie bei den 18-29-Jährigen, von denen nur 15 Prozent genauso häufig lesen.

Frauen lesen zu 38 Prozent an vier oder mehr Tagen in der Woche, das sind neun Prozentpunkte mehr als bei den Männern.

Aber vor allem gilt: wer mehr verdient, der liest auch mehr. Menschen mit geringem Einkommen haben das Lesen doppelt so häufig komplett aufgegeben wie Mittel- oder Hochverdiener.

Die Statistik erhebt die Häufigkeit des Lesens in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Einkommen.

Umfrage über die Lesehäufigkeit

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum September 2017
Anzahl der Befragten 1.031
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 05.10.2017
Studie beziehen Studie Büchermonitor Deutschland Oktober 2017
Hinweise

E-Books und Hörbücher werden von jüngeren Leser häufiger genutzt

Statistik zur Nutzung von Papierbüchern, E-Books und Hörbüchern

5.0/5 Bewertung (3 Stimmen)

Das normale Papierbuch ist in allen Generationen immer noch ungeschlagener Meister, wenn es um das Lesen geht. Über 90 Prozent der Deutschen lesen gerne im guten alten Format.

Aber der Wandel ist dennoch sichtbar. E-Books sind schon bei fast der Hälfte der unter 40-Jährigen angekommen. Und selbst bei den älteren Lesern nutzt inzwischen fast ein Drittel die elektronischen Lesemöglichkeiten.

Hörbücher sind vor allem bei den jüngeren Generationen beliebt. 34 Prozent der 18-29-Jährigen hören sich ihre Bücher gerne an. Dieser Trend scheint bei den Älteren auszubleiben, denn dort ist es nur jeder Zehnte.

Die Statistik vergleicht die Nutzung von Papierbüchern, E-Books und Hörbüchern nach Altersgruppe

Statistik zur Nutzung von Buchmedien nach Altersgruppen

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum September 2017
Anzahl der Befragten 1.031
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 05.10.2017
Studie beziehen Studie Büchermonitor Deutschland Oktober 2017
Hinweise

Craft-Bier trinken vor allem junge Männer mit hohem Einkommen

Untersuchung zur Zielgruppe von Craft-Bier in Deutschland

4.2/5 Bewertung (5 Stimmen)

Die Anzahl der Brauereien in Deutschland ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Das liegt daran, dass viele kleine, handwerklich arbeitende Betriebe gegründet wurden, die hochwertige Biere mit mehr Eigengeschmack produzieren – sogenanntes Craft-Bier. Im Zuge des Bieratlas 2017 haben wir auch untersucht, wie viele Personen schon einmal Craft-Bier getrunken haben und in welchen Zielgruppen das Qualitätsbier besonders beliebt ist.

Die Zielgruppe der Craft-Bierbrauereien ist tendenziell häufiger männlich, jung und verfügt über ein überdurchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen. Von der Altersgruppe der 18-29jährigen hat bereits deutlich über die Hälfte Craft-Bier probiert. Ebenso gilt dies für das männliche Geschlecht, hier haben 53 Prozent schon handwerklich Hergestelltes aus Hopfen und Malz zu sich genommen. Den deutlichste Faktor stellt jedoch das Haushaltnettoeinkommen da. Steigt es auf 4.000 Euro oder höher, steigt der Anteil der Personen, die Craft-Bier probiert haben, auf 60 Prozent. Im Gegensatz dazu haben die ärmsten Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1.100 Euro nur zu 26 Prozent Craft-Bier getrunken. Die ebenfalls geringere Reichweite in den mittleren Einkommensklassen liegt vermutlich daran, dass die Preissensibilität bei Nahrungsmitteln nach wie vor stark ausgeprägt ist. Hinzu kommt, dass hohe Einkommen eher in den großen Städten erzielt werden, in denen es wiederum auch häufiger handwerklich arbeitende Brauereien gibt. Schließlich kommt als Erklärung auch ein milieubezogener, demonstrativer Konsum in Frage.

Die Studie untersucht die Verbreitung und Zielgruppen von Craft-Bier

Craft-Biertrinker nach Alter, Geschlecht und Einkommen 2017

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum September 2017
Anzahl der Befragten 1.031
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 26.09.2017
Studie beziehen Studie Bieratlas Deutschland September 2017
Hinweise

Insbesondere jüngere Fahrgäste fahren häufiger schwarz

Studie zum Thema Schwarzfahren im Alters- und Einkommensvergleich

4.5/5 Bewertung (2 Stimmen)

Neben der Unterscheidung von Schwarzfahrern nach dem Geschlecht hat uns auch interessiert, ob sich Unterschiede hinsichtlich Alters- und Einkommensgruppen erkennen lassen.

Dahingehend zeigt sich, dass der Anteil an Schwarzfahrern insbesondere unter jüngeren Befragten vergleichsweise hoch ist. Gut jeder fünfte der 18 bis 29-Jährigen gibt an, regelmäßig oder zumindest gelegentlich vorsätzlich den ÖPNV ohne gültigen Fahrschein zu nutzen. Dieser Anteil nimmt mit steigendem Alter ab. Unter den 50 bis 59-Jährigen ist er am geringsten. Rund 5 Prozent der befragten Fahrgäste dieser Altersgruppe zählen zu den Schwarzfahrern.

Innerhalb der Einkommensgruppen lässt sich kein klarer Trend erkennen. Gleichwohl gibt es Unterschiede der Anteile an Schwarzfahrern. Die Einkommensgruppe mit dem größten Anteil an Personen, die den ÖPNV vorsätzlich ohne gültiges Ticket nutzen, ist die mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Die wenigsten Schwarzfahrer finden sich in der Gruppe mit einem monatlichen Einkommen unter 500 Euro. Das liegt wohl daran, dass ein sogenanntes "erhöhtes Beförderungsentgelt" von 60 Euro für Menschen mit sehr geringem Einkommen deutlich stärker ins Gewicht fällt.

Fahren Sie manchmal vorsätzlich auch ohne gültigen Fahrschein (schwarz) mit dem öffentlichen Nahverkehr?

Fahren Sie manchmal vorsätzlich auch ohne gültigen Fahrschein (schwarz) mit dem öffentlichen Nahverkehr?



Studiendaten

Erhoben durch myMarktforschung
Erhebungszeitraum Februar/März 2017
Anzahl der Befragten 2.069
Region Deutschland
Altersgruppe ab 18 Jahren
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch myMarktforschung
Veröffentlichungsdatum Juni 2017
Herkunftsverweis Studie: ÖPNV und Zufriedenheit?
Hinweise keine

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