Artikel zum Thema: Finanzen

Studie: Finanzen in Deutschland

Studie: Sparverhalten und Risikovorsorge der Deutschen

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Immer wieder wird in Deutschland diskutiert, wie es um die Finanzen der Bevölkerung bestellt ist, ob die Bundesbürger ausreichend für den Ruhestand vorsorgen und welche Maßstäbe es für Armut gibt. Diese aktuelle, repräsentative Studie zur Finanzlage der Bundesbürger betrachtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

Auffällig ist, dass 34 Prozent der Deutschen für einen Notfall wie eine Autoreparatur oder eine defekte Waschmaschine keine 500 Euro aus eigenen Ersparnissen aufbringen können. Das heißt nichts Anderes, als dass ein Drittel der Bevölkerung ohne nennenswerte finanzielle Sicherung lebt und sich für größere Anschaffungen verschulden muss.

Wenn die Deutschen sparen, steht eher das Hier und Jetzt als die Zukunft im Vordergrund: 55 Prozent der Menschen sparen für den nächsten Urlaub und 37 Prozent für andere Konsumwünsche, während nur 44 Prozent Risikovorsorge betreiben und sogar nur 31 Prozent für das Alter zurücklegen. Die beliebteste Sparform ist nach wie vor das Bargeld, nur etwa 20 Prozent der Bundesbürger legen ihr Geld in Wertpapieren an.

Wie gut jemand für Notfälle und das Alter aufgestellt ist, hängt nicht nur vom Einkommen ab, auch die Werteinstellungen spielen eine größere Rolle. Während die junge, leistungsorientierte Oberschicht überdurchschnittlich verdient und im Schnitt auch 210 Euro pro Monat zurücklegt, können trotzdem 40 Prozent ihrer Mitglieder die 500 Euro für den Notfall nicht aufbringen. Anders sieht es bei traditionellen Arbeitern aus, die zwar weniger verdienen und deshalb auch nur 134 Euro pro Monat sparen, im Notfall jedoch nur in 33 Prozent der Fälle Schulden machen müssten.

Studie: Finanzen in Deutschland

Infografik Finanzen 2018

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 09. bis 17. Oktober 2018
Anzahl der Befragten 1.000
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 13.12.2018
Studie beziehen Studie: Finanzen 2018
Hinweise keine

Einkommensgruppe nicht ausschlaggebend für finanzielle Unsicherheit

Umfrage: Finanzielle Unsicherheit und Rücklagen

5.0/5 Bewertung (3 Stimmen)

Wovon hängt es ab, ob jemand finanziell sicher oder eher unsicher ist? Gar nicht so sehr von der Einkommensklasse, der man zugehört - auch wenn das naheliegt. Nein, vielmehr hängt es vom eigenen Wertekanon ab, ob man sicher ist oder nicht. So geben Menschen aus der Oberschicht seltener an, Rücklagen in Höhe von 500 Euro zu haben, ohne Schulden zu machen als Zugehörige zur arbeitenden Mittelschicht. Und dies, obwohl jene im Vergleich ein deutlich geringeres Einkommen haben.

Statistik: Finanzielle Sicherheit in den Milieus

Rücklagen nach Milieus

Studiendaten

Erhoben durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Erhebungszeitraum 09. bis 17. Oktober 2018
Anzahl der Befragten 1.000
Region Deutschland
Altersgruppe 18 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch SPLENDID RESEARCH GmbH
Veröffentlichungsdatum 13.12.2018
Studie beziehen Studie: Finanzen 2018
Hinweise keine

Monetarisierung von Self Tracking-Daten hat großes Potenzial

QUANTIFIED WEALTH MONITOR 2016: POTENZIAL FÜR MONETARISIERUNG VON DATEN

4.8/5 Bewertung (4 Stimmen)

21 Prozent der Bevölkerung tracken ihre eigenen Daten mindestens in einem Lebensbereich. Die genutzten Hilfsmittel reichen von Smartwatches bis hin zu den Klassikern Stift und Papier. Diese Daten würde die Mehrheit einer gesetzlichen Krankenkasse anvertrauen, etwas unter der Hälfte einer Kfz-Versicherung und etwa ein Drittel einer Bank.


Self Tracking hat bereits einen substanziellen Teil der Gesellschaft erreicht

Quantified Wealth - Infografik

Studiendaten

Erhoben durch Dr. Grieger & Cie. Marktforschung
Erhebungszeitraum Juni 2016
Anzahl der Befragten 1.011
Region Deutschland
Altersgruppe 15 bis 69 Jahre
Erhebungsart Onlinebefragung
Veröffentlicht durch Dr. Grieger & Cie. Marktforschung
Veröffentlichungsdatum 23.08.2016
Studie beziehen Quantified Wealth Monitor 2016
Hinweise Der Quantified Wealth Monitor 2016 bietet einen Überblick über die Bereitschaft der Verbraucher zur Monetarisierung von persönlichen Daten und die Verbreitung von Self Tracking-Anwendungen.
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