Harry Kane geht steil, Ronaldo fußballerisch top – image-technisch flop, Modric gewinnt Fans für sich

So entwickelt sich das Image der Spieler durch die Weltmeisterschaft

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Unsere Studie hat es deutlich gemacht: Die Namen Thomas Müller, Joshua Kimmich oder auch Lionel Messi sind image-technisch die Sieger der WM, während Mesut Özil die meisten Hater hat und sich Christian Eriksen oder auch Harry Kane mit den letzten Rängen in Sachen HUMAN BRAND INDEX sowie Bekanntheit und Beliebtheit zufriedengeben müssen.

Nachdem der Ball ordentlich gerollt ist und es den einen oder anderen unerwarteten Treffer auf dem Platz gegeben hat, dürfte sich das Bild jedoch wieder gedreht haben. Wir haben uns mit 20 ausgewählten internationalen Top-Spielern beschäftigt und verfolgen nun mit Spannung die Frage: Wer profitiert in Sachen Beliebtheit durch die Fußball-Weltmeisterschaft? Und wer ist heute bekannter als noch vor einer Woche?

Ronaldo polarisiert nach wie vor – trotz herausragender Leistung

Beginnen wir mit einem, der die Gemüter erhitzt und die Fans spaltet: Ronaldo. Der portugiesische Megastar hat – wie so oft – eine herausragende Einzelleistung abgerufen. Er erzielte alle drei Tore beim Giganten-Treffen mit den hoch gehandelten Spaniern. Diese WM kann die seine werden, denn Portugal ist immerhin amtierender Europameister. Gleichwohl steht es um seine Beliebtheit auch nach diesen Treffern nicht sonderlich gut: So hat er, nach Angaben der führenden Social-Listening und Analytics-Plattform Talkwalker, vor dem Spiel (am 14.6.2018) 28 Prozent positive Erwähnungen im deutschsprachigen Netz verzeichnet sowie lediglich drei Prozent negativer; eine Woche später (am 20.6.2018) ist der positive Wert auf 21 Prozent minimiert, während sich acht Prozent der deutschen User negativ im Netz zu ihm äußern. Stellt sich die Frage, ob sich hier hauptsächlich die Fans der gegnerischen Mannschaften über ihn aufregen, denen Ronaldo ein Tor nach dem nächsten hineingejagt hat. Sieht man sich die Top-Resultate der Beiträge über den Fußballstar an, so finden sich zumindest keine Hater des Fußballstars, sondern vielmehr Anekdoten darüber, wie es ist, die „Maschine“ (O-Ton Patrice Evra auf www.90min.de ) CR7 privat zu kennen.

wm fussball human brand index auswertung talkwalker Grafik zeigt die Top-Themen im Netz um Legende Cristiano Ronaldo

Luka Modric gewinnt Fans im Netz für sich

Ebenfalls gute Leistungen zeigten die Kroaten um Luka Modric sowie die Belgier um Kevin de Bruyne. Gleichwohl sind beide Siege nicht überraschend gewesen, weil erwartbar. Modric erzielte zu Beginn der WM in unserer Erhebung einen unterdurchschnittlichen HUMAN BRAND INDEX von 31 – was vermutlich auch mit seiner großen Unbekanntheit unter den Bundesbürgern zusammenhängt. Immerhin konnten 59 Prozent der Deutschen nichts mit ihm anfangen. Zehn Prozent von denjenigen, die ihn kennen, bezeichnen sich hingegen als seine Hater. Damit liegt er im Mittelfeld, weit hinter Özil mit fast 50 Prozent Hatern, aber quasi fast gleichauf mit de Bruyne (7 Prozent Hater). Da ist es doch erwähnenswert, dass er laut Talkwalker eine Woche nach WM-Beginn mit keinem einzigen negativen Kommentar im deutschsprachigen Netz von sich Reden macht, dafür aber mit 14 Prozent positiver Sentiments. Einen Tag nach dem 3:0 Sieg gegen Argentinien, an dem Modric durch seinen Treffer in der 80. Minute maßgeblich beteiligt war, steigen die positiven Erwähnungen im deutschsprachigen Netz übrigens auf satte auf 41 Prozent.

„God save the Kane“ – Torschütze Harry Kane lässt Presse jubeln

Seinen Spitznamen hat er spätestens seit dem Spiel gegen Tunesien weg: Harry Kane, der „Hurricane“. Ihm haben die Engländer das 2:1 zu verdanken. Während ihn vor der WM lediglich 16 Prozent der Bundesbürger kannten, so steigt seine Bekanntheit durch diesen Sieg an: Laut Talkwalker berichteten am Start-Tag der WM 286 unterschiedliche Autoren in 452 Beiträgen über ihn in Deutschland, eine Woche später waren es indes fast doppelt so viele: 873 unterschiedliche User mit 2.000 Beiträgen. Was seine Beliebtheit angeht, so hält sich diese jedoch konstant; jeweils ein Drittel positiver Beiträge stehen sieben bzw. fünf Prozent negativer gegenüber.

Eriksen erhält durch WM Bekanntheitsschub  

Sein Teamkollege im Verein, Christian Eriksen, der als Star der dänischen Mannschaft auftrat, die prompt, wenn auch glücklich, die Peruaner bezwang, ist in seiner Bekanntheit deutlich in die Höhe geschossen, obgleich nicht er, sondern der Leipziger Yousef Poulsen das einzige Tor im Spiel gegen die Peruaner erzielte. Gab es am Tag des WM-Starts im deutschen Netz 7.600 Beiträge von 2.200 unterschiedlichen Autoren, so ist diese Zahl eine Woche später rasant gestiegen: Knapp 60.000 Beiträge von mehr als 15.000 unterschiedlichen Autoren verzeichnet Talkwalker bei einer geringen Steigerung der positiven Beiträge und Senkung der negativen.

Neymar, Suarez und Messi sind und bleiben bekannt – Messis Bekanntheitsgrad im Netz steigt rasant

Große Namen im internationalen Fußballgeschäft hatten in ihren Auftaktpartien teils erhebliche Schwierigkeiten. Während die Uruguayer mit Luis Suarez einen knappen Sieg einfuhren, ohne dabei besonders aufzufallen, mussten sich die anderen südamerikanischen Schwergewichte, Argentinien und Brasilien, mit jeweils einem Punkt zufriedengeben. Daran konnten auch die Megastars Messi und Neymar nichts ändern. Was die Zahl der Beiträge im Netz über sie angeht, so lagen diese bereits vor der WM deutlich im fünf- und sechsstelligen Bereich und tun dies nach der ersten WM-Woche weiterhin; einen Ausreißer nach oben kann hier Messi verbuchen: Die deutschen Beiträge über ihn steigen innerhalb dieser Woche von 247.000 auf 4,2 Mio.

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Augmented Reality und Chancen für den stationären Handel

Interview mit unserem Studienleiter Thilo Kampffmeyer

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Der stationäre Einzelhandel muss um jeden Kunden kämpfen. Inwieweit kann AR bei der Kundengewinnung eine Hilfe sein?

Thilo Kampffmeyer: Durch die Integration von AR-Anwendungen hat der Handel vor Ort die große Chance, die Lücke zum Online-Handel ein bedeutendes Stück zu schließen. Durch AR können die Vorteile beider Einkaufsarten nicht nur vereint werden, der Einkauf vor Ort würde bei entsprechender Umsetzung, z.B. durch einen AR-Spiegel, wieder zum echten Erlebnis. Einen wirklichen Mehrwert erreicht man durch den Einsatz von AR, wenn dadurch zusätzliche Informationen, wie Angebote, Empfehlungen direkt am Point of Sale digital verfügbar werden. 

Hier stellt sich die nächste Frage: Wie soll AR im stationären Handel eingesetzt werden und welchen Nutzen haben die Konsumenten davon? Benötigt der Kunde für die Nutzung spezielle Tools?

AR setzt bisher zumeist eine Spezialbrille oder App auf dem eigenen Smartphone voraus. Während Spezialbrillen durch die jeweiligen Geschäfte bereitgestellt werden, müssten die Konsumenten bei der Nutzung ihres Smartphones lediglich spezielle Apps herunterladen – vor dem Hintergrund der Benutzerfreundlichkeit wäre demnach eine interoperable App besonders wünschenswert. Der Kunde könnte dann von Geschäft zu Geschäft ziehen und im Bedarfsfall unkompliziert das eigene Smartphone samt App benutzen und sich z.B. alle gewünschten Produktinformationen anzeigen lassen oder einen Einrichtungsgegenstand anhand eines zuvor aufgenommenen Bildes direkt im eigenen Wohnzimmer platzieren.

Welche Vorteile hat der stationäre Einzelhandel durch die Nutzung von AR gegenüber dem Online-Handel?

Wie bereits erwähnt, lassen sich die Vorteile beider Einkaufsarten kombinieren bzw. im Idealfall sogar beide Erlebniswelten miteinander verschmelzen. Einzelhändler können sich bspw. in bester Innenstadtlage mit einem an den Unternehmensauftritt angepassten Showroom präsentieren, ohne dabei den gewöhnlichen Begrenzungen der Regal- und Lagerflächen zu unterliegen. Die Ausstellung würde sich dabei auf einige ausgewählte Einheiten beschränken und durch virtuelle Alternativen und Zusatzinformation ergänzt. Der eigentlich lokale Verkaufsraum wird dadurch ins Unermessliche erweitert und Kunden können das gewünschte Objekt live erleben und testen sowie danach in der gewünschten Konfiguration auf eine online abrufbare Merkliste zur späteren Ansicht setzen oder gleich vor Ort kaufen.     Rosarote Brille? Nicht ganz - aber die "erweiterte Realität" verschafft dem Einzelhandel ganz neue Möglichkeiten

 Gibt es bereits Händler, die AR nutzen und wenn ja, welche Erfolge haben sie damit erzielt?

Ja, die gibt es. Zurzeit wird AR jedoch hauptsächlich durch die Großen ihrer jeweiligen Branche eingesetzt und auch dort ist der Einsatz nicht flächendeckend umgesetzt, sondern beschränkt sich zumeist auf einzelne Pilotprojekte. Gleichwohl bisher nur vereinzelt vorkommend, lässt sich bereits heute ein branchenübergreifender Einsatz feststellen. Durch die lediglich vereinzelte Umsetzung, ist die Datenlage hinsichtlich Erfolg und Nutzen solcher Projekte jedoch nicht wirklich belastbar.   

Was sagt der Augmented Reality Monitor 2018 zu der Sicht der Kunden, sind diese bereit AR zu nutzen und wenn ja, was erhoffen sich die Kunden durch die Nutzung?

Der Anteil derer, die sich dem Thema verweigern, liegt lediglich zwischen 20 und 30 Prozent. Die Mehrheit zeigt, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt, ernsthaftes Interesse an der Thematik.

Ein überwiegender Teil der Verbraucher erwartet durch die Nutzung eine deutliche Erleichterung des Alltags. Im Falle des Einzelhandels wird vor allem erwartet, dass Produktinformationen einfacher zugänglich werden und das Warenangebot insgesamt transparenter bzw. übersichtlicher wird. Damit sind es prinzipiell die Vorteile des Online-Einkaufs, von denen die Verbraucher auch vor Ort profitieren möchten. Gleichermaßen ist natürlich auch die Neugierde bzw. der Spaß an der neuen Technik nicht zu unterschätzen bzw. stark ausgeprägt – an einer mangelnden Testbereitschaft seitens der Verbraucher dürfte die Einführung von AR-Lösungen im Einzelhandel demnach nicht scheitern.

Welche Zweifel und Hindernisse bestehen sowohl auf der Seite der stationären Einzelhändler als auch der Kunden bei der Nutzung von AR?

Natürlich ließen sich seitens vieler Einzelhändler Vorbehalte hinsichtlich der Kosten bzw. des Aufwandes zur Integration einer AR-gestützten Verkaufsfläche vorbringen. Jedoch sollte ein kurzer Blick auf die jährlichen Wachstumsraten des Online-Handels als Rechtfertigung des Handlungsbedarfes genügen und bei konsequenter Umsetzung eines AR-Konzepts beantwortet sich Frage nach dem tatsächlichen Mehrwert ebenfalls von selbst.

Gerade jene Verbraucher, die der Thematik gegenüber eher ablehnend eingestellt sind, befürchten durch die Verbreitung der Technologie Einbußen bezüglich des persönlichen Kontakts bzw. der Beratung während des Einkaufs. Zudem erwarten sie einen zeitlichen Mehraufwand in Folge der Benutzung von AR im Alltag. Die Angst vor Datenmissbrauch ist dagegen über alle Verbrauchergruppen hinweg überraschend gering ausgeprägt und dürfte somit für die breite Masse kein direktes Nutzungshindernis darstellen.

Welches konkrete positive Beispiel für die Nutzung von AR im stationären Einzelhandel gibt es?

Der Juwelier Christ hat bereits im vergangenen Jahr im Rahmen eines Pilotprojektes eine Hamburger Filiale digital aufgerüstet. Neben anderen digitalen Informationselementen finden Kunden dort einen interaktiven AR-Spiegel, der die virtuelle Anprobe des Schmucks ermöglicht. In diesem Fall wurde von allen Vorteilen, die AR bietet, konsequent Gebrauch gemacht. Innerhalb der einen Hamburger Filiale kann prinzipiell das gesamte Produktangebot präsentiert, anprobiert und gekauft werden und gleichzeitig führt der Spiegel zu einer wirklichen Bereicherung des Einkauferlebnisses, ohne dabei dem Kunden irgendeinen zusätzlichen Aufwand zu bescheren.

Thilo Kampffmeyer ist seit Mitte 2017 bei uns tätig und leitet seit Anfang 2018 den Bereich Eigen- und Marktstudien. Er hat unter anderem unsere Studie „Augmented Reality Monitor 2018“ verantwortet.

 

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Warum Kreativworkshops die Marktforschung bereichern

Der Weg zu neuen Lösungen abseits klassischer Marktforschungsmethoden

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Sie sind auf der Suche nach unterschiedlichen, allumfassenden Meinungen zu einem bestimmten Thema oder einer komplizierten Fragestellung? Dafür möchten Sie einen unkonventionellen und neuen Weg gehen? Dann bieten sich Kreativworkshops bestens an. Sie erlauben es Ihnen, enorm viel über die Einstellung des Kunden herauszufinden und mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung seinen Bedürfnissen perfekt zu entsprechen. Doch worauf kommt es an und welche Punkte müssen Sie berücksichtigen, wenn Sie einen Kreativworkshop planen?

Die Zielgruppe ist essentiell

Zunächst ist es von großer Bedeutung, dass die Zielgruppe, sprich, die teilnehmenden Probanden, zu dem Thema, das Sie beleuchten möchten, passen. Ein professionelles Institut kann Ihnen übrigens bei der Aufgabe zur Seite stehen, einen optimalen Kreativworkshop zu organisieren und durchzuführen. Bei der Wahl der Probanden sollten Sie darauf achten, dreierlei Arten einzuladen: Zustimmer, potentielle Zustimmer sowie Ablehner. So erhalten Sie einen differenzierten und umfangreichen Blick auf Ihre Fragestellung und fördern Antworten aus unterschiedlichen Blickwinkeln zutage.

Kreativworkshops bieten vielfältige Möglichkeiten 

„Den Teilnehmern machen solche Workshops viel Freude, da sie an etwas spielerisch mitarbeiten können“, erläutert unsere Junior-Projektleiterin Pegah Rasmju. „Sie dürfen nicht nur mittels einer Diskussion ihre Meinung kundtun, sondern tun dies auch mithilfe von z.B. Bildern, die zum Einsatz kommen oder mittels kreativer Basteleien und Rollenspielen.“ Ein hoher Spaßfaktor bei allen Beteiligten ist also garantiert!

„Es gibt eine große Zahl an Techniken, die wir innerhalb eines Workshops nutzen können“, so Rasmju. Bei der Entscheidung, welche die richtige für Ihren persönlichen Workshop und Ihre Fragestellung ist, kann Ihnen ein Profi behilflich sein.

Kreativitätstechniken in einem Workshop können ganz neue Erkenntnise liefern

Top 5 Methoden für einen Kreativworkshop

Im Folgenden möchten wir Ihnen fünf besonders erfolgversprechende Kreativtechniken näherbringen:

  1. 6-Hüte-Methode: Es gibt sechs unterschiedlich gefärbte Hüte, wobei jede Farbe für eine andere Emotion steht. Die Probanden repräsentieren die Emotion ihres jeweiligen Hutes, z.B. emotional, sachlich, positiv oder leitend. Durch diese unterschiedlichen Blickwinkel entsteht ein effizienter Austausch über das Ziel, das erreicht werden soll. Gleichzeitig wird eben kein Blickwinkel gänzlich außer Acht gelassen. Ein besonderer Vorteil dieser Methode liegt darin, dass auch kontroverse Gedanken geäußert werden dürfen, ohne dass einer der Teilnehmer dafür verurteilt wird, da man sich stets auf seinen Hut und die damit verbundene Emotion berufen kann.
  1. Walt-Disney-Methode: Die Probanden nehmen die Rolle unterschiedlicher Disney-Figuren ein und vertreten folgende drei Rollen: Träumer, Realist und Kritiker. Zunächst beleuchten die Teilnehmer das Problem aus der Sicht des Träumers. In diesem Stadium sind alle erdenklichen Gedanken- Spielereien möglich. Danach erfasst der „Realist“ das Thema und die Ergebnisse. Sie werden transformiert, sodass sie umsetzbar werden. Im letzten Schritt geht es darum, die Lösungen nochmals kritisch zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Diesen Kreislauf können die Teilnehmer beliebig oft wiederholen, sodass am Ende ein optimales Ergebnis herauskommt.
  1. Superheld-Methode: Auch hier schlüpfen die Teilnehmer wieder in unterschiedliche Rollen: Jeder der Probanden wählt einen Superhelden aus, den er repräsentieren möchte und entwickelt Lösungsvorschläge basierend auf seinen Superkräften. Der Vorteil bei dieser Methode ist der, dass sich die Teilnehmer einem Problem aus ganz neuen Blickwinkeln annähern können, ohne selbstdarstellerisch zu wirken.
  1. Morphologische Matrix: Mit Hilfe dieser systematisch-diskursiven Methode können wir komplexe Probleme gänzlich erfassen und alle uns möglichen Lösungen betrachten. Hierbei nehmen wir uns zwei Ausprägungen vor, das „Soll“ und das „Muss“. Diese kombinieren wir dann in unserer Matrix. So ist es uns möglich, zu sehen, welche Aspekte besonders wichtig und welche eben weniger relevant sind.
  1. Lotusblütentechnik: Diese Ideenfindungs-Technik japanischen Ursprungs ähnelt dem klassischen Brainstorming, allerdings bilden wir hier bereits Unterpunkte zu den einzelnen Ideen und Aspekten. Visuell eben ähnlich einer Lotusblüte: Es gibt einen großen Kreis in der Mitte, der das Hauptthema repräsentiert. Darunter fallen diverse Unterpunkte, die weitere Aspekte zu dem Punkt davor nennen und näher darauf eingehen. Diese Technik eignet sich hervorragend, wenn es Ihr Ziel ist, eines Ihrer bereits bestehenden Produkte oder Prozesse weiterzuentwickeln. Für eine völlige Neuentwicklung empfehlen wir eine der vorherigen Techniken.

Kreativität bereichert die Arbeit der Marktforschung

Mit Hilfe jeder dieser unterschiedlichen Techniken entsteht eine Innovation. „Wir erhalten dadurch ganz neue Ergebnisse, auf die wir im Zweifel so nicht gekommen wären“, so unsere Junior-Projektleiterin. Daraus kann die Marktforschung dann online eine repräsentative quantitative Studie entwickeln, „um letztlich zu sehen, wie ein durch den Kreativworkshop entwickeltes Ergebnis am Ende bei der breiten Masse ankommt“, erläutert Rasmju.

Weitere Informationen zum Thema "Kreativworkshops" finden Sie in unserem kostenlosen White Paper, das Sie hier anfordern können:

White Paper Download: Kreativworkshops

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Warum die Marktforschung Ihr Unternehmen bei der Preispolitik unterstützen sollte

Wir erklären, mit welchen Methoden wir Preisforschung betreiben

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Der Preis ist heiß: Es ist mithin eines der schwierigsten Themen für Unternehmen: die Preispolitik. Welchen Preis soll ein bestimmtes Produkt haben - im Vergleich zur Konkurrenz, nach erfolgreicher Neukonfiguration oder gar als innovative Neuerscheinung? Und welche Möglichkeiten hat die Marktforschung, die Preispolitik einer Firma sinnvoll zu unterstützen?  

Darum ist eine gute Preisstrategie essentiell

„Dem Kunden sind die Produktionskosten unwichtig“, konstatiert unser Junior-Projektleiter Kolja Turkiewicz, „für ihn zählt der von ihm wahrgenommene Zweck, den ein Produkt erfüllt.“ Daher sei es ausschlaggebend, zunächst diesen Nutzen klar zu erkennen und zu definieren – alles Weitere baue darauf auf. Unternehmen sollten dabei beachten, dass Konsumenten heute unzählige Möglichkeiten haben, sich selbständig zu informieren und Preise miteinander zu vergleichen. Vor diesem Hintergrund ist die Wahl des optimalen Preises keine so leichte und sollte gut durchdacht und untersucht werden. Gleichwohl kann eine Preisanpassung enorme wirtschaftliche Effekte auslösen: „Eine Preissteigerung von nur einem Prozent kann beispielsweise zu einer Erhöhung des Gewinns von drei bis 15 Prozent führen“, so Turkiewicz. Das ist beachtlich.

Mit diesen Methoden finden Sie den richtigen Preis

Wir stellen Ihnen im Folgenden drei Szenarien und die dazugehörigen Lösungsmethoden vor, mit denen die Marktforschung unterschiedliche Fragestellungen beantworten kann:

Szenario 1: Wir möchten den Preis eines vorhandenen Produkts ändern, indem wir es konfigurieren und an den Bedarf des Kunden anpassen.

„Hier geht es noch nicht um die Konkurrenz zu gleichwertigen Produkten anderer Firmen“, so Turkiewicz. Es gehe vielmehr darum, ein altes Produkt in neuem Glanz erstrahlen zu lassen und mit neuen Features auszustatten, durch welche der Preis erhöht werden könne. „Wir stellen uns zunächst die Frage, wofür der Kunde bereit ist, mehr zu zahlen“, so unser Junior-Projektleiter. Nicht das Produkt mit den meisten Features sei für den Kunden nämlich am besten geeignet, sondern dasjenige, welches über die passenden Eigenschaften verfüge. Die Gefahr zu vieler Features besteht übrigens auch: Der Kunde fühlt sich überfordert und schätzt das Produkt als schwer verständlich ein. „Das kann die Preisbereitschaft im schlimmsten Fall sogar erheblich senken.“ Bei der Wahl der Features gilt also: Klasse statt Masse.

Lösung: Shapley-Value-Analyse

Die statistische Shapley-Value-Analyse bietet sich perfekt an, um herauszuarbeiten, welche Attribute Ihr Produkt haben muss, um seinen Preis erhöhen zu können. Die Analyse trennt die Beeinflussung des Konsumenten durch die verschiedenen Merkmale voneinander. Beispiel: Ein Hotel kann sauber sein, weiße Türen haben und über Sauna und Schwimmbad verfügen. All diese Features unterteilen wir mittels der Analyse in Leistungen, die erwartet werden (Sauberkeit), in jene, die keinen Einfluss haben (weiße Tür) und solche, die zu wahrhaftiger Begeisterung führen (Sauna und Schwimmbad). „Auf dieser Grundlage ist es uns dann möglich, exakt festzustellen, welche Attribute ein Produkt für den Kunden so attraktiv  machen, dass er bereit ist, dafür mehr Geld auszugeben“, erläutert Turkiewicz.  

Szenario 2: Wir haben ein völlig neues und innovatives Produkt, für das wir nun den richtigen Preis ermitteln wollen.

„In diesem Fall haben wir es noch einmal mit ganz anderen Herausforderungen zu tun, als wenn wir ein altes Produkt vor uns haben“, so Turkiewicz. Die mithin größte Hürde ist folgende: „Die Unsicherheit des Kunden, der ja noch keine Ahnung vom neuen Produkt hat“, so unser Junior-Projektleiter. Der Kunde hat nämlich noch keine Vergleichsmöglichkeiten.

Frühzeitige Anwender müssen geknackt werden

Allerdings hängt der Erfolg eines neuen Produkts zunächst gar nicht von der allgemeinen Bevölkerung ab, sondern von den so genannten „early adopters“, denjenigen also, die offen und risikobereit sind und die sich nicht scheuen, neue Produkte auszuprobieren. Turkiewicz: „Es ist besonders wichtig, diese Zielgruppe in der Anfangsphase zu erreichen.“ Diese erste Phase sei die mithin gefährlichste – denn wenn ein neues Produkt eingeführt wird, stehen wir ja erst einmal vor der Herausforderung, dass wir nicht wissen, was die Menschen bereit sind, zu zahlen. „Ein zu hoher Preis kann dazu führen, dass das Produkt floppt und der Kunde den wahren Wert nicht erkennt“, so Turkiewicz. Ein zu niedriger Preis in der mithin lukrativsten Phase, in der noch keine Konkurrenz besteht, kann wiederum dazu führen, den Gewinn erheblich zu senken.

Lösung: Price Sensitivity Measurement-Methode

Wir bedienen uns bei diesem Szenario der Price Sensitivity Measurement-Methode: Sie zeigt uns die akzeptierte Preisspanne der Kunden und bietet uns unterschiedliche Idealpunkte, die abhängig sind von der Preisstrategie des Produkts: „Je nachdem, für welche Strategie sich ein Unternehmen entscheidet, wählt man dann den Preis aus“, so Turkiewicz.

Szenario 3: Wir betrachten unser Produkt unter Einbeziehung der Konkurrenz und wollen den Preis dementsprechend anpassen.

„Innerhalb des Wettbewerbs ist der Preis ein sehr direktes und exponiertes Signal, das wir setzen können, um zu zeigen, wo ein Produkt im Vergleich zu seiner Konkurrenz steht“, konstatiert Turkiewicz. Es sei allerdings nicht immer sofort ersichtlich, wer genau die Konkurrenz sei. Beispiel: Eine spezielle Zitronenlimonade kann natürlich mit anderen Limonaden verglichen werden, ebenso aber auch mit einer Cola. Bei der Analyse müsse dies berücksichtigt werden.

Im Vergleich zu anderen Produkten kann also ein sehr hoher Preis, zumindest im ersten Moment, für High-End-Produkte stehen, während sehr niedrig gewählte Preise für Low-Budget, Erschwinglichkeit oder auch schlechte Qualität stehen können. Naheliegend: Am schwersten sei es, teurer zu sein als der Rest, daher empfiehlt Turkiewicz: „Zeigen Sie Alleinstellungsmerkmale auf, die für den Kunden ersichtlich sind.“ Dadurch entsteht beim Kunden auch das Verständnis, mehr für das jeweilige Produkt zu zahlen.

Lösung: Choice Based Conjoint-Analyse

Für dieses Szenario arbeiten wir mit der exzellenten Choice Based Conjoint-Analyse. „Mit ihrer Hilfe simulieren wir realistische Kaufentscheidungen unter Betrachtung der Konkurrenz.“ Das Besondere ist, dass wir auf dieser Basis individuelle Nutzenwerte von Produktattributen genau analysieren können. Sprich, „wir können am Ende einen exakten Eurobetrag angeben, was ein bestimmtes, untersuchtes Attribut wert ist.“ So ist es möglich, die Marktanteile in Abhängigkeit von der Produktkonfiguration und dem Preis im Vergleich zur Konkurrenz aufzuzeigen, was wirklich einmalig ist.

Weitere Informationen zum Thema "Preisforschung" finden Sie in unserem kostenlosen White Paper, das Sie hier anfordern können:

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Mit Vollgas auf der Zielgeraden: Testimonial-Marktforschung at its best

Nico Rosberg nutzt künftig unsere Expertise in Sachen Human Brand

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Mit Leidenschaft fängt alles an. Und was wir aus Passion tun, ist von Erfolg gekrönt. Das gilt für unsere Marktforschung genauso wie für die Formel 1. Umso mehr freuen wir uns, einen neuen erfolgreichen und passionierten Kunden für unser einmaliges Produkt, den HUMAN BRAND INDEX, gewonnen zu haben. Künftig stehen wir nun also auch Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und seinem Management im Bereich der Testimonial-Forschung mit Rat und Tat zur Seite. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Unser Experte für Testimonial-Forschung, Daniel Althaus (ganz rechts), berät Nico Rosberg (3.v.r.) und sein Management

Mehr zum Thema "Testimonials" lesen Sie auch in unserem Blog-Beitrag Wenn Influencer für Firmen werben - Diese Strafen drohen!

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