Artikel zum Thema: Erhebungsmethoden

Unsere Antworten auf die 28 ESOMAR-Fragen zur Qualität von Online-Panels

Hier erhalten Sie detaillierte Einsicht in unsere Arbeit

4.8/5 Bewertung (13 Stimmen)

Die 28 Fragen von ESOMAR.

Wie steht es um die Qualität von Online-Panels? Mit Hilfe der 28 ESOMAR-Fragen sollen Marktforscher und Kunden darauf verständlich und einfach Antworten erhalten, denn so können sie die unterschiedlichen Dienstleister besser vergleichen. Das Besondere: Nicht nur anhand des Preises können Interessierte die Anbieter so beurteilen; die Fragen ermöglichen ihnen insbesondere einen Vergleich anhand vieler weiterer detaillierter Kriterien. Sie berücksichtigen sowohl rechtliche und ethische Themen als auch den in der Branche so wichtigen Datenschutz und lassen zudem auch neue Technologien nicht außer Acht.

Die Antworten liefern eine hohe Transparenz der Arbeit eines Online-Panel-Anbieters, sie bieten Hilfestellung bei der Bewertung der Qualität eines Anbieters und beleuchten unterschiedliche Aspekte der Online-Marktforschung.

Die Vision von ESOMAR.

Der Internationale Verhaltenskodex der Marktforschung soll die Standards des ethischen Verhaltens in der Markt- und Meinungsforschung fördern und sichern. Außerdem soll er das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Branche stärken, stützen und ausbauen.

Die 28 Fragen von ESOMAR fassen den Kodex auf das Wesentliche zusammen und die Antworten bieten ihrem Leser ein umfassendes Bild des jeweiligen Online-Panel-Anbieters, in diesem Fall von uns

Fordern Sie das White Paper mit unseren Antworten auf die 28 ESOMAR-Fragen an und erhalten Sie sofort einen umfangreichen Einblick in unsere Philosophie und unsere Standards:

White Paper: ESOMAR 28

Geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten das White Paper dann unmittelbar per E-Mail.

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und für Newsletter von SPLENDID RESEARCH verwendet werden.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann teilen Sie uns dies gern mit.

Augmented Reality und Chancen für den stationären Handel

Interview mit unserem Studienleiter Thilo Kampffmeyer

4.9/5 Bewertung (18 Stimmen)

Der stationäre Einzelhandel muss um jeden Kunden kämpfen. Inwieweit kann AR bei der Kundengewinnung eine Hilfe sein?

Thilo Kampffmeyer: Durch die Integration von AR-Anwendungen hat der Handel vor Ort die große Chance, die Lücke zum Online-Handel ein bedeutendes Stück zu schließen. Durch AR können die Vorteile beider Einkaufsarten nicht nur vereint werden, der Einkauf vor Ort würde bei entsprechender Umsetzung, z.B. durch einen AR-Spiegel, wieder zum echten Erlebnis. Einen wirklichen Mehrwert erreicht man durch den Einsatz von AR, wenn dadurch zusätzliche Informationen, wie Angebote, Empfehlungen direkt am Point of Sale digital verfügbar werden. 

Hier stellt sich die nächste Frage: Wie soll AR im stationären Handel eingesetzt werden und welchen Nutzen haben die Konsumenten davon? Benötigt der Kunde für die Nutzung spezielle Tools?

AR setzt bisher zumeist eine Spezialbrille oder App auf dem eigenen Smartphone voraus. Während Spezialbrillen durch die jeweiligen Geschäfte bereitgestellt werden, müssten die Konsumenten bei der Nutzung ihres Smartphones lediglich spezielle Apps herunterladen – vor dem Hintergrund der Benutzerfreundlichkeit wäre demnach eine interoperable App besonders wünschenswert. Der Kunde könnte dann von Geschäft zu Geschäft ziehen und im Bedarfsfall unkompliziert das eigene Smartphone samt App benutzen und sich z.B. alle gewünschten Produktinformationen anzeigen lassen oder einen Einrichtungsgegenstand anhand eines zuvor aufgenommenen Bildes direkt im eigenen Wohnzimmer platzieren.

Welche Vorteile hat der stationäre Einzelhandel durch die Nutzung von AR gegenüber dem Online-Handel?

Wie bereits erwähnt, lassen sich die Vorteile beider Einkaufsarten kombinieren bzw. im Idealfall sogar beide Erlebniswelten miteinander verschmelzen. Einzelhändler können sich bspw. in bester Innenstadtlage mit einem an den Unternehmensauftritt angepassten Showroom präsentieren, ohne dabei den gewöhnlichen Begrenzungen der Regal- und Lagerflächen zu unterliegen. Die Ausstellung würde sich dabei auf einige ausgewählte Einheiten beschränken und durch virtuelle Alternativen und Zusatzinformation ergänzt. Der eigentlich lokale Verkaufsraum wird dadurch ins Unermessliche erweitert und Kunden können das gewünschte Objekt live erleben und testen sowie danach in der gewünschten Konfiguration auf eine online abrufbare Merkliste zur späteren Ansicht setzen oder gleich vor Ort kaufen.     Rosarote Brille? Nicht ganz - aber die "erweiterte Realität" verschafft dem Einzelhandel ganz neue Möglichkeiten

 Gibt es bereits Händler, die AR nutzen und wenn ja, welche Erfolge haben sie damit erzielt?

Ja, die gibt es. Zurzeit wird AR jedoch hauptsächlich durch die Großen ihrer jeweiligen Branche eingesetzt und auch dort ist der Einsatz nicht flächendeckend umgesetzt, sondern beschränkt sich zumeist auf einzelne Pilotprojekte. Gleichwohl bisher nur vereinzelt vorkommend, lässt sich bereits heute ein branchenübergreifender Einsatz feststellen. Durch die lediglich vereinzelte Umsetzung, ist die Datenlage hinsichtlich Erfolg und Nutzen solcher Projekte jedoch nicht wirklich belastbar.   

Was sagt der Augmented Reality Monitor 2018 zu der Sicht der Kunden, sind diese bereit AR zu nutzen und wenn ja, was erhoffen sich die Kunden durch die Nutzung?

Der Anteil derer, die sich dem Thema verweigern, liegt lediglich zwischen 20 und 30 Prozent. Die Mehrheit zeigt, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt, ernsthaftes Interesse an der Thematik.

Ein überwiegender Teil der Verbraucher erwartet durch die Nutzung eine deutliche Erleichterung des Alltags. Im Falle des Einzelhandels wird vor allem erwartet, dass Produktinformationen einfacher zugänglich werden und das Warenangebot insgesamt transparenter bzw. übersichtlicher wird. Damit sind es prinzipiell die Vorteile des Online-Einkaufs, von denen die Verbraucher auch vor Ort profitieren möchten. Gleichermaßen ist natürlich auch die Neugierde bzw. der Spaß an der neuen Technik nicht zu unterschätzen bzw. stark ausgeprägt – an einer mangelnden Testbereitschaft seitens der Verbraucher dürfte die Einführung von AR-Lösungen im Einzelhandel demnach nicht scheitern.

Welche Zweifel und Hindernisse bestehen sowohl auf der Seite der stationären Einzelhändler als auch der Kunden bei der Nutzung von AR?

Natürlich ließen sich seitens vieler Einzelhändler Vorbehalte hinsichtlich der Kosten bzw. des Aufwandes zur Integration einer AR-gestützten Verkaufsfläche vorbringen. Jedoch sollte ein kurzer Blick auf die jährlichen Wachstumsraten des Online-Handels als Rechtfertigung des Handlungsbedarfes genügen und bei konsequenter Umsetzung eines AR-Konzepts beantwortet sich Frage nach dem tatsächlichen Mehrwert ebenfalls von selbst.

Gerade jene Verbraucher, die der Thematik gegenüber eher ablehnend eingestellt sind, befürchten durch die Verbreitung der Technologie Einbußen bezüglich des persönlichen Kontakts bzw. der Beratung während des Einkaufs. Zudem erwarten sie einen zeitlichen Mehraufwand in Folge der Benutzung von AR im Alltag. Die Angst vor Datenmissbrauch ist dagegen über alle Verbrauchergruppen hinweg überraschend gering ausgeprägt und dürfte somit für die breite Masse kein direktes Nutzungshindernis darstellen.

Welches konkrete positive Beispiel für die Nutzung von AR im stationären Einzelhandel gibt es?

Der Juwelier Christ hat bereits im vergangenen Jahr im Rahmen eines Pilotprojektes eine Hamburger Filiale digital aufgerüstet. Neben anderen digitalen Informationselementen finden Kunden dort einen interaktiven AR-Spiegel, der die virtuelle Anprobe des Schmucks ermöglicht. In diesem Fall wurde von allen Vorteilen, die AR bietet, konsequent Gebrauch gemacht. Innerhalb der einen Hamburger Filiale kann prinzipiell das gesamte Produktangebot präsentiert, anprobiert und gekauft werden und gleichzeitig führt der Spiegel zu einer wirklichen Bereicherung des Einkauferlebnisses, ohne dabei dem Kunden irgendeinen zusätzlichen Aufwand zu bescheren.

Thilo Kampffmeyer ist seit Mitte 2017 bei uns tätig und leitet seit Anfang 2018 den Bereich Eigen- und Marktstudien. Er hat unter anderem unsere Studie „Augmented Reality Monitor 2018“ verantwortet.

 

Weitere Informationen zum Thema "Augmented Reality im stationären Einzelhandel" finden Sie in unserem kostenlosen White Paper, das Sie hier anfordern können:

White Paper: Augmented Reality im stationären Einzelhandel

Geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten das White Paper dann unmittelbar per E-Mail.

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und für Newsletter von SPLENDID RESEARCH verwendet werden.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn gern.

Mit Vollgas auf der Zielgeraden: Testimonial-Marktforschung at its best

Nico Rosberg nutzt künftig unsere Expertise in Sachen Human Brand

5.0/5 Bewertung (12 Stimmen)

Mit Leidenschaft fängt alles an. Und was wir aus Passion tun, ist von Erfolg gekrönt. Das gilt für unsere Marktforschung genauso wie für die Formel 1. Umso mehr freuen wir uns, einen neuen erfolgreichen und passionierten Kunden für unser einmaliges Produkt, den HUMAN BRAND INDEX, gewonnen zu haben. Künftig stehen wir nun also auch Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und seinem Management im Bereich der Testimonial-Forschung mit Rat und Tat zur Seite. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!

Unser Experte für Testimonial-Forschung, Daniel Althaus (ganz rechts), berät Nico Rosberg (3.v.r.) und sein Management

Mehr zum Thema "Testimonials" lesen Sie auch in unserem Blog-Beitrag Wenn Influencer für Firmen werben - Diese Strafen drohen!

Telefon-Interview oder Online-Erhebung? Befragen Sie mich! Nicht!?

Welche Methoden der Marktforschung heute sinnvoll sind

5.0/5 Bewertung (12 Stimmen)

Die Wege der Marktforschung sind unergründlich? Keineswegs! Wir zeigen Ihnen, wie sich die Methoden der Befragung seit Anbeginn der frequentistischen Zeitrechnung entwickelt haben und wagen einen Blick in die Zukunft – die so ungewiss vielleicht gar nicht ist.

Datenerhebung mittels unterschiedlicher Kanäle: die Ausgangssituation

Das Ziel der Stichprobenziehung Marktforschung ist eindeutig: Wir wollen, dass unsere Stichprobe, auf deren Basis wir unsere Analyse stützen, repräsentativ ist. Jede Person der Grundgesamtheit muss also die Möglichkeit haben, befragt zu werden. Doch mit welcher Methode gelingt uns dies am besten? Welche Befragungskanäle bevorzugen die Konsumenten heutzutage? Unser Geschäftsführer André Wolff ist der Ansicht, dass sich die Marktforschung den aktuellen Gegebenheiten stets anpassen und auf diese Entwicklungen konstant reagieren muss. Er erläutert uns die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Erhebungsmethoden.

Das Telefon-Interview in der Kritik

„Telefon-Erhebungen haben den Charme, dass per Zufallswahl jeder Anschluss dieselbe Möglichkeit hat, angerufen zu werden“, so Wolff. Allerdings gilt dies heute nicht mehr im selben Maße wie früher. War die telefonische Umfrage vor einigen Jahrzehnten noch das Mittel der Wahl, wenn es um die massenhafte Erhebung von Daten ging, so sieht die Welt der Befragungsmethoden heute anders aus. „Unter den Bürgern ist dieser Kontaktweg kaum noch akzeptiert, das zeigen unsere Analysen deutlich“, so Wolff. Das Image der Telefon-Umfragen hat dabei auch durch den Missbrauch in Form unerwünschter Werbeanrufe gelitten.

Ein weiterer Aspekt mit gravierenden negativen Folgen auf Seiten der telefonischen Umfrage ist der, dass heutzutage große Teile der Bevölkerung nicht einmal mehr über einen Festnetzanschluss verfügen und somit schlichtweg auf diese Art nicht zu erreichen sind - Repräsentativität adé!

Repräsentativität sichern - Neue Methoden stellen sich alten Problemen

Die Marktforschung reagiert auf diese Probleme, indem sie die Methodik beim alten Kontaktweg verfeinert, etwa durch Beimischung von Interviews über Mobiltelefone. Oder aber sie wählt einen neuen Kontaktweg. Mittlerweile herrschen andere Befragungskanäle vor als die telefonische Befragung der Zielgruppe. Doch auch diese bergen gewisse Schwächen. Gleichwohl ist es die Aufgabe der Marktforschung, diese Schwächen so auszubessern, dass die Repräsentativität bestmöglich gegeben ist.

Ist online die Lösung?

Durch elektronische Überwachung und Tracking kann die Online-Marktforschung Betrugsfälle eindämmen und ein direkter Interviewpartner fällt ebenso weg. Das mithin größte Problem ist sicherlich das folgende: Die Stichprobe ist nicht mehr rein zufällig, da sich die Befragten in gängigen Online-Panels zuvor bereits angemeldet haben. Der Pool wird gleichsam vorher durch die Anmeldungen geschaffen und erst dann ziehen Marktforscher aus diesem Pool eine Stichprobe. „Diesem Problem können wir jedoch durch die Quotierung entgegenwirken“, so unser Geschäftsführer. „Wir berücksichtigen dabei zum Beispiel die soziodemographischen Merkmale und stellen die Quotenrepräsentativität sicher.“ Dennoch bleibt das Grundproblem bestehen: „Wir können eben online keine rein zufällige Auswahl treffen. Aber wir können durch verschiedene Lösungsansätze versuchen, dem Problem beizukommen und es zu minimieren.“

Es gibt derzeit im Wesentlichen drei erfolgversprechende Lösungsansätze:

  1. Probabilistische Panels: Zu diesen Panels melden sich die Teilnehmer nicht selbst an, sondern werden eingeladen. Dementsprechend selektieren sie sich nicht selbst – ja, „nein“ sagen können sie natürlich trotzdem. Gleichwohl hat bei diesen Gruppen auch eine Oma ohne Internet die Chance, an einem vom Umfrageteam gestellten Tablet an der Umfrage teilzunehmen. Diese Methode ist geeignet, um Verzerrung durch Non-Response zu kompensieren.
  2. Weiterentwicklung der Quoten: Wir wissen heutzutage, dass nach soziodemografischen Merkmalen quotierte Stichproben trotzdem in vielen Fragen systematisch nicht repräsentativ für die Bevölkerung sind. Arbeiten könnten wir beispielsweise mit dem Fünf-Faktoren-Modell aus der Psychologie: Das OCEAN-Profile untersucht Openness (Aufgeschlossenheit), Conscientiousness (Perfektionismus), Extraversion (Geselligkeit), Agreeableness (Rücksichtnahme und Empathie), Neuroticism (Verletzlichkeit). Obgleich diese Merkmale schwieriger zu profilieren sind als Faktoren wie Geschlecht, Alter oder Familienstand, wäre dies eine geeignete und gut nutzbare Möglichkeit. Im Rahmen der Bayes‘schen Wahrscheinlichkeitstheorie lassen sich statistische Vorhersagen verbessern, wenn mehr vorhandene Informationen genutzt werden.
  3. Einsatz von statistischen Modellen: Manche Quotenvorgaben lassen sich nur schwer realisieren, wie beispielsweise ausreichend Personen ohne Schulabschluss zu befragen. Über andere Sachverhalte, wie z.B. die exakten Marktanteile von Unternehmen, liegen keine vollständigen Informationen vor. In diesen Fällen können statistische Modelle Hintergrundvariablen kontrollieren und so unverzerrte Schätzer generieren.

Jüngere Zielgruppen, andere Anforderungen: mobile kombiniert mit online

Es ist an der Zeit, dass die Marktforschung ihren Weg fortsetzt und sich weiter entwickelt: „Die mobile Marktforschung wird immer bedeutender“, so Wolff. Denn mobil sind weite Teile der Bevölkerung zu erreichen. Ein Hybrid aus mobile und online ist denkbar und wird von vielen Panelanbietern auch umgesetzt. Hierfür bedarf es natürlich neuer Forschungsansätze, so unser Geschäftsführer. „Mithilfe mobiler Apps könnten wir Zielgruppen erreichen, die uns andernfalls in der Stichprobe fehlen. Außerdem sind spannende Projekte mithilfe der Standortortung denkbar, wenn die Teilnehmer es uns erlauben.“

Nächster Halt: Internet der Sprache

Wie auch immer sich der Weg fortsetzt, so müssen die Marktforscher sich den Befragten anpassen, um sie wirksam zu erreichen. Die nächste Revolution ist jetzt schon absehbar: „Voice“, also Internet der Sprache. Völlig unabhängig vom Befragungskanal sollte aber der Spaß an der Befragung nicht zu kurz kommen: „Die Menschen füllen nicht mehr nur einen langweiligen Fragebogen aus, sondern werden so animiert, dass sie spontan und natürlich antworten“, so Wolff. Sonst bestünde die Gefahr, dass Teilnehmer weitere Befragungen in der Zukunft ablehnen und für die Marktforschung „verbrannt“ seien.

Unser kostenloses White Paper zum Thema "Befragungsmethoden" fordern Sie sich hier an:

White Paper: Befragungsmethoden

Geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten das White Paper dann unmittelbar per E-Mail.

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und für Newsletter von SPLENDID RESEARCH verwendet werden.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn gern.

Können Mystery Checks die CI überprüfen?

Wir erklären, worauf es ankommt.

4.5/5 Bewertung (8 Stimmen)

Corporate Identity (CI): Telekom in Magenta, das gelbe M von McDonald’s oder die Produktphilosophie bei Apple: Ziel eines Unternehmens ist es, sich durch den eigenen Wiedererkennungswert eindeutig von der Konkurrenz abzuheben. Eine eigene, positive CI schafft einen bisweilen hohen Bekanntheitsgrad und trägt auch dazu bei, Vertrauen in eine Marke zu schaffen, positive Emotionen hervorzurufen und den Kunden dadurch letztlich emotional zum Kauf anzuregen.

Dass die Corporate Identity einer Firma sowie ihre Positionierung im Wertsystem einen wesentlichen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben, ist unumstritten. Doch wie kann ein Unternehmen sicherstellen, dass die eigene CI auf allen Ebenen eingehalten wird, dass z.B. bestimmte Werte von allen Mitarbeitern gelebt werden oder dass eine bestimmte Unternehmensfarbe konsequent eingesetzt wird?

Mystery Shopping als Tool zur CI-Überprüfung

„Eine Methode, dies zu überprüfen, ist das Mystery Shopping", erläutert unsere Geschäftsführerin Kathleen Mahrenholz. „Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, mit Hilfe von geschulten Testern nach einheitlichen Vorgaben die eigene Servicequalität vor Ort in den Filialen oder aber auch online zu checken.“ Auch die Einhaltung der CI eines Unternehmens kann der Testkunde so bewerten.

Mystery Shopping bietet vielerlei Anwendungsmöglichkeiten: So gibt es die Store Checks, während derer der geschulte Testkunde Lage, Gestaltung oder Sauberkeit in den Filialen prüft und sich vom Mitarbeiter zu bestimmten Produkten beraten lässt. Des Weiteren können Mystery Calls, Mails, Dining, Guesting und Online Checks zum Einsatz kommen.

Realistische Testerszenarien erzielen realistische Ergebnisse

Die Vorteile des Mystery Shoppings sind offensichtlich: Durch eine intensive Schulung der Testkäufer sind die Ergebnisse sehr genau. Des Weiteren erfolgt die Beurteilung der Dienstleistung in einem natürlichen Umfeld und entspricht dem alltäglichen Ablauf in einer Firma oder in einem Geschäft.

Wie kann beispielsweise das Corporate Behaviour getestet werden? Der Mystery Shopper besucht eine Filiale eines Unternehmens und prüft, wie der Mitarbeiter ein Beratungsgespräch führt oder wie er auf eine Beschwerde oder eine Reklamation reagiert. Mittels eines Testanrufs oder einer Testmail wiederum findet er heraus, wie die Begrüßung am Telefon lautet, wie schnell ein Support zur Verfügung steht oder wie lange es dauert, bis eine E-Mail beantwortet wird. Das Unternehmen erhält so letztlich die Information, ob die Werte, die es verfolgt und die der Erreichung des Unternehmensziels dienen, auch eingehalten werden.

Ein anderes Beispiel ist das Corporate Design, also die gesamte äußere Erscheinung eines Unternehmens – von der Farbgebung bis hin zum Corporate Sound – welches der Mystery Shopper bewertet: Er überprüft, ob die Mitarbeiter korrekte und einheitliche Arbeitskleidung tragen, wie die Gestaltung eines Geschäfts aussieht oder ob aktuelle Broschüren – dem CD entsprechend – ausgelegt sind.

Fazit: Durch Mystery Shopping kann die Einhaltung der CI exakt überprüft werden

Ob Ansprache des Kunden, Umgang mit Beschwerden oder einheitliche Gestaltung der Filialen – all das und mehr, die CI betreffend, kann ein Mystery Shopper problemlos überprüfen. Für Unternehmen bietet dies somit ein großes Potenzial, eine genaue Beurteilung seiner Dienstleistung zu erhalten und die Einhaltung seiner Corporate Identity im Unternehmen dauerhaft sicherzustellen.

Weitere Informationen zum Thema Mystery Checks und Corporate Identity finden Sie in unserem kostenlosen White Paper, das Sie hier anfordern können:

White Paper: Mystery Checks und Corporate Identity

Unser kostenloses White Paper zeigt Ihnen, wie Sie mit Hilfe von Mystery Checks Ihre CI überprüfen.

Geben Sie bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein. Sie erhalten das White Paper dann unmittelbar per E-Mail.

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und für Newsletter von SPLENDID RESEARCH verwendet werden.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann teilen Sie ihn gern.

SPLENDID RESEARCH Marktforschung

Wir sind Mitglied bei der wichtigsten Organisation für Marktforschung.

Esomar
SPLENDID RESEARCH GmbH
Barmbeker Str. 7a
22303 Hamburg
Germany

Tel.: +49 40/69 45 366-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleiben Sie in Kontakt und erhalten Sie unseren Newsletter mit interessanten Studien und exklusiven Angeboten:

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und für Newsletter von SPLENDID RESEARCH verwendet werden.

©  SPLENDID RESEARCH GmbH | Marktforschung aus Hamburg für die ganze Welt.
Kontakt

SPLENDID RESEARCH GmbH

Barmbeker Str. 7a
22303 Hamburg

Telefon:
+49 (0) 40/69 45 366-0

E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schreiben Sie uns

SPLENDID RESEARCH

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und verpassen sie keine neuen Beiträge mehr.

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und für Newsletter von SPLENDID RESEARCH verwendet werden.