Studie: Hoch die Tassen! Die Deutschen trinken am liebsten in Gesellschaft

Umfrage unter 1.004 Deutschen zum Thema Mixgetränke

4.8/5 Bewertung (5 Stimmen)

Hamburg, 24. September 2019 Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge trinkt über die Hälfte der Deutschen alkoholhaltige Mixgetränke. Die beliebtesten Arten sind dabei Biermischgetränke, Cocktails und Longdrinks.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Juli 2019 1.004 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Konsum von Mixgetränken befragt. Untersucht wurde, wie häufig die Bundesbürger alkoholische Mixgetränke trinken sowie welche Marken und Mischgetränke ihnen am besten schmecken. Daneben wurde mittels einer Choice Based Conjoint- Analyse ermittelt, welche Bestandteile eines alkoholischen Drinks am wichtigsten sind.

Die Ergebnisse zeigen: 53 Prozent der Deutschen konsumieren alkoholhaltige Mixgetränke. Mit 73 Prozent liegen hier die Biermischgetränke vor Cocktails (69 Prozent) und Longdrinks (53 Prozent). Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es nicht.

Fragt man die Bundesbürger nach ihren liebsten alkoholischen Bestandteilen von Mixgetränken, so macht Deutschland seinem Ruf als Bier-Nation alle Ehre, denn der ohnehin allseits beliebte Gerstensaft steht auch hier unangefochten auf Platz 1. Weitere beliebte alkoholische Bestandteile eines Mixgetränks sind Sekt, Weißwein und Likör. Vergleicht man die Geschlechter, liegt bei Frauen, entsprechend dem Klischee, Sekt vorne. Bei Männern ist es eindeutig das Bier.

Geht es um den alkoholfreien Filler, der in einem Mixgetränk natürlich nicht fehlen darf, dann wird die klassische Cola bevorzugt, gefolgt von Mineralwasser und Bitter Lemon.

Bezüglich der Markenbekanntheit verschiedener Spirituosen zeigt sich ein deutliches Bild: Gin ist insbesondere im Vergleich zu Wodka, Whisky und Rum-Brands noch deutlich unbekannter. Betrachtet man die Markenbekanntheit beim Wodka, so liegt Smirnoff mit 83 Prozent vor Gorbatschow (81 Prozent) und Absolut Vodka (72 Prozent). Bei den Whiskey-Marken ist nahezu allen Mixgetränke-Konsumenten (91 Prozent) Jack Daniels bekannt, gefolgt von Jim Beam (89 Prozent) und Johnnie Walker (80 Prozent).

Unter den Top 3-Marken des aktuellen Trend-Getränks Gin behaupten Bombay Saphire (35 Prozent), Hendrick´s Gin (34 Prozent) und Monkey 47 mit 22 Prozent. Zu guter Letzt wurde die Markenbekanntheit von Rum erhoben. Bacardi landet auf Platz 1 mit 88 Prozent, gefolgt von Captain Morgan (80 Prozent) und Havana Club (79 Prozent). Zudem wurde Bacardi bereits am häufigsten konsumiert: Bereits 68 Prozent der Mixgetränke-Trinker hab schon einmal zu dem Rum gegriffen.

Die Studie zeigt außerdem, dass niemand gern allein trinkt. 64 Prozent der Konsumenten trinken Mixgetränke überwiegend in Gesellschaft, weitere 30 Prozent sowohl in Gesellschaft als auch alleine. Und auch auf Partys darf ein gut gemixtes Getränk nicht fehlen: 38 Prozent haben in den vergangenen vier Wochen auf Feierlichkeiten, wie Geburtstag oder Hochzeit, mindestens ein Mixgetränk verzehrt, weitere 31 Prozent im Restaurant und 22 Prozent in einer Bar.

Im weiteren Verlauf der Studie wurde mittels eines Choice Based Conjoint-Experimentaldesigns, welches mehrere reale Entscheidungen simuliert, ermittelt, welche Getränke präferiert werden und vor allem welche Bestandteile eines Mixgetränks am wichtigsten sind. Für einen Rum Cola Drink mixen die Deutschen am liebsten Bacardi und Coca-Cola. Für 18 Prozent der Mixgetränke-Konsumenten ist es sogar das Lieblingsmischgetränk. Erstaunlich ist, dass Wodka Lemon das einzige getestete Mischgetränk ist, bei dem der Filler, also Bitter Lemon, wichtiger ist als der alkoholische Bestandteil.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-mixgetraenke

Infografik

Infografik - Mixgetränke 2019

Menstruation und Nachhaltigkeit passt (noch) nicht zusammen - Die meisten Frauen bleiben der Umweltsünde Tampon treu

Umfrage unter 1.014 Frauen zum Thema Menstruation

4.7/5 Bewertung (18 Stimmen)

Hamburg, 03. September 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge verwenden die meisten deutschen Frauen mehrheitlich klassische Tampons, Binden oder Slipeinlagen. Die stetig steigende Nachfrage nach alternativen und nachhaltigen Produkten wird den Markt jedoch in absehbarer Zeit deutlich ausdifferenzieren.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Juli 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.014 Frauen zwischen 15 und 49 Jahren zum Thema Menstruation befragt. Die Studie erhebt die Einstellungen der Frauen und ihren Umgang mit menstruationsbezogenen Themen, Kauf- und Nutzungsverhalten in Bezug auf unterschiedliche Menstruationshygieneprodukte sowie die Bekanntheit, Nutzung und Bewertung zahlreicher Hersteller.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Die Mehrheit der Frauen in Deutschland verwendet nach wie vor herkömmliche Menstruationshygieneartikel. Insgesamt 76 Prozent der 15- bis 49-Jährigen benutzen Tampons, 70 Prozent verwenden Slipeinlagen und knapp zwei Drittel Binden. Das größte Potenzial zur Ablösung klassischer Einwegprodukte besitzen derzeit wiederverwendbare Menstruationstassen: 88 Prozent der Frauen kennen sie, knapp ein Fünftel hat sie bereits ausprobiert und 13 Prozent verwenden sie gelegentlich bis regelmäßig.

Gegenüber Produktinnovationen zeigen sich gerade junge Frauen aufgeschlossen: Über die Hälfte der 15- bis 19-Jährigen interessiert sich für Tampons oder Menstruationstassen, die mittels App Informationen wie Blutanalysen oder Hinweise zum Wechsel des Produkts bereitstellen. Für 72 Prozent der Frauen spielt zudem die Vermeidung von Kunststofffasern oder chemischen Zusätzen in Menstruationshygieneartikeln eine wichtige Rolle. Zwei Drittel sprechen sich darüber hinaus für eine verbindliche Auflistung der Inhaltsstoffe auf der Verpackung aus.

„Angesichts eines immer präsenteren Bewusstseins für Nachhaltigkeit, wird der Wunsch nach kunst- und schadstofffreien Produkten die Nachfrage nach biologisch schneller abbaubaren bzw. wiederverwendbaren Produkten in absehbarer Zeit deutlich steigern“, prognostiziert Viktoria Eggert, Studienleiterin bei SPLENDID RESEARCH.

Was auf einen interessierteren und aufgeschlosseneren Umgang mit der eigenen Menstruation hindeutet, spiegelt sich auch in den Einstellungen wider: Lediglich 15 Prozent der Frauen empfinden ein Gespräch über Menstruation als unangenehm und knapp elf Prozent stellt der Kauf von Menstruationshygieneartikeln vor ein Problem. In der Gegenüberstellung zeigen sich junge Menstruierende zwar besonders aufgeschlossen, jedoch sind es gerade die 15- bis 29-Jährigen, die sich selbst als verhältnismäßig weniger aufgeklärt einstufen.

Trotz einer stetig steigenden Zahl an Alternativen, werden Menstruationshygieneartikel weiterhin hauptsächlich im stationären Handel erworben: Neun von zehn Frauen kaufen die Produkte regelmäßig in Drogerien und 45 Prozent gleichzeitig auch im Supermarkt vor Ort. Lediglich sieben Prozent beziehen die Artikel aktuell über einen Onlineshop.

Für 42 Prozent der Frauen stellt die Marke ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Kauf dar: Die aktuell bekanntesten Hersteller sind o.b. (93 Prozent Markenbekanntheit), Always (89 Prozent) und Carefree (86 Prozent). Auch die Drogerie-Eigenmarken Jessa (63 Prozent) und Facelle (51 Prozent) erreichen verhältnismäßig hohe Werte. Der bekannteste Hersteller von Bio-Tampons und Bio-Binden/Slipeinlagen ist Einhorn (23 Prozent).

Die meisten zufriedenen Kundinnen weist o.b. auf, zwei Drittel empfehlen die Produkte uneingeschränkt weiter. Andere Branchengrößen, wie Always (58 Prozent) oder Carefree (52 Prozent), verzeichnen dagegen geringere Weiterempfehlungsquoten.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/studie-menstrual-hygiene

Infografik

Infografik - Menstrual Hygiene Monitor 2019

Studie: Deutsche mit Smart Home überfordert? Nur wenige Nutzer rufen das volle Potenzial ab

Umfrage unter 1.509 Deutschen zum Thema Smart Home

4.9/5 Bewertung (10 Stimmen)

Hamburg, 06. August 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge verwenden bereits 46 Prozent der Deutschen Smart Home-fähige Anwendungen. Jedoch vernetzt nur eine Minderheit die Produkte zu einem eigenständigen System, weshalb in den meisten Fällen das eigentliche Smart Home Potenzial unangetastet bleibt.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Juli 2019, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.509 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Smart Home befragt. Die Studie erhebt das Marktpotenzial für Smart Home in Deutschland, die Nutzung und Nutzungsabsicht hinsichtlich verschiedener Smart Home Produkte, die Treiber und Hemmnisse unterschiedlicher Personengruppen sowie die Bekanntheit, Nutzung und Bewertung zahlreicher Hersteller.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Bereits 46 Prozent der Bevölkerung nutzen mindestens eine Smart Home-fähige Anwendung. Weitere 28 Prozent zeigen sich aktuell daran interessiert und lediglich etwas mehr als jeder Vierte lehnt eine Nutzung kategorisch ab.

Hinsichtlich der Smart Home Nutzer muss jedoch differenziert werden: Lediglich zwölf Prozent des Personenkreises nutzen das Smart Home Potenzial richtig aus. Diese Echten Nutzer besitzen mehrere Smart Home Produkte, die zu einem mehr oder weniger komplexen System verknüpft wurden. Sie sind verhältnismäßig jung (die Hälfte ist jünger als 40 Jahre), männlich und technologiebegeistert. Bildung sowie Einkommen sind in den meisten Fällen überdurchschnittlich. Die übrigen 88 Prozent Einfache Nutzer können zwar ebenfalls mehrere Smart Home-fähige Anwendungen besitzen, diese bilden jedoch keine eigenständige Systemlogik ab.

„Angesichts dieser Erkenntnisse, dürften in den meisten Fällen die technischen Möglichkeiten der Anwendungen nur im Ansatz genutzt werden, was Auswirkungen auf die Abschöpfung der enormen Umsatz- und Kundenbindungspotenziale hat“, schlussfolgert Thilo Kampffmeyer, Studienleiter bei SPLENDID RESEARCH.

Wie bereits im Jahr 2017 sind Produkte der Bereiche Entertainment und Kommunikation sowie Energiemanagement hauptverantwortlich für die hohe Verbreitungsquote von Smart Home. Deutlich über die Hälfte der Nutzer besitzt Produkte dieser Kategorien. Zudem hat im Vergleich zur vergangenen Erhebung der Bereich Wohn- und Gebäudesicherheit Zuwächse verzeichnet: Bereits 37 Prozent der Nutzer haben Anwendungen dieser Kategorie installiert.

„Die steigende Nachfrage an Gebäude- und Wohnsicherheit wird auch mittelfristig anhalten, denn gerade für heutige Interessenten ist die erwartete Zunahme an Sicherheit ein wichtiges Argument für die Nutzung von Smart Home“, prognostiziert Kampffmeyer.

Neben gesteigerter Sicherheit versprechen sich Nutzer und Interessenten von Smart Home vor allem zusätzlichen Komfort. Jedoch ist die aktuelle bzw. geplante Nutzung auch mit konkreten Sorgen verbunden: Knapp ein Drittel der Nutzer und fast die Hälfte der Interessenten sorgt sich um die eigene Privatsphäre und befürchtet sogar Hacker-Attacken. Obwohl Smart Home Ablehner diese Bedenken teilen, sind bei 80 Prozent zusätzlich monetäre Gründe ursächlich für die ablehnende Haltung. Für knapp 70 Prozent der Ablehner existiert übrigens keinerlei Aspekt, der sie von einer zukünftigen Nutzung überzeugen könnte.

Die bekanntesten Hersteller sind Logitech (60 Prozent Bekanntheit), Bosch Smart Home (56 Prozent) und Magenta Smart Home (51 Prozent), wobei diese von der Präsenz der eigentlichen Marke fernab des Smart Home Feldes profitieren. Ausschließlich auf Smart Home spezialisierte Hersteller wie Ring (10 Prozent) oder Homee (3 Prozent) fallen dagegen ab.

Besonders zufrieden zeigen sich die Besitzer von Produkten der Serie Hue von Philips sowie Sonos, 56 bzw. 57 Prozent würden diese Familie oder Freunde weiterempfehlen. Smart Home Anwendungen der Hersteller Innogy oder AVM-Fritz werden zudem von drei Viertel der Nutzer als vertrauenswürdig hinsichtlich des Datenschutzes eingestuft.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/smarthome

Infografik

Infografik - Smart Home Monitor 2019

Studie: So sehr lieben die Deutschen ihre Haustiere

Umfrage unter 1.006 Deutschen zum Thema Haustiere

4.9/5 Bewertung (11 Stimmen)

Hamburg, 30. Juli 2019 Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge hält mehr als die Hälfte der Deutschen ein Haustier. Zu den beliebtesten tierischen Mitbewohnern zählen - wenig überraschend - Katze und Hund. Die Studie zeigt aber darüber hinaus, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden, um dem Haustier ein schönes Leben zu bieten - sogar im Urlaub.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Haltung von Haustieren befragt. In der Studie wurde untersucht, welche Haustiere die Deutschen halten, welche Futtermarken ihnen bekannt sind und wie es um das Thema Haustierversicherung steht.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) halten ein Haustier. Dabei liegen erwartungsgemäß Katzen mit 55 Prozent und Hunde mit 49 Prozent mit weitem Abstand vorne. Frauen halten mit 63 Prozent deutlich häufiger ein Haustier, als das bei Männern der Fall ist (53 Prozent). Entgegen vieler Annahmen spielt es überhaupt keine Rolle, wie hoch das Einkommen des Tierhalters ist. Der Beleg hierfür: 59 Prozent der Deutschen, die nur über ein Haushaltsnettoeinkommen bis 1.500 Euro verfügen, haben ein Haustier. Im Vergleich halten 62 Prozent der Mehrverdiener mit einem Einkommen bis über 4.000 Euro einen tierischen Gefährten.

Neben der Haltung eines Haustiers wurde auch das Thema Tiernahrung durchleuchtet. Die Mehrheit der Haustierhalter kauft die Nahrung für ihr Haustier entweder im Fachhandel (54 Prozent), im Supermarkt (47 Prozent) oder im Discounter (38 Prozent). Unter allen Online- und Fachhändlern für Tierbedarf sind Fressnapf (92 Prozent), Das Futterhaus und Zooplus mit jeweils 54 Prozent am bekanntesten. Unter den beliebtesten Futtermarken für Katzen sichert sich Whiskas mit 23 Prozent Platz 1, bei den Hunden liegt Pedigree mit 26 Prozent ganz vorne und bei Kleintieren ist die Marke Vitakraft mit 33 Prozent das Maß aller Dinge.

In Bezug auf ihre tierischen Gefährten zeigen sich die Deutschen alles andere als geizig. Mehr als ein Drittel der Deutschen gibt bis zu 50 Euro monatlich für die geliebten Mitbewohner aus. Dass Tiere den Stellenwert eines vollwertigen Familienmitglieds genießen, zeigt sich auch in den weiteren Ergebnissen der Studie: 41 Prozent der Halter würden 800 Euro oder mehr für eine lebensnotwendige Operation ausgeben. Sofern es um Versicherungen geht, gibt es allerdings noch Potenzial nach oben: Lediglich 40 Prozent der tierlieben Deutschen haben eine Versicherung abgeschlossen und geben dafür durchschnittlich 20 Euro monatlich dafür aus. Am häufigsten werden hierbei noch Pferde und Hunde versichert

Geht es um die schönste Zeit des Jahres – den Urlaub –, so bleibt oft die Frage, wer sich um den zumeist haarigen Vierbeiner kümmert. Knapp die Hälfte aller Besitzer würde daheim bleiben, wenn weder Familie noch Freunde auf ihr Tier aufpassen könnten. Ein Viertel zieht eine Tierpension in Erwägung und 28 Prozent würden einen Tiersitter engagieren. Doch die Lösung des Problems ist für viele ganz einfach und pragmatisch: 41 Prozent haben ihr Haustier schon in den Urlaub mitgenommen.

Fragt man den Teil der Deutschen, die kein Haustier besitzen, nach den Gründen, so zeigt sich: 47 Prozent der Nicht-Halter haben keine Zeit für einen tierischen Mitbewohner, weitere 34 Prozent möchten keine Verantwortung für ein tierisches Lebewesen tragen und ein Viertel sieht die Haltungskosten als kritisch an.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-haustiere

Infografik

Infografik - Haustiere 2019

Studie: Die eigenen Freunde sind immer noch die besten Influencer

Umfrage unter 1.221 Deutschen zum Thema Influencer

4.5/5 Bewertung (13 Stimmen)

Hamburg, 11. Juli 2019 Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist die überwiegende Mehrheit der Deutschen mit dem Konzept des Influencer-Marketings vertraut. Gut ein Fünftel der Bundesbürger hat bereits ein Produkt auf Empfehlung eines Influencers gekauft.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Dezember 2018, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.221 Deutsche zwischen 15 und 69 Jahren online zum Thema Influencer befragt. Die Studie untersucht, wie Influencer wahrgenommen werden, welche Faktoren die Offenheit gegenüber Empfehlungen positiv beeinflussen sowie deren Einfluss auf Kaufentscheidungen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Nahezu drei Viertel aller Deutschen können, nach eigener Einschätzung, dem Begriff Influencer spontan eine inhaltliche Bedeutung beimessen. Weitere 22 Prozent zeigen sich unter Zuhilfenahme einer kurzen Beschreibung mit dem Konzept des Influencer-Marketings vertraut.

Bei knapp einem Fünftel dieser Personen führte die Empfehlung eines Influencers bereits zum Kauf der angepriesenen Produkte. Besonders empfänglich für diese Form der Werbung zeigen sich die jüngeren Verbraucher und Frauen - gut zwei Drittel aller mit Influencern in Verbindung gebrachten Anschaffungen entfallen derzeit auf weibliche Personen.

Bei den weiblichen Käuferinnen landen am häufigsten Artikel aus dem Bereich Beauty und Körperpflege (66 Prozent) sowie Kleidung (32 Prozent) im Warenkorb, während sich die Männer am ehesten zum Kauf von Technik-Produkten (45 Prozent) oder Computerspielen (29 Prozent) verführen lassen.

Ebenfalls auffällig: Personen zwischen 20 und 29 lassen sich überdurchschnittlich häufig in ihrer Beurteilung beeinflussen. Nahezu ein Drittel kaufte schon einmal ein Produkt auf Empfehlung eines Influencers. Im Gegensatz dazu wurden lediglich fünf Prozent aller Personen über 60 auf diese Weise zum Kauf verleitet.

Neben Geschlecht und Alter bestimmt ein weiterer Faktor die Offenheit gegenüber Influencern: Das Vertrauen einer Person, welches sie diversen Informationsquellen und öffentlichen Institutionen entgegenbringt. Je stärker dieses Vertrauen ausgeprägt ist, umso wahrscheinlicher wird eine Kaufempfehlung umgesetzt. 51 Prozent der Deutschen mit hohen Vertrauenswerten haben bereits einen Kauf auf Empfehlung eines Influencers getätigt. Ebenso viele empfinden deren Empfehlung sogar der eines Freundes gleichwertig.

„Damit ist die Kaufwahrscheinlichkeit von Personen mit starkem Vertrauen um bis zu zehn Mal höher, als bei Personen mit geringem Vertrauen. Das sind erstaunliche Ergebnisse, denn circa zehn Prozent der Bevölkerung besitzen ein erhöhtes Vertrauenspotenzial“, schlussfolgert Patrick Teubenbacher, Studienleiter bei SPLENDID Research.

Die wichtigste Informationsquelle für Produktempfehlungen bleibt vorerst jedoch der eigene Freundeskreis. 77 Prozent der Deutschen haben bereits auf Anraten eines Freundes oder einer Freundin eine Kaufentscheidung getroffen.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-influencer

Infografik

Infografik - Influencer 2019

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