Studie: Deutsche mit Smart Home überfordert? Nur wenige Nutzer rufen das volle Potenzial ab

Umfrage unter 1.509 Deutschen zum Thema Smart Home

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Hamburg, 06. August 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge verwenden bereits 46 Prozent der Deutschen Smart Home-fähige Anwendungen. Jedoch vernetzt nur eine Minderheit die Produkte zu einem eigenständigen System, weshalb in den meisten Fällen das eigentliche Smart Home Potenzial unangetastet bleibt.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Juli 2019, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.509 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Smart Home befragt. Die Studie erhebt das Marktpotenzial für Smart Home in Deutschland, die Nutzung und Nutzungsabsicht hinsichtlich verschiedener Smart Home Produkte, die Treiber und Hemmnisse unterschiedlicher Personengruppen sowie die Bekanntheit, Nutzung und Bewertung zahlreicher Hersteller.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Bereits 46 Prozent der Bevölkerung nutzen mindestens eine Smart Home-fähige Anwendung. Weitere 28 Prozent zeigen sich aktuell daran interessiert und lediglich etwas mehr als jeder Vierte lehnt eine Nutzung kategorisch ab.

Hinsichtlich der Smart Home Nutzer muss jedoch differenziert werden: Lediglich zwölf Prozent des Personenkreises nutzen das Smart Home Potenzial richtig aus. Diese Echten Nutzer besitzen mehrere Smart Home Produkte, die zu einem mehr oder weniger komplexen System verknüpft wurden. Sie sind verhältnismäßig jung (die Hälfte ist jünger als 40 Jahre), männlich und technologiebegeistert. Bildung sowie Einkommen sind in den meisten Fällen überdurchschnittlich. Die übrigen 88 Prozent Einfache Nutzer können zwar ebenfalls mehrere Smart Home-fähige Anwendungen besitzen, diese bilden jedoch keine eigenständige Systemlogik ab.

„Angesichts dieser Erkenntnisse, dürften in den meisten Fällen die technischen Möglichkeiten der Anwendungen nur im Ansatz genutzt werden, was Auswirkungen auf die Abschöpfung der enormen Umsatz- und Kundenbindungspotenziale hat“, schlussfolgert Thilo Kampffmeyer, Studienleiter bei SPLENDID RESEARCH.

Wie bereits im Jahr 2017 sind Produkte der Bereiche Entertainment und Kommunikation sowie Energiemanagement hauptverantwortlich für die hohe Verbreitungsquote von Smart Home. Deutlich über die Hälfte der Nutzer besitzt Produkte dieser Kategorien. Zudem hat im Vergleich zur vergangenen Erhebung der Bereich Wohn- und Gebäudesicherheit Zuwächse verzeichnet: Bereits 37 Prozent der Nutzer haben Anwendungen dieser Kategorie installiert.

„Die steigende Nachfrage an Gebäude- und Wohnsicherheit wird auch mittelfristig anhalten, denn gerade für heutige Interessenten ist die erwartete Zunahme an Sicherheit ein wichtiges Argument für die Nutzung von Smart Home“, prognostiziert Kampffmeyer.

Neben gesteigerter Sicherheit versprechen sich Nutzer und Interessenten von Smart Home vor allem zusätzlichen Komfort. Jedoch ist die aktuelle bzw. geplante Nutzung auch mit konkreten Sorgen verbunden: Knapp ein Drittel der Nutzer und fast die Hälfte der Interessenten sorgt sich um die eigene Privatsphäre und befürchtet sogar Hacker-Attacken. Obwohl Smart Home Ablehner diese Bedenken teilen, sind bei 80 Prozent zusätzlich monetäre Gründe ursächlich für die ablehnende Haltung. Für knapp 70 Prozent der Ablehner existiert übrigens keinerlei Aspekt, der sie von einer zukünftigen Nutzung überzeugen könnte.

Die bekanntesten Hersteller sind Logitech (60% Bekanntheit), Bosch Smart Home (56%) und Magenta Smart Home (51%), wobei diese von der Präsenz der eigentlichen Marke fernab des Smart Home Feldes profitieren. Ausschließlich auf Smart Home spezialisierte Hersteller wie Ring (10%) oder Homee (3%) fallen dagegen ab.

Besonders zufrieden zeigen sich die Besitzer von Produkten der Serie Hue von Philips sowie Sonos, 56 bzw. 57 Prozent würden diese Familie oder Freunde weiterempfehlen. Smart Home Anwendungen der Hersteller Innogy oder AVM-Fritz werden zudem von drei Viertel der Nutzer als vertrauenswürdig hinsichtlich des Datenschutzes eingestuft.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/smarthome

Infografik

Infografik - Smart Home Monitor 2019

Studie: So sehr lieben die Deutschen ihre Haustiere

Umfrage unter 1.006 Deutschen zum Thema Haustiere

4.9/5 Bewertung (10 Stimmen)

Hamburg, 30. Juli 2019 Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge hält mehr als die Hälfte der Deutschen ein Haustier. Zu den beliebtesten tierischen Mitbewohnern zählen - wenig überraschend - Katze und Hund. Die Studie zeigt aber darüber hinaus, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden, um dem Haustier ein schönes Leben zu bieten - sogar im Urlaub.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Haltung von Haustieren befragt. In der Studie wurde untersucht, welche Haustiere die Deutschen halten, welche Futtermarken ihnen bekannt sind und wie es um das Thema Haustierversicherung steht.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Mehr als die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) halten ein Haustier. Dabei liegen erwartungsgemäß Katzen mit 55 Prozent und Hunde mit 49 Prozent mit weitem Abstand vorne. Frauen halten mit 63 Prozent deutlich häufiger ein Haustier, als das bei Männern der Fall ist (53 Prozent). Entgegen vieler Annahmen spielt es überhaupt keine Rolle, wie hoch das Einkommen des Tierhalters ist. Der Beleg hierfür: 59 Prozent der Deutschen, die nur über ein Haushaltsnettoeinkommen bis 1.500 Euro verfügen, haben ein Haustier. Im Vergleich halten 62 Prozent der Mehrverdiener mit einem Einkommen bis über 4.000 Euro einen tierischen Gefährten.

Neben der Haltung eines Haustiers wurde auch das Thema Tiernahrung durchleuchtet. Die Mehrheit der Haustierhalter kauft die Nahrung für ihr Haustier entweder im Fachhandel (54 Prozent), im Supermarkt (47 Prozent) oder im Discounter (38 Prozent). Unter allen Online- und Fachhändlern für Tierbedarf sind Fressnapf (92 Prozent), Das Futterhaus und Zooplus mit jeweils 54 Prozent am bekanntesten. Unter den beliebtesten Futtermarken für Katzen sichert sich Whiskas mit 23 Prozent Platz 1, bei den Hunden liegt Pedigree mit 26 Prozent ganz vorne und bei Kleintieren ist die Marke Vitakraft mit 33 Prozent das Maß aller Dinge.

In Bezug auf ihre tierischen Gefährten zeigen sich die Deutschen alles andere als geizig. Mehr als ein Drittel der Deutschen gibt bis zu 50 Euro monatlich für die geliebten Mitbewohner aus. Dass Tiere den Stellenwert eines vollwertigen Familienmitglieds genießen, zeigt sich auch in den weiteren Ergebnissen der Studie: 41 Prozent der Halter würden 800 Euro oder mehr für eine lebensnotwendige Operation ausgeben. Sofern es um Versicherungen geht, gibt es allerdings noch Potenzial nach oben: Lediglich 40 Prozent der tierlieben Deutschen haben eine Versicherung abgeschlossen und geben dafür durchschnittlich 20 Euro monatlich dafür aus. Am häufigsten werden hierbei noch Pferde und Hunde versichert

Geht es um die schönste Zeit des Jahres – den Urlaub –, so bleibt oft die Frage, wer sich um den zumeist haarigen Vierbeiner kümmert. Knapp die Hälfte aller Besitzer würde daheim bleiben, wenn weder Familie noch Freunde auf ihr Tier aufpassen könnten. Ein Viertel zieht eine Tierpension in Erwägung und 28 Prozent würden einen Tiersitter engagieren. Doch die Lösung des Problems ist für viele ganz einfach und pragmatisch: 41 Prozent haben ihr Haustier schon in den Urlaub mitgenommen.

Fragt man den Teil der Deutschen, die kein Haustier besitzen, nach den Gründen, so zeigt sich: 47 Prozent der Nicht-Halter haben keine Zeit für einen tierischen Mitbewohner, weitere 34 Prozent möchten keine Verantwortung für ein tierisches Lebewesen tragen und ein Viertel sieht die Haltungskosten als kritisch an.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-haustiere

Infografik

Infografik - Haustiere 2019

Studie: Die eigenen Freunde sind immer noch die besten Influencer

Umfrage unter 1.221 Deutschen zum Thema Influencer

4.4/5 Bewertung (12 Stimmen)

Hamburg, 11. Juli 2019 Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist die überwiegende Mehrheit der Deutschen mit dem Konzept des Influencer-Marketings vertraut. Gut ein Fünftel der Bundesbürger hat bereits ein Produkt auf Empfehlung eines Influencers gekauft.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Dezember 2018, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.221 Deutsche zwischen 15 und 69 Jahren online zum Thema Influencer befragt. Die Studie untersucht, wie Influencer wahrgenommen werden, welche Faktoren die Offenheit gegenüber Empfehlungen positiv beeinflussen sowie deren Einfluss auf Kaufentscheidungen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Nahezu drei Viertel aller Deutschen können, nach eigener Einschätzung, dem Begriff Influencer spontan eine inhaltliche Bedeutung beimessen. Weitere 22 Prozent zeigen sich unter Zuhilfenahme einer kurzen Beschreibung mit dem Konzept des Influencer-Marketings vertraut.

Bei knapp einem Fünftel dieser Personen führte die Empfehlung eines Influencers bereits zum Kauf der angepriesenen Produkte. Besonders empfänglich für diese Form der Werbung zeigen sich die jüngeren Verbraucher und Frauen - gut zwei Drittel aller mit Influencern in Verbindung gebrachten Anschaffungen entfallen derzeit auf weibliche Personen.

Bei den weiblichen Käuferinnen landen am häufigsten Artikel aus dem Bereich Beauty und Körperpflege (66 Prozent) sowie Kleidung (32 Prozent) im Warenkorb, während sich die Männer am ehesten zum Kauf von Technik-Produkten (45 Prozent) oder Computerspielen (29 Prozent) verführen lassen.

Ebenfalls auffällig: Personen zwischen 20 und 29 lassen sich überdurchschnittlich häufig in ihrer Beurteilung beeinflussen. Nahezu ein Drittel kaufte schon einmal ein Produkt auf Empfehlung eines Influencers. Im Gegensatz dazu wurden lediglich fünf Prozent aller Personen über 60 auf diese Weise zum Kauf verleitet.

Neben Geschlecht und Alter bestimmt ein weiterer Faktor die Offenheit gegenüber Influencern: Das Vertrauen einer Person, welches sie diversen Informationsquellen und öffentlichen Institutionen entgegenbringt. Je stärker dieses Vertrauen ausgeprägt ist, umso wahrscheinlicher wird eine Kaufempfehlung umgesetzt. 51 Prozent der Deutschen mit hohen Vertrauenswerten haben bereits einen Kauf auf Empfehlung eines Influencers getätigt. Ebenso viele empfinden deren Empfehlung sogar der eines Freundes gleichwertig.

„Damit ist die Kaufwahrscheinlichkeit von Personen mit starkem Vertrauen um bis zu zehn Mal höher, als bei Personen mit geringem Vertrauen. Das sind erstaunliche Ergebnisse, denn circa zehn Prozent der Bevölkerung besitzen ein erhöhtes Vertrauenspotenzial“, schlussfolgert Patrick Teubenbacher, Studienleiter bei SPLENDID Research.

Die wichtigste Informationsquelle für Produktempfehlungen bleibt vorerst jedoch der eigene Freundeskreis. 77 Prozent der Deutschen haben bereits auf Anraten eines Freundes oder einer Freundin eine Kaufentscheidung getroffen.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-influencer

Infografik

Infografik - Influencer 2019

Studie: Der typische Tracking-App-Nutzer ist weiblich, sportlich, jung

Umfrage unter 1.193 Deutschen zum Thema Selbstvermessung

4.6/5 Bewertung (12 Stimmen)

Hamburg, 04. Juli 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge erhebt bereits fast die Hälfte der Deutschen persönliche Fitness-, Gesundheits- oder Ernährungsdaten bzw. zeigt sich daran interessiert. Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes sind dabei zwar weiterhin präsent, jedoch wirken diese immer weniger stark hemmend.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Mai 2019, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.193 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Selbstvermessung befragt. Die Studie erhebt das Marktpotenzial für Tracking-Apps/Wearables, bildet die Erfahrungen im Umgang mit diesen Anwendungen ab und zeigt zudem den Stellenwert der Marken sowie Erwartungen, Einstellungen und Sorgen der Deutschen in Bezug auf das Self-Tracking auf.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Bereits ein Drittel der Bevölkerung nutzt mindestens eine Tracking-App zur Aufzeichnung persönlicher Daten. Ein knappes Viertel der Bundesbürger verwendet für die Erfassung dabei auch eine Smartwatch oder einen Fitnesstracker. Knapp ein Viertel der Deutschen zeigt sich zudem an einer zukünftigen Nutzung von App und Wearable interessiert.

Den deutlich größten Anteil haben Fitness- und Sport-Apps, die aktuell von 21 Prozent genutzt werden. Es folgen die Bereiche Gesundheit (14 Prozent), Ernährung (13 Prozent) sowie Entspannung (sieben Prozent).

Der typische Nutzer von Tracking-Apps ist weiblich, sportlich und jung (ein Drittel der aktuellen Nutzer ist jünger als 30 Jahre). Bildung und Einkommen sind in den meisten Fällen überdurchschnittlich und der eigenen Ernährung und Gesundheit wird eine größere Beachtung geschenkt.

Jedoch lehnen auch 42 Prozent die Nutzung deutlich ab. Ablehner gehören häufig zu der älteren Generation, haben ein geringes Einkommen und weniger hohe Bildungsabschlüsse. Ernährung und Gesundheit spielen eine eher untergeordnete Rolle und auch kostenpflichtige Freizeitangebote werden nur sehr selten genutzt. Aktuell sind 60 Prozent der Ablehner älter als 50 Jahre.

Sowohl Nutzer als auch Interessenten versprechen sich durch den Einsatz der Apps mehrheitlich ein ganzheitlich gesünderes Leben. Tracker und Smartwatch kommen eher dann zum Einsatz, sobald die eigene Sportlichkeit gezielt verbessert bzw. die Motivation dafür aufrechterhalten werden soll. Im Gegensatz dazu können 43 Prozent der Ablehner keine Notwendigkeit erkennen, überhaupt eigene Daten aufzuzeichnen.

Hinsichtlich der Verarbeitung sensibler Tracking-Daten sind sich dann wiederum beide Gruppen weitestgehend einig: Sowohl die Tracking-Befürworter als auch die -Ablehner nehmen eine ähnlich kritische Haltung ein. Während die Ablehner nicht an einen sorgfältigen Umgang mit den Daten glauben und sogar ein Fünftel Datenmissbrauch erwartet, äußern sich auch die Befürworter zu dieser Thematik teilweise skeptisch. Vor diesem Hintergrund umso erstaunlicher: Über die Hälfte aller Bundesbürger würde gesundheitsbezogene Daten an Ärzte und Krankenkassen übermitteln, um dadurch Vergünstigungen oder Extras zu erhalten.

„Wir haben eine Phase erreicht, bei der die Datenschutzbedenken in weiten Teilen der Bevölkerung zwar präsent sind, diese jedoch immer häufiger zugunsten der vermeintlich mit Tracking einhergehenden Vorteile hinten angestellt werden“, schlussfolgert Philipp Heyer, Studienleiter von SPLENDID RESEARCH.

Die bekanntesten Tracking-Apps sind Samsung Health (37 Prozent), Runtastic (34 Prozent), Fitbit (31 Prozent) sowie WW (Weight Watchers) (31 Prozent). Gut 15 Prozent der aktuellen App-Anwender nutzen Runtastic. Die Health-Apps von Samsung und Apple kommen immerhin bei 13 bzw. elf Prozent der Anwender zum Einsatz.

Die bekanntesten Wearables stellen Apple (63 Prozent) und Samsung (60 Prozent) her. Die günstigeren Tracker von Fitbit sind etwa der Hälfte der Deutschen bekannt, jedoch besitzen diese den höchsten Verbreitungsgrad und sind bei den Nutzern zu 77 Prozent der Zeit im Einsatz. Ein Viertel der Wearable-Nutzer besitzt ein Gerät dieser Marke.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/studie-optimized-self

Infografik

Infografik - Optimized Self Monitor 2019

Studie: Jeder sechste Deutsche fühlt sich einsam

Umfrage unter 1.006 Deutschen zum Thema Einsamkeitsempfinden

4.5/5 Bewertung (15 Stimmen)

Hamburg, 04. Juni 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge fühlt sich nahezu jeder sechste oft und jeder zweite Deutsche zumindest manchmal einsam. Das Einsamkeitsgefühl wird dabei maßgeblich von Lebenssituation und Persönlichkeit beeinflusst.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Einsamkeit befragt. In der Studie wurde untersucht, wie häufig sich die Bundesbürger einsam fühlen, welche Gruppen besonders anfällig für Einsamkeit sind und auf welche Gründe dies zurückzuführen ist.

Sich ab und an alleine zu fühlen gehört dazu: Ein Drittel der Deutschen fühlt sich manchmal verlassen. Doch kritisch wird es, wenn das gelegentliche Gefühl der Einsamkeit zum Dauerzustand wird. Jeder sechste Bürger fühlt sich häufig oder sogar ständig einsam. Demgegenüber empfinden nur 17 Prozent der Deutschen nie das Gefühl des Alleinseins.

Die Gründe für das Einsamkeitsgefühl sind vielseitig und rangieren von gesellschaftlichen bis hin zu persönlichen Faktoren: 51 Prozent der einsamen Deutschen erklären sich ihren Zustand mit den aktuellen Lebensumständen, wie etwa einem Umzug, einem fordernden Job, Trennungen oder Erkrankungen. 41 Prozent fühlen sich aus einer spontanen Stimmung oder Laune heraus einsam. Ein weiteres Drittel ist besonders kritisch und sieht in sich selbst und dem Charakter die Ursache für das Einsamkeitsempfinden. 17 Prozent geben anderen Menschen Schuld für ihre Einsamkeit.

Vergleicht man die Geschlechter, so fühlen sich Frauen mit 19 Prozent häufiger einsam als das vermeintlich starke Geschlecht (14 Prozent). „Das liegt vermutlich daran, dass Frauen sich das Gefühl der Einsamkeit eher eingestehen als Männer“, so Studienleiterin Carina Krämer. Ferner treten erhebliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen auf. Jüngere Personen bis 39 Jahre geben deutlich häufiger an, einsam zu sein als die 40- bis 69-Jährigen. Mit zunehmendem Alter sinkt also das Gefühl der Einsamkeit. Gleiches gilt für das Einkommen: Mit zunehmendem Einkommen sinkt die Häufigkeit des Einsamkeitsgefühls. Betrachtet man die Zufriedenheit in einer Beziehung, so fühlen sich 36 Prozent in einer unglücklichen Beziehung einsamer als Personen in einer glücklichen Partnerschaft (acht Prozent).

In der Studie wurde eine Einteilung in extrovertierte und introvertierte Persönlichkeitsprofile vorgenommen, um zu überprüfen, inwiefern Einsamkeit mit den persönlichen Eigenschaften eines Menschen zusammenhängt. 19 Prozent der Deutschen können dabei als extrovertierte Personen klassifiziert werden und 36 Prozent als introvertierte Personen. Weitere 45 Prozent weisen keine starke Ausprägung auf. Im Persönlichkeitsprofil zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang mit dem Einsamkeitsempfinden. 27 Prozent aller introvertierten Personen fühlen sich ständig oder häufig einsam. Bei den Extrovertierten sind es lediglich fünf Prozent. Die Gründe hierfür unterscheiden sich maßgeblich. Während Introvertierte sich selbst und ihrem Charakter die Schuld für ihr Einsamkeitsempfinden zuschreiben, sehen Extrovertierte die immer unpersönlicher werdende Kommunikation als Ursache für ihre Einsamkeit.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-einsamkeit

Infografik

Infografik - Einsamkeit Juni 2019

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