Studie: Beliebtheit von Großbritannien und den USA gesunken

Repräsentative Studie unter 1.056 Deutschen liefert Einblick in die Beliebtheit von 30 Ländern

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Hamburg, 16. August 2017Die Sympathie der Deutschen gegenüber den USA und Großbritannien hat seit Dezember 2016 stark abgenommen, Kuba hingegen konnte seine Sympathiewerte innerhalb der letzten Monate steigern. Deutschland sichert sich Platz eins im Beliebtheitsranking, aber auch die skandinavischen Länder erfreuen sich großer Beliebtheit.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Juni 2017 1.056 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zu ihrer Meinung zu 30 Ländern befragt. Erhoben wurden die Sympathiewerte der Nationen, das Image, die Anziehungskraft als Urlaubsland und ob die Deutschen sich vorstellen könnten, dort dauerhaft zu leben. Vergleichen lassen sich die Werte mit der Vorwelle, bei der im Dezember 2016 1.067 Personen befragt wurden.

Im ersten Halbjahr 2017 ist die Sympathie für die USA und Großbritanniens stark gesunken. Die Beliebtheit des Vereinigten Königreichs ging im Vergleich zum Dezember 2016 um acht Prozentpunkte zurück, beim Land der unbegrenzten Möglichkeiten waren es sogar zehn Prozentpunkte. Diese Entwicklungen sind vermutlich auf die Präsidentschaft Donald Trumps und die schwierigen Brexit-Verhandlungen zurückzuführen. Kuba hingegen konnte bei der Beliebtheit im Vergleich zum Vorjahr zulegen: Die Beliebtheit stieg um elf Prozentpunkte, was wahrscheinlich an der Öffnung des Landes zum Westen noch unter Präsident Obama liegt.

Insgesamt ist den Deutschen das eigene Land immer noch am liebsten: Über 70 Prozent der Befragten finden Deutschland sympathisch, was im Länderranking Platz eins bedeutet. Allerdings sind auch die Nachbarn aus Skandinavien hierzulande sehr beliebt: Norwegen (Platz zwei), Schweden (Platz drei) sowie Dänemark (Platz fünf) erzielen Sympathie-Werte zwischen 63 und 54 Prozent. Kanada auf Platz vier ist 57 Prozent der Bundesbürger sympathisch.

Die Deutschen sehen sich selbst vor allem als fleißig. 77 Prozent der Bundesbürger sind dieser Ansicht und schreiben die Eigenschaft keinem anderen Land häufiger zu. Die skandinavischen Länder Schweden, Norwegen und Dänemark gelten vor allem als vertrauenswürdig und erreichen Werte zwischen 65 und 57 Prozent. Die hervorstechendste Eigenschaft von Italien und Spanien ist die Kinderfreundlichkeit (53 bzw. 49 Prozent). Brasilien und Kuba gelten als besonders sexy (30 bzw. 26 Prozent).

Als Neuling im Länderranking überrascht Norwegen, in das 68 Prozent der Deutschen gerne einmal verreisen würden. Allerdings würden auch zwei Drittel der Befragten einen Urlaub in heimischen Gefilden verbringen. Ansonsten hat sich nicht viel in der Beliebtheit der Urlaubsländer getan, nach wie vor kommen für über 60 Prozent der Deutschen Spanien und Italien als Reiseziele in Frage.

Welche Eigenschaften die Bundesbürger mit einem Land verbinden, wirkt sich auch auf das Potenzial eines Staates als Urlaubsland aus. Sofern man diese Eigenschaften kennt, lassen sich die Vermarktungschancen durch konkrete Marketingmaßnahmen steigern.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-lieblingslaender

Infografik

Infografik - Splendid Destinations August 2017

Studie: Sparermentalität bei Immobilien auf dem Rückzug

Repräsentative Studie mit 1.240 Verbrauchern liefert detaillierte Einblicke in den Immobilienkreditmarkt deutscher Privathaushalte

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Hamburg, 10. August 2017Die Deutschen werden bei der Immobilienfinanzierung risikofreudiger. Bei den 18-39jährigen ist die Bereitschaft, für Umbaumaßnahmen und Eigenheimkäufe Kredite aufzunehmen, deutlich höher als bei ihren Eltern. Eine Studie untersucht jetzt, welche zusätzlichen Potenziale bei Immobiliendarlehen bestehen und wie die Banken sich besser auf diese jungen Kunden einstellen können.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Mai 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.240 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren online zu ihren Erfahrungen und Erwartungen rund um das Thema Immobilienkredite befragt. Zudem wurde erhoben, wie offen sich Verbraucher gegenüber einer Ansprache durch Banken zeigen, die individuell auf die Lebensverhältnisse angepasst ist.

Die Studienergebnisse zeigen, dass die 18- bis 39jährigen Deutschen gegenüber Immobilienkrediten deutlich aufgeschlossener sind, als ihre Eltern. Ein Viertel der 30- bis 39jährigen und fast die Hälfte der 18- bis 29jährigen bekundet Interesse an Möglichkeiten zur Immobilienfinanzierung, 40- bis 49jährigen sind es dagegen nur 14 Prozent. Auch der Anteil aktueller oder ehemaliger Immobilienkreditnehmer ist deutlich höher bei den 30- bis 39jährigen: 43 Prozent haben bereits ein Darlehen aufgenommen, bei den 60- bis 69jährigen ist es im Vergleich weniger als ein Drittel.

Allerdings besteht bei den potenziellen Kunden deutlicher Informationsbedarf: 40 Prozent der Personen mit Interesse an einem Immobilienkredit können die eigene Kreditwürdigkeit nicht einschätzen. Über drei Viertel der Interessenten glauben zudem, dass sie mehr als 50.000 Euro Eigenkapital aufbringen müssten, obwohl dies im Schnitt nur 42 Prozent der tatsächlichen Kreditnehmer tun.

Große Chancen bestehen in der aktiven, anlassgebundenen Kundenansprache, denn die Generationen X und Y zeigen sich bei der Nutzung persönlicher Daten zu Werbezwecken deutlich offener als die älteren Jahrgänge. So würden sich bereits 30 Prozent der Immobilienkredit-Interessenten zwischen 30 und 39 Jahren über eine Einladung zu einer Bankberatung infolge einer Gehaltserhöhung freuen, weitere 22 Prozent würden sich daran zumindest nicht stören.

Aufgrund der eigenen Unsicherheit und der aufwendigen Planung bevorzugen Kunden aller Altersgruppen eindeutig eine persönliche Beratung – ein klarer Vorteil für Filialbanken, die nach wie vor die erste Anlaufstelle sind. Offenbar überzeugen dabei vor allem die Hausbanken mit der persönlichen Kenntnis ihrer Kunden: der Anteil zufriedener Immobilienkreditnehmer bei Hausbanken liegt um 17 Prozentpunkte höher als bei Personen, die das Darlehen bei der Konkurrenz beantragt haben.

Für Banken bestehen große Potenziale im Ausbau des Immobilienkredit-Geschäfts. Dabei sollten sie vor allem auf die veränderte Kreditbereitschaft der jungen Generation setzen und diese mithilfe moderner Kommunikationsmittel individueller ansprechen. Der Immobilienkredit Monitor 2017 unterstützt Kreditinstitute und Finanzdiestleister beim Heben dieser Potenziale durch die Bereitstellung einer repräsentativer Datengrundlage.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/immobilienkreditstudie

Infografik

Infografik - Immobilienkredit-Monitor 2017

Conjoint-Analysen jetzt für alle verfügbar

SPLENDID RESEARCH macht Conjoint-Analysen schnell und effizient einsetzbar.

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Hamburg, 08. August 2017 – Viele Barrieren auf dem Weg zur allgemeinen Verwendung statistischer Methoden der Marktforschung wurden in den letzten Jahren beseitigt. Eine der letzten Ausnahmen war lange die Conjoint-Analyse. SPLENDID RESEARCH hat jetzt eine Möglichkeit entwickelt, die raffinierten Entscheidungsmodelle kostengünstig für alle verfügbar zu machen.

Conjoint-Analysen sind eine der nützlichsten und mächtigsten Methoden der Marktforschung. Sie erklären, welche Bestandteile eines Produkts oder einer Dienstleistung am meisten zum Gesamtnutzen beitragen, wie viel Verbraucher dafür zu zahlen bereit sind und welche Marktanteile sich erzielen lassen. Leider konnten diese Möglichkeit bisher nur wenige Unternehmen nutzen. Denn um Conjoint-Analysen durchführen zu können, musste man spezialisierte Software mit hohen Lizenzkosten (mit-)bezahlen oder selbst zum Experten werden, um eines der Do-it-yourself-Tools zu verwenden. SPLENDID RESEARCH ist es nun gelungen, Conjoint-Analysen mit Support deutlich kostengünstiger und schneller anzubieten.

SPLENDID RESEARCH nimmt Kundenfragestellungen auf und übersetzt diese in maßgeschneiderte Conjoint-Designs. Das Angebot reicht von der klassischen Conjoint-Analyse über die Adaptive Choiced-Based Conjoint (ACBC) bis hin zu komplexen Discrete Choice-Modellen. In der statistischen Auswertung steht neben den konventionellen Analyseverfahren für Conjoint-Daten auch die Ermittlung individueller Nutzenwerte mit Hierarchical Bayes-Modellen zur Verfügung. Durch die dynamische und offene Umsetzung lassen sich Conjoint Analysen nicht nur kostengünstig und schnell durchführen, sie lassen sich auch modular mit anderen Befragungen kombinieren.

Neben der Konzeption, Programmierung und Auswertung von quantitativen Befragungen bietet SPLENDID RESEARCH auch Unterstützung bei reinen Sampling- und Rekrutierungsprojekten sowie bei Mystery Shopping und qualitativer Forschung an. „Bei uns gibt es auf Wunsch alles aus einer Hand, sodass wir kurze Feldzeiten, eine rasche Projektabwicklung, schnelle Datenlieferung bei hoher Datenqualität gewährleisten können“, führt Geschäftsführer André Wolff aus.

Weiterführende Informationen zur Durchführung von Conjoint-Analysen bei SPLENDID RESEARCH gibt es unter www.splendid-research.com/conjoint-analyse

Anwendungsmöglichkeiten für Conjoint-Analysen

Neue Online Panels in Nordafrika

Institut für Online-Marktforschung erhöht Reichweite auf 70 Länder

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Hamburg, 13. Juli 2017 – Das internationale Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH aus Hamburg erweitert sein Panelangebot mit zwei neuen Online Access Panels in Algerien und Tunesien in Nordafrika.

Die neuen Online Panels in Algerien und Tunesien ergänzen das Angebot des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH. Die Panels sind weltweit gleichermaßen strukturiert, wobei die Incentivierung der Panelisten an die landesspezifischen Gegebenheiten angepasst ist. Die Panels von SPLENDID RESEARCH werden aktiv und passiv rekrutiert und kontinuierlichen Qualitätsprüfungen unterzogen.

„Mit dem Start der neuen Online-Panels eröffnen wir unseren Kunden die Möglichkeit, qualitativ hochwertiges Sample in 70 Ländern in Asien, Afrika, Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika aus einer Hand zu bekommen“, erläutert André Wolff, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts, das die Panels unter www.opinionhero.com betreibt.

Neben reinem Sampling bietet das Institut Unterstützung in allen Stufen eines Online-Marktforschungsprojektes: von der Konzeption über Programmierung und Hosting einer Onlineumfrage bis zur Datenanalyse. „Bei uns gibt es auf Wunsch alles aus einer Hand, sodass wir kurze Feldzeiten, eine rasche Projektabwicklung, schnelle Datenlieferung bei hoher Datenqualität gewährleisten können“, führt Wolff weiter aus.

Weiterführende Informationen zum Online-Leistungsangebot von SPLENDID RESEARCH gibt es unter www.splendid-research.com/online-marktforschung

Online Panels Marktforschung international

Studie: Hamburg, Berlin und München haben den besten ÖPNV

Ergebnisse einer repräsentativen Studie mit 2.069 Deutschen zur Qualität des ÖPNV in zehn Städten

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Hamburg, 06. Juni 2017Millionen von Deutschen fahren jeden Tag mit dem ÖPNV. Eine aktuelle Studie untersucht nun, wie die Fahrgäste in den zehn größten deutschen Städten ihren Nahverkehr beurteilen. Insgesamt sind sieben von zehn ÖPNV-Nutzern mit ihrem Transportdienstleister zufrieden, es gibt allerdings deutliche regionale Unterschiede.

Das Institut SPLENDID RESEARCH hat in Kooperation mit dem Online-Portal Statista im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Frühjahr 2017 2.069 Personen zwischen 18 und 70 Jahren online zur Zufriedenheit mit ihrem ÖPNV befragt. Dazu wurden in den zehn größten deutschen Städten und deren Umland jeweils etwa 200 ÖPNV-Nutzer interviewt. Untersucht wurde, wie zufrieden die Fahrgäste in den Regionen mit Bus und Bahn sind und von welchen Faktoren die Zufriedenheit abhängt. Außerdem wurde erhoben, wie viele Menschen schwarzfahren.

Die Ergebnisse sind für die Betreiber positiv, wenn auch ausbaufähig: sieben von zehn Deutschen sind zufrieden mit ihrem ÖPNV, allerdings ist nur jeder zwölfte sehr zufrieden. Am besten schneidet der Hamburger Verkehrsverbund HVV ab, dem 83 Prozent der Menschen aus der Hansestadt und ihrer Umgebung eine gute Leistung bescheinigen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die BVG aus Berlin (79 Prozent Zufriedenheit) und der MVV aus München (75 Prozent).

In der Essen sind dahingegen lediglich 60 Prozent der Fahrgäste mit dem örtlichen Betreiber EVAG zufrieden. Das liegt vermutlich auch daran, dass einige Verbindungen dort bis in den April 2017 aufgrund von Personalmangel nur eingeschränkt bedient wurden.

Das ist für die Einwohner der Ruhrgebietsmetropole allerdings kein Grund, sich die Fahrkarte zu sparen: nur 7 Prozent der Essener fahren regelmäßig oder gelegentlich schwarz, damit sind sie die gesetzestreuesten ÖPNV-Nutzer. Zwar wurde Essen noch 2015 als Schwarzfahrerhochburg tituliert, allerdings lag die hohe Anzahl der angezeigten Fälle wohl daran, dass dort besonders streng kontrolliert wurde. Am höchsten ist die Schwarzfahrerquote aktuell in der Bundeshauptstadt Berlin, wo 18 Prozent der Nutzer zugeben, manchmal oder immer ohne gültiges Ticket unterwegs zu sein.

Damit die Fahrgäste eines ÖPNV zufrieden sind, müssen vor allem die Haltestellen sicher sein sowie die Züge pünktlich und gut getaktet fahren. Wenn der Nahverkehr darüber hinaus mit attraktiven Fahrkartenpreise und einem sympathischen Image aufwarten kann, kann er die Bewohner seiner Region sogar zu überzeugten Fans machen. Das gelingt den deutschen Verkehrsverbünden aber insgesamt immer noch selten.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-öpnv

Den vollständigen Tabellenband sowie weitere Ergebnisse gibt es gegen Gebühr bei Statista.


INFOGRAFIK:

Infografik - ÖPNV und Zufriedenheit

INFOGRAFIK HOCHAUFLÖSEND:

Infografik ÖPNV und Zufriedenheit (hochauflösend)

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