Studie: Nur die Hälfte unserer Freunde sind wahre Freunde

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.039 Deutschen zur Anzahl und Qualität der sozialen Kontakte

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Hamburg, 30. März 2017Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viele Ihrer Freunde eigentlich im Zweifelsfall zu Ihnen stehen würden? Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Deutschen dabei nur auf die Hälfte ihres Freundeskreises zählen. Insgesamt hat die Lebenssituation großen Einfluss auf die Anzahl und Qualität der sozialen Kontakte.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Januar 2017 1.039 Personen zwischen 18 und 70 Jahren online zur Anzahl und Qualität ihrer sozialen Kontakte befragt. Untersucht wurde, wie viele Freunde die Deutschen im Durchschnitt haben und wie viele davon sie als wahre Freunde bezeichnen würden. Außerdem wurde erhoben, mit wie vielen Verwandten sie in regelmäßigem Kontakt stehen und mit wie vielen Gegenspielern – Personen, mit denen es häufig Konflikte gibt – sie zurechtkommen müssen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Deutschen im Durchschnitt sechs Freunde in ihrem sozialen Umfeld haben. Drei Freunde davon zählen die Befragten zu ihren wahren Freunden. Außerdem steht der durchschnittliche Bundesbürger mit zehn Verwandten in regelmäßigem Kontakt. Aber nicht alle sozialen Kontakte sind positiv: zwei Drittel der Deutschen müssen mindestens eine Person in ihrem persönlichen Umfeld ertragen, mit der es öfter zu Konflikten kommt

Geld macht bekanntermaßen nicht glücklich, aber offenbar zumindest interessant, wie myMarktforschung in ihrer Studie belegen. Je höher das Einkommen ist, desto mehr soziale Kontakte haben die Deutschen. Ein hohes Einkommen zieht bis zu vier zusätzliche Freunde an, darunter allerdings nur einen wahren. Mehr Geld auf dem Konto erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Verwandtschaft regelmäßig meldet: Während Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 7.500 Euro mit zwölf Verwandten in Verbindung stehen, sind es bei unter 2.000 Euro nur acht.

Wie die Studie zeigt, sind Schule, Uni und Arbeit die besten Kennlernplätze, denn Schüler, Studenten und Azubis haben durchschnittlich neun Freunde. Aber auch seine Gegenspieler trifft man dort. Erwerbstätige und junge Menschen in Ausbildung tragen durchschnittlich mit zwei Personen regelmäßig Konflikte aus, wohingegen Arbeitslose und Rentner in der Regel keine Feinde in ihrem sozialen Umfeld haben.

Das Klischee des kontaktfreudigeren weiblichen Geschlechts bestätigt sich im Übrigen nicht, denn Männer und Frauen haben im Durchschnitt die gleiche Anzahl an Freunden, regelmäßig kontaktierten Verwandten und Gegenspielern.

Die meisten Kontakte entstehen offenbar im ersten Lebensdrittel. Danach setzen Kinder, berufliche Verpflichtungen und Partnerschaften den Freundschaften zu: In den Dreißigern verlieren die Deutschen im Schnitt zwei Wegbegleiter, darunter auch einen wahren Freund. Erfreulich ist, dass nur sechs Prozent der Menschen in Deutschland sich auf gar keinen wahren Freund verlassen können, wie myMarktforschung in der Studie belegen kann.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-soziale-kontakte


INFOGRAFIK:

Infografik - Soziale Kontakte

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Infografik Soziale Kontakte (hochauflösend)

Führungswechsel im Ranking der Mystery Shopping Agenturen

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Hamburg, 14. März 2017Beim Mystery Shopping führen speziell geschulte Kunden Testkäufe durch, um die Servicequalität zu beurteilen. Da liegt es nahe, die Testkäufer neben weiteren Aspekten wie Vorbereitungs- und Durchführungsqualität, Vergütung auch die Marktforschungsinstitute bewerten zu lassen, für die sie arbeiten. Der Mystery Shopping Monitor 2017 analysiert wie in den Vorjahren, wie die Mystery Shopping Anbieter ihre Testkäufer vorbereiten und einsetzen.

Für den Mystery Shopper Monitor 2017 befragte das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH von Dezember 2016 bis Januar 2017 online 1.073 registrierte Testkäufer. Dazu wurden insgesamt 37 Mystery Shopping Anbieter in Bezug auf Auftragsvolumen, Aufgabenvorbereitung, Fragebogenqualität sowie Kontakt und Bezahlung aus Testkundenperspektive untersucht.

Testsieger ist das Institut gorath servicetest mit 77,3 von 100 möglichen Punkten in der Gesamtbewertung, knapp gefolgt von IMK und IPSOS Loyalty mit jeweils genau 77 Punkten. Auf dem 4. Platz liegt das Institut MYSTERYPANEL (73 Punkte), danach folgt Skopos Next (71 Punkte). Für gorath servicetest ist es die Rückkehr an die Spitze des Rankings (2015: Platz 1, 2016: Platz 9). Während das Institut aus Bad Kissingen bei den Testern neben der Gesamtbewertung vor allem mit der Vorbereitung (81,0 Punkte) und der Qualität der Fragebögen (78,6 Punkte) glänzt, qualifizieren sich Wettbewerber in anderen Kategorien. So führt MSM das Ranking beim Auftragsvolumen mit 71,9 Punkten und bei den Auftragsarten mit 69,3 Punkten an.

Die insgesamt gute Beurteilung der Mystery Shopping Institute durch die Testkunden zeigt deren Zufriedenheit mit den Aufgaben. Neben einer ansprechenden Bezahlung geht es den Mystery Shoppern vor allem um die Freude an der Durchführung der Untersuchungen. Im Gegensatz zum Vorjahr erwarten sie zum Großteil für Aufträge und Schulungen weniger Vergütung. Obwohl die Vergütung pro Stunde im Durchschnitt um 3,4 Prozent gesunken ist, wurde aufgrund der Genügsamkeit der Tester die Kluft zwischen der tatsächlichen und Wunschvergütung pro Stunde auf 7,16 Euro gesenkt – 2016 waren es noch 11,59 Euro.

Die Zusammenarbeit zwischen Mystery Shoppern und Instituten ist von Vertrauen geprägt. Der Beweis dafür ist, dass 80 Prozent der Testkunden bereit wären, einen Geldbetrag bis zum Abschluss des Projekts auszulegen, davon fast jeder Vierte bis zu 100 Euro.

Den Grundstein für dieses Vertrauen bildet eine gute Kommunikation: Eine reibungslose Verständigung ist neben einer angemessenen Bezahlung ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Zusammenarbeit von Agenturen und Testern. Über zwei Drittel der Mystery Shopper wünschen sich einen persönlichen und vertrauensvollen Kontakt sowie eine gute Erreichbarkeit.

Nicht nur den Instituten, sondern auch den Testern selbst liegt eine gute Schulung am Herzen. So erfreuen sich ein Onlinetraining, wie auch eine persönliche Schulung in Kombination mit einem schriftlichen Briefing, steigender Beliebtheit. Im Vergleich zum Vorjahr genügt ein rein schriftliches Briefing immer weniger Testern. Die Vorbereitung durch die Mystery Shopping Anbieter hat sich deutlich verbessert: Fast drei Viertel der Testkäufer geben an, vor ihrem ersten Auftrag in persönlichem Kontakt mit dem Anbieter gestanden zu haben. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist dieser Wert um knapp 10 Prozent gestiegen – der Bestwert seit Erstellung des Mystery Shopper Monitors!

Der Mystery Shopper Monitor 2017 zeigt auf, wie positiv sich die Branche entwickelt hat. Die Testkäufer attestieren ihren Agenturen gute Leistungen in den unterschiedlichsten Bereichen, und legen ein außergewöhnliches Engagement an den Tag. Für den Bereich Mystery Shopping als nicht mehr wegzudenkendes Werkzeug in der Marktforschung sind dies gute Nachrichten. Nur durch zufriedene Mystery Shopper kann sichergestellt werden, dass stets genügend qualifizierte und begeisterte Testkunden vorhanden sind.

Studienhintergrund Mystery Shopper Monitor

In Deutschland bieten über 100 Marktforschungsinstitute Marktforschungs-Dienstleistungen an, die schätzungsweise jährlich 2,5 Milliarden Euro umsetzen. Mystery Shopping fasst Methoden der Marktforschung zusammen, bei denen verdeckt arbeitende Testkunden die Servicequalität eines Unternehmens nach einheitlichen Vorgaben dokumentieren.

In dem stetig wachsenden Markt sind immer mehr Personen im Rahmen einer Nebentätigkeit als Mystery Shopper aktiv. Daher wurden 1.073 Personen zu ihrer Tätigkeit als Testkunde befragt. Der „Mystery Shopper Monitor 2017“ deckt Bedürfnisse und Einstellungen der Testkäufer auf und beleuchtet Aspekte wie Bezahlung, Aufgabenvorbereitung und Zusammenarbeit mit Mystery Shopping Auftraggebern. „Unsere jährliche Studie bildet die Entwicklungen der Branche ab und verbessert das gegenseitige Verständnis von Anbieter und Tester. In diesem Jahr stach besonders das wachsende Vertrauen der Tester gegenüber den Instituten heraus. Das ist ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei steigender Komplexität des Untersuchungsgegenstandes.“, so Lucie Dieterich, Studienleiterin bei SPLENDID RESEARCH aus Hamburg

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/mystery-shopper-studie

Infografik

Infografik Mystery Shopper Monitor 2017

Studie: Jeder Dritte Stromkunde hat seinen Anbieter noch nie gewechselt

Repräsentative Studie mit 1.019 Stromkunden liefert detaillierte Einblicke in den deutschen Strommarkt.

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Hamburg, 9. März 2017Deutsche Stromkunden bewerten die Serviceleistungen ihres Stromanbieters mit 7,6 von 10 Punkten. Reicht Servicequalität aus, um Kunden langfristig zu binden? Eine aktuelle Studie deckt auf, wie zufrieden Kunden mit ihrem Stromanbieter sind und in welchen Bereichen Verbesserungspotenzial besteht.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH GmbH hat im Januar 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage zum deutschen Strommarkt 1.019 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, die für die Auswahl des Stromanbieters (mit)verantwortlich sind, online zum Thema Strom befragt. Neben Themen wie Ökostrom und Strom sparen wurde der Status quo sowie das Potenzial des Strommarktes in Bereichen der Servicequalität, Zufriedenheit sowie Wechsel- und Zahlungsbereitschaft untersucht.

Den Ergebnissen der Studie zufolge ist ein Drittel der Deutschen sehr zufrieden mit dem eigenen Stromanbieter. Unter den Anbietern mit den zufriedensten Kunden befinden sich Anbieter wie Lekker Energie, Innogy, Vattenfall und Yello sowie Eprimo. Die Zufriedenheit der Kunden insbesondere mit angebotenen Serviceleistungen hat großen Einfluss auf langfristige Kundenbindungen. Knapp ein Drittel der Befragten hat noch nie ihren Anbieter gewechselt, gut die Hälfte derjenigen hat zudem noch nie darüber nachgedacht. Jene Kunden geben an, insgesamt zufrieden zu sein und die guten Serviceleistungen des eigenen Anbieters zu schätzen. Besonders hinsichtlich der Möglichkeit zum persönlichen Kontakt, kostenlosen Hotline und Energie (-spar) Beratung können Stromanbieter die Wünsche der Kunden übertreffen.

Nicht nur Zufriedenheit und Service haben für die Deutschen einen hohen Stellenwert. Aktuell denken knapp zwei von fünf Kunden über einen Anbieterwechsel nach. Gründe für den Wechsel finden sich vorwiegend in monetären Anreizen. Drei Viertel jener Kunden würden auf Grund eines besseren Preises und knapp jeder Dritte wegen eines Wechsel- oder Neukundenbonus einen neuen Anbieter bevorzugen. „Stromanbieter, die sich über günstige Preise definieren, können durch diesen Wechseltrend deutliche Kundenanteile gewinnen. Ferner wird die zentrale Herausforderung der Energieunternehmen deutlich, durch attraktive und individuelle Angebote sowie durch Servicequalität Kunden zu binden und sich in Zeiten der Energiewende von Wettbewerbern zu differenzieren.“, erläutert Laurien Haverkamp, Studienleiterin bei SPLENDID RESEARCH.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut fand heraus, dass gut drei von fünf Deutschen ein Online-Kundenkonto bei ihrem Anbieter besitzen und drei Viertel jener Verbraucher dieses auch nutzen. Anliegen hierfür sind häufig Änderungen persönlicher Daten, die Übermittlung des Zählerstandes und Änderungen in der Abschlagsrate oder Höhe. Zugang, Übersichtlichkeit und Nutzen des Online-Kundenkontos werden von mindestens 90 Prozent der Befragten positiv bewertet.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/stromkundenstudie

Infografik

Infografik - Strom Monitor 2017

Studie: Das erwarten Kunden von einer Filialbank

Repräsentative Studie mit 1.013 Befragten untersucht, wie mit Bankfilialen Kunden gewonnen werden können

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Hamburg, 23. Februar 2017Die klassische Bankfiliale hat noch längst nicht ausgedient, denn zwei Drittel der Deutschen möchten sie entweder exklusiv oder gleichberechtigt neben dem Onlinebanking nutzen. Eine Studie untersucht nun genauer, welche Rolle die Filiale in der Customer Journey von Bankkunden spielt und welche Erwartungen diese mitbringen.

Die Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung und das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH haben im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Januar 2017 1.013 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zum Thema Filialbanken befragt. Untersucht wurden die Bankbiografie der Teilnehmer, die Filial- und Onlinebanking-Nutzung, die Beurteilung von Beratungsgesprächen und die Weiterempfehlungsbereitschaft für Banken.

Die Deutschen sind Ihrer Hausbank erstaunlich treu: 37 Prozent haben bisher noch nie ihr Kreditinstitut gewechselt. Das ist in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle eine Filial-und Regionalbank, denn 39 Prozent haben ihr Hauptkonto bei einer Sparkasse und weitere 15 Prozent bei einer Volks- oder Raiffeisenbank. Ein kostenloses Girokonto ist für 38 Prozent der wichtigste Entscheidungsgrund für eine Hausbank. Aber auch ein gutes Onlinebanking mit 36 Prozent und Vertrauenswürdigkeit mit 35 Prozent sind sehr wichtige Kriterien.

Die Filiale vor Ort ist für die Deutschen trotz der steigenden Anzahl von Onlinebanken weiterhin unverzichtbar. 47 Prozent der Deutschen wickeln ihre Bankgeschäfte am liebsten in einer Kombination von Filiale und Onlinebanking ab, 18 Prozent präferieren sogar nur die Filiale. Um ein Konto zu eröffnen, würden 43 Prozent es vorziehen, in eine Filiale zu gehen, 44 Prozent würden dies lieber online machen.

Fast drei Viertel der Befragten wären bei der Anmeldung eines Girokontos in einer Filiale auch bereit, sich auf ein Beratungsgespräch einzulassen. In erster Linie geht es ihnen dabei um bessere Konditionen und Preise. 45 Prozent würden gerne auch etwas über die Funktionen des neuen Girokontos erfahren, eine umfassende Beratung erwarten sich immerhin 21 Prozent.

Im Beratungsgespräch sollte der Bankmitarbeiter dann möglichst schnell auf den Punkt kommen, denn für die Hälfte der Deutschen darf der Termin keinesfalls länger als eine halbe Stunde dauern. Mit Selbstverständlichkeiten wie einer zügigen und reibungslosen Terminvereinbarung können die Banken ihre Kunden vorweg schon positiv überraschen. Wenn dann das Gespräch auch noch auf eine verständliche Art und Weise und ohne Fachchinesisch abläuft, würdigen das die Deutschen sogar mit einer hohen Bereitschaft zur Weiterempfehlung.

Insgesamt zeigt dies, dass Filialbanken gerade bei der Kontoeröffnung erhebliches Potenzial zur Ansprache und Beratung der Kunden haben. Gleichzeitig sind Kunden aber auch so anspruchsvoll zu erwarten, dass ihnen ihre Bank online wie offline unkompliziert und kurzfristig zur Verfügung steht.

Die vollständige Studie zur Neukundengewinnung in Filialbanken 2017 gibt es unter www.splendid-research.com/neukundengewinnung-filialbanken.

Infografik

Infografik - Neukundengewinnung in Filialbanken

Studie: In der Liebe schlägt der Mensch noch den Computer

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.039 Deutschen zu Dating-Portalen und der großen Liebe

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Hamburg, 14. Februar 2017Immer mehr Menschen melden sich auf Dating-Portalen im Internet an. Dabei wird deutlich häufiger nach der großen Liebe gesucht als nach Bekanntschaften und Affären. Eine Studie hat jetzt ermittelt, wie groß die Chancen bei einer Partnersuche im Internet tatsächlich sind.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Januar 2017 1.039 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zum Thema Liebe befragt und wie sie zu der Nutzung von Dating-Portalen stehen. Untersucht wurde unter anderem, welche Dating-Portale genutzt werden, aus welchen Gründen die Nutzer sich dort angemeldet haben und wie viele Dates und Beziehungen dabei entstanden.

In der Studie wurden zwölf Dating-Portale im Detail untersucht, die laut eigenen Angaben Nutzerzahlen im höheren Millionenbereich haben. Die bekanntesten Portale sind ElitePartner, das 74 Prozent der Bevölkerung kennen, Parship, das 73 Prozent ein Begriff ist sowie eDarling, das auf eine Markenbekanntheit von 69 Prozent kommt. Geht es um das Nutzungsverhalten, so bilden allerdings Lovoo, Tinder und Parship die Top 3. Mehr als die Hälfte der User sucht dabei tatsächlich einen Partner, gut ein Viertel sucht Freunde und Bekanntschaften und fast jeder Fünfte möchte eine längerfristige Affäre finden.

Insgesamt waren 37 Prozent der Bundesbürger schon bei einem oder mehreren Online Dating-Portalen angemeldet. Nicht alle waren dabei erfolgreich, denn nur 11 Prozent der Deutschen sind oder waren mit jemandem zusammen, den sie online kennengelernt haben.

Das liegt vor allem daran, dass die Plattformen in der Regel eher wenige Dates vermitteln. 38 Prozent der Nutzer hatten gar kein Date über ihr Portal, weitere 30 Prozent nur eines oder zwei. Die Wahrscheinlichkeit, jemanden für eine Beziehung zu finden, steigt allerdings erst über 50 Prozent, wenn man mindestens drei verschiedene Personen gedatet hat. So halten die meisten bei der Partnersuche doch lieber im Alltag die Augen offen.

Die Chance, den eigenen Partner auf klassischem Wege kennenzulernen, ist deshalb immer noch höher als die Wahrscheinlichkeit, online die Liebe des Lebens zu treffen. Personen, die sich von Dating-Portalen abmelden, tun dies nur zu 24 Prozent, weil sie dort jemanden kennengelernt haben und mit ihm eine Beziehung eingegangen sind. Demgegenüber löschen 29 Prozent ihren Account, weil sie offline einen Partner gefunden haben.

Auch im Jahr 2017 ist Romantik aktuell. Trotz aller Widrigkeiten glauben noch 71 Prozent der Deutschen an die „große Liebe“. Das wird jedoch stark durch den eigenen Beziehungsstatus beeinflusst. Während 79 Prozent der Personen in einer Beziehung an den Partner fürs Leben glauben, sind es bei den Singles gerade einmal 52 Prozent. Bei der großen Liebe gehört also online wie offline eine gehörige Portion Glück dazu.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-dating-portale


INFOGRAFIK:

Infografik - Dating-Portale und die große Liebe

INFOGRAFIK HOCHAUFLÖSEND:

Infografik Dating-Portale und die große Liebe (hochauflösend)

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