Lieber mieten statt kaufen - Worauf Verbraucher im Handel heute Wert legen

Repräsentative Studie mit 1.014 Befragten untersucht Online Mietservice-Anbieter

4.6/5 Bewertung (17 Stimmen)

Hamburg, 13.09.2018 – Besitzen oder nur mieten? Diese und viele weitere Fragen stellte das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH GmbH im Juli 2018, im Rahmen der Studie „Online Mietservice Monitor“, insgesamt 1.014 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren online. Die Studie liefert Handelsunternehmen damit nun erstmals valide Verbraucherdaten und dient als Ratgeber. Denn: Sie zeigt auf, wo noch ungenutzte Potenziale liegen und wie Firmen ganz konkret neue Kunden für ihren Online Mietservice erreichen können. Bei dieser Art Service handelt es sich übrigens um das Angebot eines Unternehmens – OBI, Media Markt und Tchibo machen’s vor – an seine Kunden, die Produkte zunächst nur zur Miete zu beziehen, allerdings mit der Option des Kaufes.

Knapp die Hälfte der deutschen Konsumenten fühlt sich von solchen Angeboten angesprochen. Damit birgt dieses Geschäftsmodell großes und vor allem branchenübergreifendes Potenzial. „Der relativ hohe Zuspruch liegt nicht zuletzt an dem geänderten Konsumverhalten der Deutschen“, erläutert Studienleiter Thilo Kampffmeyer. Denn seitens der Hersteller gilt zunehmend die Devise: immer schneller, immer mehr, immer neuer – allerdings können Kunden mit dem Tempo der Industrie immer schwerer mithalten. Zeitgleich wächst das Bedürfnis, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Da liegt das Mieten als optimale Alternative zum Kauf quasi auf der Hand.

OBI, Tchibo, Media Markt: Diese Anbieter locken mit unterschiedlichen Mietangeboten

Das Ergebnis ist eindeutig. Nicht etwa aufgrund ihres Online Mietservices sind die Anbieter derselben so bekannt, sondern trotzdem. Es sind nämlich die großen Marken, mit denen die Kunden etwas anfangen können, während die Spezialisten in Sachen Mietservice (noch) weitestgehend unbekannt sind. Übrigens: Der bekannteste Mietservice ist der von OBI – ausgerechnet ihm liegt jedoch ein anderes Konzept zugrunde als allen anderen Mietservices. Denn hier können Kunden lediglich Werkzeuge ausleihen ohne die Möglichkeit, diese später zu übernehmen. „Doch gerade dies ist ja eines der Markenzeichen der neuen Online-Mietservices“, so Kampffmeyer. Im Gegensatz dazu fallen die Bekanntheitswerte des erst vor wenigen Monaten gestarteten Mietservice für Kinderkleidung von Tchibo deutlich geringer aus. Lediglich acht Prozent der Bevölkerung ist Tchibo Share ein Begriff. Am zufriedensten sind aktuelle Kunden übrigens mit dem Serviceangebot von OBI, aber auch Otto, Media Markt und Saturn erreichen positive Bewertungen. So tut sich Otto beispielsweise durch hervorragende Lieferzeiten hervor und Media Markt besticht durch einfache Bestellvorgänge.

Mietbereitschaft hängt ab vom Produkt und von Rahmenbedingungen

Allerdings: Nicht alle der insgesamt 130 getesteten Produkte sprechen Kunden gleich stark an. Das größte Interesse liegt demnach im Elektronikbereich: „40 Prozent der interessierten Verbraucher könnten sich das Mieten hier vorstellen“, so Kampffmeyer. Smart TV und Smartphone sind dabei die beliebtesten Artikel. Ähnlich hoch wie im Elektronikbereich liegt übrigens der Gesamtinteressentenanteil an Produkten aus der Kategorie Heimwerken. Auf Platz drei liegt die Kategorie Einrichtungsgegenstände, für die über 35 Prozent Interesse bekunden, gefolgt von Kleidung, Kinderausstattung sowie Sportartikel, die jeweils gut ein Viertel ansprechen. Kostenlose Serviceleistungen – d.h. Lieferung, Reparatur und Rückversand – sowie die Neuartigkeit der Produkte verleiten potenzielle Kunden übrigens am ehesten zur Miete. Dies gilt für alle Bereiche gleichermaßen.

Aus diesen Gründen mieten Kunden lieber

Als wichtigstes Motiv für das Mieten geben knapp 44 Prozent der Interessenten an, dass sie ein Produkt lediglich für einen bestimmten Zeitraum benötigten. Auf Platz zwei liegt die Ersparnis: So erhoffen sich knapp 43 Prozent, durch das Mieten weniger Geld auszugeben als bei einem Kauf.

Ängste und Hemmnisse beim Mieten: hoher Preis und Schadensfall

Des einen Pro, des anderen Contra – Die Gründe, weshalb Kunden einen Mietservice noch scheuen, sind vielfältig. Es ist jedoch vor allem die Angst vor zu hohen Kosten, die den Verbrauchern Sorge bereitet. Außerdem geht es um die Haftung im Schadensfall: „Was passiert, wenn das gemietete Produkt kaputtgeht?“, so Kampffmeyer, „Diese Frage treibt viele um und hält sie zurzeit noch von einer Miete ab.“

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/online-mietservice

Infografik

Infografik - Online Mietservice Monitor 2018

Wie wollen wir arbeiten? Worauf Arbeitgeber jetzt unbedingt achten sollten

Studie: Employer Attractiveness Monitor 2018

4.8/5 Bewertung (26 Stimmen)

Hamburg, 21.08.2018 – Arbeit ist das halbe Leben – und da wir einen Großteil des eigenen Daseins im Büro verbringen, soll dieser Teil uns auch zufrieden machen. Doch wie sieht er aus, der Status Quo der Arbeitsbedingungen? Wie zufrieden sind die Angestellten heutzutage und welche Ansprüche stellen sie? Wie ist dies auch im Vergleich der Generationen X und Y zu bewerten und welche Schlüsse sollten Arbeitgeber daraus ziehen?

Die aktuelle und repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH untersucht genau das und liefert exakte Detailergebnisse. Dazu hat es von Mai bis Juni 2018 insgesamt 1.005 Arbeitnehmer mit akademischem Hintergrund im Alter von 18 bis 58 Jahren online befragt. Die Studie sieht sich als Ratgeber für Arbeitgeber, die im Hinblick auf die generelle Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter wirtschaftlich das bestmögliche aus ihrem Unternehmen herausholen wollen.

Generation Y bereit zu weniger Gehalt gegen mehr Leistungen

Es sind die jüngeren Arbeitnehmer, die deutlich stärker auf Gehalt verzichten würden, um dafür bestimmte Zusatzleistungen zu erhalten: 43 Prozent von ihnen geben an, weniger Geld für bestimmte Leistungen in Kauf zu nehmen; bei der Generation X ist es hingegen nur ein Viertel.

Insgesamt 19 unterschiedliche Zusatzleistungen untersucht die Studie: Die Spannweite erstreckt sich dabei von klassischen Leistungen wie Urlaubsgeld, Boni und betrieblicher Altersvorsorge bis hin zu eher wenig verbreiteten Angeboten wie Konzert- bzw. Eventkarten, Kochkursen oder Reise- und Urlaubsofferten.

Dienstwagen und KITA-Kostenzuschuss heiß begehrt

Autos sind der Renner: Vor allem Dienstwagen haben es der Generation Y angetan. So wäre sie bereit, auf elf Prozent ihres monatlichen Brutto-Lohns dafür zu verzichten. An zweiter Stelle mit acht Prozent Verzicht steht bei Generation Y der KITA-Kostenzuschuss. Bei der Generation X liegt dieser im Übrigen auf Platz eins: Auf gut neun Prozent des Monatsgehalts würden ältere Arbeitnehmer dafür verzichten. Keine andere Leistung ist hier so begehrt.

Doch auch durch einfacher bereitzustellende Zusatzleistungen können Arbeitgeber ein attraktives Umfeld für ihre Angestellten schaffen. So stehen beispielsweise freie Getränke und Obst hoch in der Gunst der Akademiker beider Generationen.    

Altbewährt – Generationen schätzen dieselben Werte

Überraschenderweise ähnelt sich die Einstellung zum Arbeitsplatz über Generationen hinweg. So tendieren beide Altersgruppen im Durchschnitt dazu, lieber lange in einem einzigen Unternehmen zu arbeiten als dieses regelmäßig zu wechseln. „Dies könnte damit zusammenhängen, dass beide Generationen von sich behaupten, sie würden eher an die Zukunft denken als in der Gegenwart zu leben“, mutmaßt Studienleiter Thilo Kampffmeyer.

Ein sicherer Arbeitsplatz ist für alle das A und O

Freiheit oder Sicherheit? Trotz Digitalisierung und der damit einhergehenden Flexibilität, was beispielsweise den Arbeitsort betrifft, steht ein Wert nach wie vor ganz oben auf der Liste der Ansprüche an den eigenen Arbeitsplatz: Sicherheit im Job. Sie ist demnach eines der wichtigsten Attribute und steht sogar über flexiblen Arrangements. Gleichwohl ist die Transformation der Arbeitswelt unaufhaltsam und neue Modelle finden immer stärker Einzug. Siehe das New-Work-Konzept: Jüngere Arbeitnehmer kennen und schätzen es dabei häufiger als die Generation X.

Überstunden – notwendiges Übel?

Mehr ist mehr? Im Generationenvergleich sind jüngere Arbeitnehmer deutlich mehr dazu bereit, Überstunden abzuleisten: So machen gut 29 Prozent der Berufstätigen der Generation Y wöchentlich ein bis zwei Überstunden; bei den älteren Angestellten liegt diese Zahl bei 22 Prozent. Für 39 Prozent der Generation Y sind drei bis vier Überstunden pro Woche durchaus akzeptabel. Damit liegt diese Zahl deutlich über dem Ergebnis der Generation X: Nur ein Viertel wäre demnach bereit, wöchentlich Überstunden in dieser Höhe zu leisten.

Am Arbeitsplatz: Basis muss stimmen

Zusatzleistungen, flache Hierarchien, Work-Life-Balance – bei all diesen schönen Begriffen ist Eines Fakt: Stimmen Gehalt und Arbeitsinhalt, so befindet immerhin die Hälfte aller Arbeitnehmer Zusatzleistungen als überflüssig. „Man sieht also, dass diese Leistungen zwar beliebt sind, aber wenn die Basis stimmt, trägt das in noch erheblicherem Maße zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer bei“, so Kampffmeyer.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/employer-attractiveness

Infografik

Infografik - Employer Attractiveness Monitor 2018

Studie: Weintrinker kennen kaum Marken und Weingüter

Repräsentative Studie mit 1.007 Befragten untersucht Weinkonsum der Bundesbürger

4.8/5 Bewertung (18 Stimmen)

Hamburg, 14.08.2018 – In vino veritas. Die bittere Wahrheit ist: Deutschlands Weintrinker kennen nicht einmal die bekanntesten Marken und Weingüter! Das geht aus der aktuellen und repräsentativen Erhebung „Weinatlas 2018“ des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH hervor. Abgefragt wurden dabei zwanzig bekannte Namen. Zudem hat das Institut bei insgesamt 1.007 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren im Juni 2018 online nachgefragt, wie gern und wie häufig sie den edlen Traubensaft zu sich nehmen und welche Süßegrade und Rebsorten besonders beliebt sind. Auch stand die Frage im Raum, wo die Kunden ihren Wein kaufen und wieviel Geld sie im Durchschnitt für eine Flasche zahlen.

Ein Hoch auf Dionysos! Der griechische Weingott steht für Freude und das sehen anscheinend auch ganze zwei Drittel der Bundesbürger so: Sie mögen Wein nämlich gern oder sogar sehr gern – auch wenn sie anscheinend keine Ahnung haben, was sie da trinken. Im Schnitt haben die Deutschen in den letzten vier Wochen an vier Tagen Wein getrunken, sie haben also einmal pro Woche das Glas erhoben.

Weintrinker müssen noch viel lernen – Güter und Marken wenig bekannt

Einigermaßen bekannt, weil etabliert: Blanchet, Käfer und Rothschild sind die Top 3 Weingüter und Fabrikate in Sachen Bekanntheit. Ihnen kann kein anderer das Wasser, pardon, den Wein, reichen. Gleichwohl ist es bemerkenswert, dass Deutschlands Weinkonsumenten sich in Sachen Rebensaft so schlecht auskennen: Ganze 14 Prozent der Weintrinker kennen keinen einzigen der insgesamt zwanzig abgefragten Namen. Das ist beachtlich! Im Durchschnitt kennen Weintrinker – also diejenigen, die von sich behaupten, sie tränken gern oder sogar sehr gern Wein - von den Namen Blanchet bis Gallo und von Käfer bis Rothschild lediglich drei bis vier Marken und Güter.

Im Supermarkt die Glasflasche mit Korken für 8,18 Euro kaufen – so sieht der Weinkonsum in Deutschland aus

Eine Flasche Wein lassen sich die Bundesbürger im Durchschnitt 8,18 Euro kosten –76 Prozent der Kunden kaufen diese übrigens im Supermarkt. Für den klassischen Weinhandel entscheiden sich immer noch 24 Prozent und direkt beim Winzer fahren 17 Prozent der Käufer vor, um ihren Wein zu beziehen. Auch was die Verpackung anbelangt, sind die Weintrinker sich größtenteils einig und traditionell eingestellt: 80 Prozent entscheiden sich für die Glasflasche mit Naturkorken. Der Schraubverschluss liegt auf Platz zwei – für ihn entscheiden sich 51 Prozent. Eher unbeliebt sind Tetrapacks mit Schraubverschluss – sie werden von nur sechs Prozent der Kunden gewählt.

Männer konsumieren Wein lieber als Frauen 

Männer trinken Wein lieber als es das weibliche Geschlecht tut. Auch das Alter spielt eine Rolle beim Weinkonsum: So haben die 60- bis 69-Jährigen während der letzten vier Wochen am meisten Wein zu sich genommen. Gleichwohl hat Rebensaft, der zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit zählt, Fans nicht nur bei Alt, sondern auch bei Jung. 

Rotwein, Weißwein – was darf’s sein? 

Fragt man die Weintrinker nach ihrer Lieblingssorte, so liegt Rotwein mit 61 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Weißwein mit 53 Prozent. Auf dem dritten Platz im Ranking liegt der Roséwein – ihn gönnen sich immer noch 41 Prozent der Weintrinker gern.

Frauen mögen’s süß, Männer stehen auf die halbtrockenen Allrounder

Aromatisch, edelsüß, herb: Was den Süßegrad betrifft, so sprechen sich etwas über die Hälfte der Weintrinker (51 Prozent) für einen lieblichen Wein aus. Halbtrockener Wein ist mit 46 Prozent auch noch recht beliebt, gefolgt von trockenem Wein, den 32 Prozent wählen. Frauen bevorzugen dabei liebliche Sorten (57 Prozent), während die Herren der Schöpfung eher nach dem halbtrockenen Typ greifen (49 Prozent).

Nichts geht über einen guten Riesling – Nummer eins unter Weintrinkern

Die Auswahl an Rebsorten ist groß, doch die Weintrinker haben ihre Favoriten: Ganze 51 Prozent geben an, sie tränken gern einen Riesling. Danach kommt erst einmal lange gar nichts, bevor mit 36 Prozent der Merlot den zweiten Platz belegt. Auf Platz drei liegt der Spätburgunder: Ihn gibt noch immer ein Drittel der Weintrinker als einen Wein an, der gern getrunken wird. Nero d’Avola und Barolo hingegen sind eher unbeliebt und zählen zu den Sorten, die im Ranking das Schlusslicht bilden. Sie werden von kaum einem Weintrinker als lecker bezeichnet.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wein

Infografik

Infografik - Weinatlas August 2018

Wehrpflichtdebatte: Bevölkerung ist der Politik einen Schritt voraus

Repräsentative Studie untersucht Meinung der Bundesbürger zur Zukunft von Wehrdienst und Pflege

5.0/5 Bewertung (19 Stimmen)

Hamburg, 06.08.2018 – Bereits im Januar 2018 hat die repräsentative Online-Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH mit insgesamt 1.022 Teilnehmern im Alter von 18 bis 69 Jahren gezeigt, dass sich zwei Drittel der Deutschen für die Wiedereinführung eines einjährigen Dienstes für alle Deutschen aussprechen. Die Mehrheit von ihnen wünscht sich hierbei übrigens sowohl die Wehrpflicht als auch den Zivildienst zurück.

Allerdings fordert jeder fünfte Bundesbürger nur und ausschließlich den Zivildienst zurück, für den Wehrdienst allein sprechen sich hingegen lediglich sieben Prozent aus. „Das deutet darauf hin, dass eine Wiedereinführung nur dieses Dienstes in der Bevölkerung wohl keine Mehrheit hat“, so Studienleiter Kolja Turkiewicz. Zudem ist ein Drittel der Deutschen komplett gegen Pflichtdienste: 34 Prozent der Bürger sind mit der derzeitigen Regelung ohne verpflichtenden Dienst an der Gesellschaft zufrieden.

Schluss mit einseitiger Debatte: Pflege und Zivildienst für Bürger wichtiges Thema

Pflege – ein Thema, dass die Bevölkerung bewegt. War sie bei der Bundestagswahl noch eine der relevantesten Angelegenheiten, so wird die Pflege in der erneut aufflammenden Debatte, die von Teilen der CDU angeregt wurde, derzeit außer Acht gelassen. „Die Politik täte gut daran, den Pflegenotstand sowie den Zivildienst nicht aus den Augen zu verlieren“, schlussfolgert Turkiewicz. Eine Verknüpfung der Themen habe demnach das Potenzial, die Akzeptanz der Bundesbürger deutlich zu erhöhen.

Ein Fünftel der Wehrdienstleistenden mit ihrem Dienst unzufrieden

Zivi oder Wehrdienst? Im Vergleich derjenigen, die einen Dienst abgeleistet haben, waren die Zivildienstleistenden insgesamt zufriedener (77 Prozent) als die Wehrdienstleistenden (60 Prozent). Lediglich sieben Prozent der Zivis geben an, mit ihrem Dienst unzufrieden oder sehr unzufrieden gewesen zu sein; bei den Wehrdienstleistenden sind es ganze 18 Prozent, also knapp ein Fünftel.

Wehrdienst - Nur Ausbeutung und Zeitverschwendung?

Während der Zivildienst bereits ein sehr positives Image hat, ist beim Wehrdienst noch Luft nach oben: Nach Aussage derjenigen, die einen Wehrdienst hinter sich haben, werde viel Zeit vergeudet. Außerdem bemängeln die Rekruten, dass ihnen kaum berufsqualifizierende Fähigkeiten vermittelt würden. Das Image nach außen wird allerdings gewahrt: Menschen nämlich, die keinen Wehrdienst geleistet haben, sehen dies deutlich seltener so; lediglich 17 Prozent sehen ihn demnach als „Zeitverschwendung“ an, von denjenigen, die ihn jedoch geleistet haben, sind es ganze 37 Prozent. Im Ergebnis fühlen sich dadurch 31 Prozent der einstigen Rekruten ausgenutzt.

Wunsch der Bevölkerung: Wandel beim Wehrdienst

„Die Ergebnisse lassen schlussfolgern, dass eine Wiedereinführung des Wehrdienstes mit konkreten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen einher gehen sollte“, meint der Studienleiter. So spricht sich fast die Hälfte der Bundesbürger (48 Prozent) dafür aus, die Bedingungen für die Rekruten zu verbessern und berufsfördernde Qualifikationen zu vermitteln, 46 Prozent fordern zudem ein höheres Gehalt.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wehrdienst-zivildienst

Infografik

Infografik - Zukunft Pflege und Bundeswehr Februar 2018

Nach der WM 2018 – Mbappé ist Shooting-Star in Sachen Werbewirksamkeit, Özil verzeichnet meiste Hater

Repräsentative Studie mit 2.017 Befragten untersucht die Beliebtheit internationaler Topspieler nach Ende der WM

5.0/5 Bewertung (15 Stimmen)

Hamburg, 02.08.2018 – Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Im zweiten Teil der repräsentativen Studie zum Thema Stars und Sponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 hat das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH GmbH im Juli 2018 insgesamt 2.017 Bundesbürger im Alter von 15 bis 69 Jahren online befragt, wie sie die Werbewirkung zwanzig ausgewählter Topspieler nach Ende der WM sehen. Zudem untersucht die Erhebung die Sponsorenwahrnehmung und zeigt auf, wie diese sich im Verlauf des World Cups verändert hat.

Ihren Bekanntheitsgrad konnten vor allem junge und vor der WM noch eher unbekannte Spieler steigern: Allen voran der französische Weltmeister Kylian Mbappé, den jetzt 54 Prozent der Bundesbürger kennen. Dieses satte Plus von 22 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Befragung ist das größte der Erhebung. Englands Harry Kane und Kroatiens Luka Modric verzeichnen immerhin ein Plus von 20 bzw. 18 Prozent. Damit brechen sie zwar keine Weltrekorde, aber schießen weit über ihre persönlichen Bestwerte hinaus.

Demgegenüber stehen die sowieso schon extrem bekannten Fußballprofis: Thomas Müller und Mesut Özil sind vor der WM sehr bekannt gewesen und nach der WM selbstredend immer noch. Sie verzeichnen lediglich ein minimales Plus um jeweils ein Prozent und kommen damit auf 88 bzw. 89 Prozent Kenner. Zu Ronaldo und Messi muss man wenig sagen. Ihre Bekanntheit hat sich nicht geändert – der Großteil der Bevölkerung kennt sie nach wie vor.

Özil hat’s nicht leicht: Anstieg seiner Hater drückt sein Werbepotenzial weiter

Auch nach der WM ist Mesut Özil in aller Munde, leider lenken jedoch eher Negativ-Schlagzeilen die allgemeine Aufmerksamkeit auf ihn. Sein Rücktritt und die umfangreiche Debatte darüber tun das Übrige dazu. Das spiegelt sich dann auch in seinem Human Brand Index (HBI) wider: mit einem Wert von 30 liegt Özil weit hinten im Ranking auf Platz 18, obgleich er, neben Thomas Müller, der in Deutschland mit Abstand bekannteste Fußballstar der WM ist. Sein niedriger HBI ist deutlich mit dem Anstieg seiner Haterzahl verbunden. Diese liegt nach der WM bei ganzen 62 Prozent – so viele hat kein zweiter.  

Neymar fällt durch seine Schwalben auf – und fällt in Sachen HBI zurück

Brasiliens Stürmer erschien in Russland mit zartem Kern auf dem Platz: Für seine Wehwehchen erntete er viel Spott und Häme während des Turniers und den Namen „Schwalben-Neymar“, den ihm die Presse verlieh. Da bleibt es auch nach der WM nicht aus, dass die Zahl seiner Hater deutlich ansteigt, nur Özil und Ronaldo (35 Prozent) haben mehr als er mit seinen 34 Prozent an Hatern.

Gewinner bleibt Gewinner: Thomas Müller war und ist gefragtes Werbegesicht

An der Spitze tut sich wenig – den besten Wert in Sachen Human Brand Index kann nach wie vor Thomas Müller für sich verbuchen. Mit 72 Punkten sinkt sein HBI zwar um neun Punkte ab, die Pole-Position sichert er sich damit aber trotzdem noch. Auch Messi, der vor der Weltmeisterschaft unter den Top Ten weit oben lag, was seine Werbewirkung betrifft, muss sich von zwölf Punkten verabschieden. Er liegt mit seinem HBI von nun 55 aber noch immer auf einem guten fünften Platz.

Mbappé bekommt größten Zuwachs an HBI-Punkten

Der größte Gewinner auf und abseits des Platzes ist indes Mbappé: Durch das Turnier konnte der Weltmeister seine Werbewirksamkeit erheblich steigern. Mit einem Plus von 21 Punkten liegt sein HBI nun bei 46, was im Gesamtvergleich der zwanzig Spieler im guten Mittelfeld anzusiedeln ist.

Harry Kane und Luka Modric auf Erfolgskurs

Weitere Gewinner sind auch Harry Kane (HBI von 44) und Luka Modric (HBI von 41): Beide verzeichnen ein Plus von 15 bzw. zehn Punkten in Sachen Werbewirksamkeit. Es könnte also durchaus eine Überlegung wert sein, künftig mit Englands talentiertem jungen Stürmer sowie dem Vize-Weltmeister und als besten Spieler der WM ausgezeichneten Kroaten zusammenzuarbeiten.

Hisense, Wanda Group, Qatar Airways: Asiaten profitieren

Da hat sich die Investition gelohnt: Vor allem die Sponsoren aus China und Katar konnten durch die Weltmeisterschaft ihre Bekanntheit steigern. Viele der diesjährigen Sponsoren hatten zum allerersten Mal überhaupt die Gelegenheit, als solche für die FIFA aufzutreten. Insbesondere die Wanda Group, Hisense und Qatar Airways sind nach der WM deutlich bekannter bei den Bundesbürgern als noch zu Beginn. Dieses Ergebnis geht einher mit der Wahrnehmung von Marken als Sponsoren – die Deutschen nehmen die drei Fabrikate deutlich stärker als WM-Sponsoren wahr als noch Anfang Juni. 

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wm-2018

Infografik

Infografik - Fußballer & Sponsoren WM 2018

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