Studie: Der typische Tracking-App-Nutzer ist weiblich, sportlich, jung

Umfrage unter 1.193 Deutschen zum Thema Selbstvermessung

4.6/5 Bewertung (13 Stimmen)

Hamburg, 04. Juli 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge erhebt bereits fast die Hälfte der Deutschen persönliche Fitness-, Gesundheits- oder Ernährungsdaten bzw. zeigt sich daran interessiert. Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes sind dabei zwar weiterhin präsent, jedoch wirken diese immer weniger stark hemmend.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Mai 2019, im Rahmen einer repräsentativen Umfrage, 1.193 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Selbstvermessung befragt. Die Studie erhebt das Marktpotenzial für Tracking-Apps/Wearables, bildet die Erfahrungen im Umgang mit diesen Anwendungen ab und zeigt zudem den Stellenwert der Marken sowie Erwartungen, Einstellungen und Sorgen der Deutschen in Bezug auf das Self-Tracking auf.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Bereits ein Drittel der Bevölkerung nutzt mindestens eine Tracking-App zur Aufzeichnung persönlicher Daten. Ein knappes Viertel der Bundesbürger verwendet für die Erfassung dabei auch eine Smartwatch oder einen Fitnesstracker. Knapp ein Viertel der Deutschen zeigt sich zudem an einer zukünftigen Nutzung von App und Wearable interessiert.

Den deutlich größten Anteil haben Fitness- und Sport-Apps, die aktuell von 21 Prozent genutzt werden. Es folgen die Bereiche Gesundheit (14 Prozent), Ernährung (13 Prozent) sowie Entspannung (sieben Prozent).

Der typische Nutzer von Tracking-Apps ist weiblich, sportlich und jung (ein Drittel der aktuellen Nutzer ist jünger als 30 Jahre). Bildung und Einkommen sind in den meisten Fällen überdurchschnittlich und der eigenen Ernährung und Gesundheit wird eine größere Beachtung geschenkt.

Jedoch lehnen auch 42 Prozent die Nutzung deutlich ab. Ablehner gehören häufig zu der älteren Generation, haben ein geringes Einkommen und weniger hohe Bildungsabschlüsse. Ernährung und Gesundheit spielen eine eher untergeordnete Rolle und auch kostenpflichtige Freizeitangebote werden nur sehr selten genutzt. Aktuell sind 60 Prozent der Ablehner älter als 50 Jahre.

Sowohl Nutzer als auch Interessenten versprechen sich durch den Einsatz der Apps mehrheitlich ein ganzheitlich gesünderes Leben. Tracker und Smartwatch kommen eher dann zum Einsatz, sobald die eigene Sportlichkeit gezielt verbessert bzw. die Motivation dafür aufrechterhalten werden soll. Im Gegensatz dazu können 43 Prozent der Ablehner keine Notwendigkeit erkennen, überhaupt eigene Daten aufzuzeichnen.

Hinsichtlich der Verarbeitung sensibler Tracking-Daten sind sich dann wiederum beide Gruppen weitestgehend einig: Sowohl die Tracking-Befürworter als auch die -Ablehner nehmen eine ähnlich kritische Haltung ein. Während die Ablehner nicht an einen sorgfältigen Umgang mit den Daten glauben und sogar ein Fünftel Datenmissbrauch erwartet, äußern sich auch die Befürworter zu dieser Thematik teilweise skeptisch. Vor diesem Hintergrund umso erstaunlicher: Über die Hälfte aller Bundesbürger würde gesundheitsbezogene Daten an Ärzte und Krankenkassen übermitteln, um dadurch Vergünstigungen oder Extras zu erhalten.

„Wir haben eine Phase erreicht, bei der die Datenschutzbedenken in weiten Teilen der Bevölkerung zwar präsent sind, diese jedoch immer häufiger zugunsten der vermeintlich mit Tracking einhergehenden Vorteile hinten angestellt werden“, schlussfolgert Philipp Heyer, Studienleiter von SPLENDID RESEARCH.

Die bekanntesten Tracking-Apps sind Samsung Health (37 Prozent), Runtastic (34 Prozent), Fitbit (31 Prozent) sowie WW (Weight Watchers) (31 Prozent). Gut 15 Prozent der aktuellen App-Anwender nutzen Runtastic. Die Health-Apps von Samsung und Apple kommen immerhin bei 13 bzw. elf Prozent der Anwender zum Einsatz.

Die bekanntesten Wearables stellen Apple (63 Prozent) und Samsung (60 Prozent) her. Die günstigeren Tracker von Fitbit sind etwa der Hälfte der Deutschen bekannt, jedoch besitzen diese den höchsten Verbreitungsgrad und sind bei den Nutzern zu 77 Prozent der Zeit im Einsatz. Ein Viertel der Wearable-Nutzer besitzt ein Gerät dieser Marke.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/studie-optimized-self

Infografik

Infografik - Optimized Self Monitor 2019

Studie: Jeder sechste Deutsche fühlt sich einsam

Umfrage unter 1.006 Deutschen zum Thema Einsamkeitsempfinden

4.6/5 Bewertung (16 Stimmen)

Hamburg, 04. Juni 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge fühlt sich nahezu jeder sechste oft und jeder zweite Deutsche zumindest manchmal einsam. Das Einsamkeitsgefühl wird dabei maßgeblich von Lebenssituation und Persönlichkeit beeinflusst.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Einsamkeit befragt. In der Studie wurde untersucht, wie häufig sich die Bundesbürger einsam fühlen, welche Gruppen besonders anfällig für Einsamkeit sind und auf welche Gründe dies zurückzuführen ist.

Sich ab und an alleine zu fühlen gehört dazu: Ein Drittel der Deutschen fühlt sich manchmal verlassen. Doch kritisch wird es, wenn das gelegentliche Gefühl der Einsamkeit zum Dauerzustand wird. Jeder sechste Bürger fühlt sich häufig oder sogar ständig einsam. Demgegenüber empfinden nur 17 Prozent der Deutschen nie das Gefühl des Alleinseins.

Die Gründe für das Einsamkeitsgefühl sind vielseitig und rangieren von gesellschaftlichen bis hin zu persönlichen Faktoren: 51 Prozent der einsamen Deutschen erklären sich ihren Zustand mit den aktuellen Lebensumständen, wie etwa einem Umzug, einem fordernden Job, Trennungen oder Erkrankungen. 41 Prozent fühlen sich aus einer spontanen Stimmung oder Laune heraus einsam. Ein weiteres Drittel ist besonders kritisch und sieht in sich selbst und dem Charakter die Ursache für das Einsamkeitsempfinden. 17 Prozent geben anderen Menschen Schuld für ihre Einsamkeit.

Vergleicht man die Geschlechter, so fühlen sich Frauen mit 19 Prozent häufiger einsam als das vermeintlich starke Geschlecht (14 Prozent). „Das liegt vermutlich daran, dass Frauen sich das Gefühl der Einsamkeit eher eingestehen als Männer“, so Studienleiterin Carina Krämer. Ferner treten erhebliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen auf. Jüngere Personen bis 39 Jahre geben deutlich häufiger an, einsam zu sein als die 40- bis 69-Jährigen. Mit zunehmendem Alter sinkt also das Gefühl der Einsamkeit. Gleiches gilt für das Einkommen: Mit zunehmendem Einkommen sinkt die Häufigkeit des Einsamkeitsgefühls. Betrachtet man die Zufriedenheit in einer Beziehung, so fühlen sich 36 Prozent in einer unglücklichen Beziehung einsamer als Personen in einer glücklichen Partnerschaft (acht Prozent).

In der Studie wurde eine Einteilung in extrovertierte und introvertierte Persönlichkeitsprofile vorgenommen, um zu überprüfen, inwiefern Einsamkeit mit den persönlichen Eigenschaften eines Menschen zusammenhängt. 19 Prozent der Deutschen können dabei als extrovertierte Personen klassifiziert werden und 36 Prozent als introvertierte Personen. Weitere 45 Prozent weisen keine starke Ausprägung auf. Im Persönlichkeitsprofil zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang mit dem Einsamkeitsempfinden. 27 Prozent aller introvertierten Personen fühlen sich ständig oder häufig einsam. Bei den Extrovertierten sind es lediglich fünf Prozent. Die Gründe hierfür unterscheiden sich maßgeblich. Während Introvertierte sich selbst und ihrem Charakter die Schuld für ihr Einsamkeitsempfinden zuschreiben, sehen Extrovertierte die immer unpersönlicher werdende Kommunikation als Ursache für ihre Einsamkeit.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-einsamkeit

Infografik

Infografik - Einsamkeit Juni 2019

Studie: Mehrheit der Deutschen offen für werbefinanziertes Video-On-Demand

Umfrage unter 1.221 Deutschen zum Thema Video-On-Demand

4.3/5 Bewertung (14 Stimmen)

Hamburg, 09.05.2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ziehen 54 Prozent der Deutschen Video-On-Demand dem klassischen linearen Fernsehen vor. Für die Mehrheit der Bundesbürger kommt dabei ein kostenfreies Video-On-Demand-Angebot mit Werbung grundsätzlich in Frage.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Dezember 2018 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.221 Deutsche zwischen 15 und 69 Jahren online zum Thema Video-On-Demand (VOD) befragt. Die Studie untersucht das Mediennutzungsverhalten, die Präferenz von Video-On-Demand gegenüber dem klassischen Fernsehen, die Zahlungsbereitschaft für werbefreie Inhalte sowie die Bekanntheit und Nutzung von insgesamt 27 VOD-Anbietern.

Das lineare Fernsehen ist nach wie vor das am häufigsten konsumierte Medium: Gut 70 Prozent der Bundesbürger schalten täglich bzw. mehrfach pro Woche ein Fernsehprogramm ein. Dagegen nutzen lediglich drei von zehn Deutschen Video-On-Demand derart intensiv. Dennoch erfreut sich Video-On-Demand inzwischen größerer Beliebtheit: Knapp 54 Prozent der Bürger ziehen es dem linearen Fernsehen grundsätzlich vor. Die Gründe dafür sind vielfältig: Für 80 Prozent der aktuellen Nutzer liegt der entscheidende Vorteil von Video-On-Demand in der inhaltlichen und zeitlichen Flexibilität der eigenen Programmgestaltung. Immer noch knapp 60 Prozent schätzen die fehlende Werbung sowie qualitativ hochwertigere Inhalte.

Trotz des stetigen Zuwachses an Beliebtheit ist die Zahlungsbereitschaft für VOD-Dienste begrenzt: 52 Prozent aller Deutschen erachten die aktuell übliche Monatsgebühr von zehn Euro für die Nutzung werbefreier Anbieter als zu hoch. Zudem würde sich bei gleichwertigen Inhalten die Mehrheit für einen kostenlosen Anbieter mit Werbung und gegen ein Abo-Modell entscheiden. Mehr noch: Lediglich zwölf Prozent der aktuellen YouTube-Nutzer wären bereit, für ein werbefreies Angebot zu zahlen. Ein durch Werbung finanziertes Gratis-Netflix käme dagegen für drei Viertel der aktuellen Nutzer in Frage. „Diese Erkenntnisse lassen auf ein bisher ungehobenes Potenzial werbefinanzierter VOD-Plattformen schließen. Mit diesen Modellen könnte das Tor zum Massenmarkt endgültig aufgestoßen werden“, schlussfolgert Patrick Teubenbacher, Studienleiter von SPLENDID RESEARCH.

Die bekanntesten Anbieter sind Netflix (94 Prozent), Amazon Prime (93 Prozent), Sky (86 Prozent) und YouTube (85 Prozent). Sport-Anbieter DAZN erreicht inzwischen einen Bekanntheitswert von 38 Prozent, das Videospiel-Streaming-Portal Twitch kennen immerhin 19 Prozent der Deutschen. Unter den Portalkennern erreichen Gratis-Dienste wie YouTube (71 Prozent) oder die Mediatheken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (67 Prozent) die höchsten Nutzungsquoten. Über Grundgebühren finanzierte Angebote wie Maxdome (22 Prozent) und DAZN (20 Prozent) oder Plattformen mit Einzeltransaktionen wie iTunes (18 Prozent) oder Google Play Video (12 Prozent) fallen dagegen deutlich ab.

„Vor diesem Hintergrund wäre es spannend zu beobachten, wie sich ein werbefinanzierter Anbieter mit hochwertigem Inhalt auf dem stark umkämpften und sich möglicherweise bald konsolidierenden Markt behauptet. Die Voraussetzungen für Erfolg sind auf jeden Fall gegeben“, stellt Teubenbacher abschließend fest.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/studie-video-on-demand

Infografik

Infografik - Video-On-Demand-Markt 2019

Studie: Digitale Sprachassistenten immer beliebter

Umfrage unter 1.006 Deutschen zum Thema digitale Sprachassistenten und Smartspeaker

4.7/5 Bewertung (12 Stimmen)

Hamburg, 18. April 2019Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge haben 60 Prozent der Deutschen bereits digitale Sprachassistenten wie Siri oder Alexa verwendet. Getrübt wird das Wachstum insbesondere durch Datenschutzbedenken.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Nutzung digitaler Sprachassistenten und Smartspeaker befragt. Untersucht wurde, wofür digitale Sprachassistenten verwendet werden und welche Ablehnungsgründe bei Nicht-Nutzern bestehen. Daneben wurde das Kaufpotenzial für Smartspeaker ermittelt.

Sechs von zehn Bundesbürgern haben bereits einen digitalen Sprachassistenten genutzt. Dabei sind Amazons Alexa, der Google Assistant und Apples Siri die meist genutzten Tools. Vergleicht man die Nutzerbewertungen, stechen die jeweiligen Assistenten mit unterschiedlichen Stärken hervor: Für 81 Prozent der Nutzer hat Alexa eine angenehme Stimme. Der Google Assistant hat wiederum für drei Viertel der Nutzer eine Menge praktische Funktionen. Siri liegt bei allen Eigenschaften hinter den Assistenten von Amazon und Google. Nur für neun Prozent der Nutzer gehört Siri zur Familie (Alexa 33 Prozent). Fast jedem Fünften macht Siri gar manchmal Angst.

„Offenbar ersparen sich die Deutschen mit den intelligenten Lautsprechern wie Amazons Echo oder Google Home vor allem Mühe und Zeitaufwand beim Lesen“, so Carina Krämer, Studienleiterin von SPLENDID RESEARCH. 53 Prozent der Nutzer verwenden den Smartspeaker, um das aktuelle Nachrichtengeschehen zu verfolgen. Mehr als die Hälfte der Nutzer streamen Musik und Hörspiele mit dem Gerät, gefolgt von Suchmaschinennutzung (51 Prozent) sowie Radio hören (50 Prozent).

Ungehobenes Potenzial besteht insbesondere bei Nicht-Nutzern mit Datenschutzbedenken: 35 Prozent der Nicht-Nutzer - und damit zehn Prozentpunkte mehr als noch 2017 - verwenden aufgrund von Datenschutzbedenken keinen Sprachassistenten. Ferner sieht die Mehrheit der bisherigen Ablehner schlichtweg keine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für einen digitalen Sprachassistenten. „Insofern gilt es für Unternehmen entsprechende Anwendungen zu entwickeln“, führt Krämer weiter aus.

Smartspeaker

Nach wie vor interessiert sich lediglich ein kleiner Teil der Bundesbürger für die Verwendung von Smartspeakern wie Amazon Echo, Google Home oder Apples HomePod. Zwar hat sich die Kaufwahrscheinlichkeit für Smartspeaker seit 2017 von zwei auf fünf Prozent mehr als verdoppelt, allerdings ist diese Gruppe immer noch viel zu klein im Vergleich zu den Nicht-Interessierten. Die Preisbereitschaft für die Anschaffung von Smartspeakern liegt bei Interessierten bei durchschnittlich 115 Euro (+37 Euro im Vergleich zu 2017). Amazons Echo hat bei Kaufinteressenten von Smartspeakern klar die höchste Präferenz: 69 Prozent können sich vorstellen, das Gerät zu kaufen, 28 Prozent ziehen Google Home in Betracht, Apples HomePod kommt hingegen nur für 16 Prozent infrage.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-digitale-sprachassistenten

Infografik

Infografik - Digitale Sprachassistenten 2019

Studie: Deutsche lehnen Brexit ab

Umfrage unter 1.006 Deutschen zum Thema Brexit und zur Europäischen Union

4.5/5 Bewertung (18 Stimmen)

Hamburg, 30.03.2019 – Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen gegen den Brexit. Ein Großteil würde Großbritannien nach einem Brexit wieder aufnehmen, allerdings unter härteren Bedingungen.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2019 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.006 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zu ihrer Einstellung zur Europäischen Union (EU) und zum Brexit befragt. In der Studie wurde untersucht, welche positiven und negativen Aspekte die EU mit sich bringt und unter welchen Bedingungen Großbritannien nach dem Brexit wieder in die EU aufgenommen werden sollte.

Fragt man die Bundesbürger nach ihrer Haltung zur Europäischen Union, dann sind nahezu 60 Prozent Befürworter der Staatengemeinschaft. Demgegenüber steht ein Drittel der Deutschen, die die EU negativ bewertet. Weitere elf Prozent sind sich uneins. Bei Abfrage von Aspekten, die durch die EU ermöglicht werden, gibt es überwiegend positive Bewertungen. So sind freies Reisen, Arbeiten in anderen EU-Ländern als auch der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr besonders willkommene Effekte. Auch die gemeinsame Währung wird von zwei Dritteln der Bürger als positiv angesehen. Lediglich die Auswirkungen der EU auf die Landwirtschaft werden von weniger als der Hälfte positiv beurteilt. „Das Gefühl von Freiheit taucht bei den Befürwortern immer wieder auf und ist ihr gemeinsamer Nenner“, fasst Studienleiter Kolja Turkiewicz zusammen.

Beim Brexit gibt es eine klare Meinung unter den Deutschen: 64 Prozent bewerten den EU-Austritt von Großbritannien negativ, 28 Prozent befürworten ihn und acht Prozent sind indifferent. Betrachtet man die Meinung von EU-Kritikern, zeigt sich wiederum kein klares Meinungsbild: 43 Prozent der EU-Ablehner sprechen sich für einen Brexit aus, während 49 Prozent einen Austritt kritisch sehen.

Die Mehrheit der Bundesbürger sieht im Brexit vor allem negative Folgen für Wirtschaft, politische Lage und Zusammenleben, sowohl für Großbritannien als auch für die übrigen Mitgliedsstaaten.

„Wenig verwunderlich ist daher, dass mit 85 Prozent ein Großteil der Deutschen Großbritannien wieder in die EU aufnehmen würde“, führt Turkiewicz weiter aus. Allerdings verlangen die Befragten dann überwiegend schärfere Bedingungen: Knapp die Hälfte der Bundesbürger würde bei einem Wiedereintritt die Anwendung gleicher Regelungen wie bei Neumitgliedern verlangen. Jeder sechste Deutsche würde sogar härtere Auflagen erwarten. Lediglich gut jeder Dritte wäre mit der Anwendung derselben Regeln wie vorher einverstanden.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-eu-brexit

Infografik

Infografik - EU und Brexit März 2019

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