Mystery Shopping: Mehr Aufträge, aber sinkende Qualität

Studie untersucht Entwicklung im Mystery Shopper Markt

4.5/5 Bewertung (2 Stimmen)

Hamburg, 30. Januar 2012 – Laut „Mystery Shopping Monitor 2012“, einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie., ist das Auftragsvolumen bei Testkäufen gestiegen. Allerdings werden Mystery Shopper zunehmend lediglich rudimentär auf ihre Aufgabe als Testkunde vorbereitet. Dies resultiert für die beauftragenden Unternehmen in wenig verlässlichen Ergebnissen, die wiederum zu falschen Maßnahmen führen können.

Bedenkliche Ergebnisse bei einer Umfrage unter Mystery Shoppern

Der „Mystery Shopper Monitor 2012“ ist die dritte Fortsetzung einer unter 1.600 Testkunden durchgeführten Umfrage, die Aspekte wie Vorbereitungs- und Durchführungsqualität, Vergütung sowie Zusammenarbeit zwischen Testkäufern und Marktforschungsinstituten untersucht.

In der Summe ist das Auftragsvolumen nach Einschätzung der befragten Tester 2011 weiter angestiegen. Besonders auffällig ist allerdings, dass Vorbereitungsart und -intensität der beauftragenden Marktforschungsinstitute und Testkundenagenturen zum Teil erheblich variieren und sich insgesamt weiter verschlechtert haben: Über 45 Prozent der Testkäufer werden lediglich schriftlich vorbereitet, ohne dass ihr Verständnis der Bewertungsgrundlage von den Instituten überprüft wird. Insofern ist nicht gewährleistet, dass in allen Mystery Shopping-Projekten die erforderlichen Gütekriterien Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) sorgfältig beachtet werden. „Das ist eine bedenkliche Entwicklung: Die Unternehmen verlassen sich auf die Mystery Shopping Ergebnisse, und die erforderliche Qualität wird in vielen Fällen nicht erbracht“, erläutert Gunnar Grieger, Inhaber von Dr. Grieger & Cie. Marktforschung und Betreiber der Mystery Shopping-Agentur MYSTERYPANEL aus Hamburg. „Insofern ist davon auszugehen, dass die abgeleiteten Maßnahmen zum Teil auf falschen Daten basieren“, führt Grieger weiter aus.

Neben dem Themenbereich Aufgabenvorbereitung wurden weitere Aspekte abgefragt: Zwar ist die Hauptmotivation einer Nebentätigkeit als Mystery Shopper finanziell begründet, allerdings gibt es daneben für nahezu drei Viertel der Mystery Shopper wichtig, einen Beitrag zur Verbesserung der Servicewüste zu leisten, auch, weil sie selbst schon schlechte Service-Erfahrungen gesammelt haben. Die Lieblingseinsätze der Testkunden sind nach wie vor im Gastgewerbe. Weniger beliebt sind Testberatungen bei Kreditinstituten, Versicherungen und in der Automobilbranche.

Die Nebentätigkeit als Testkunde ist bei den Befragten so beliebt, dass die Hälfte gern hauptberuflich als Mystery Shopper tätig sein würde. Dies ist nicht zuletzt auf den vergleichsweise lukrativen Verdienst zurückzuführen: Mystery Shopper erhielten 2011 rund 20 Euro pro Stunde. Allerdings erhielt jeder Fünfte weniger als 10 Euro. Insofern bestehen nach wie vor große Unterschiede in der Vergütung je nach Auftragsart und Auftraggeber.

Studienhintergrund Mystery Shopper Monitor

Mystery Shopping fasst Methoden der Marktforschung zusammen, bei denen verdeckt arbeitende Testkunden die Servicequalität eines Unternehmens nach einheitlichen Vorgaben dokumentieren. In Deutschland bieten weit über 120 Marktforschungsinstitute Mystery Shopping-Dienstleistungen an, die schätzungsweise jährlich 75 Mio. Euro umsetzen.

In dem stetig wachsenden Markt sind immer mehr Personen im Rahmen einer Nebentätigkeit als Mystery Shopper aktiv. Daher wurden über 1.600 Personen zu Ihrer Tätigkeit als Testkunde befragt. Der „Mystery Shopper Monitor 2012“ deckt Bedürfnisse und Einstellungen der Testkäufer auf und beleuchtet Aspekte wie Bezahlung, Aufgabenvorbereitung und Zusammenarbeit mit Mystery Shopping Auftraggebern. „Mit der dritten Fortsetzung der Studie möchten wir weiterhin unseren Beitrag leisten, den Mystery Shopping-Markt transparenter zu machen“, führt Grieger weiter aus.

Weiterführende Informationen über Mystery Shopping und die vollständige kostenlose Studie „Mystery Shopper Monitor 2012“ gibt es unter www.mysterypanel.de.

Beim Shoppen Geld verdienen

Spannende und lukrative Nebenjobs in der Marktforschung

4.3/5 Bewertung (3 Stimmen)

Hamburg, 10. Mai 2011 – Marktforschungsunternehmen bieten jedem die Möglichkeit, relativ einfach nebenbei Geld zu verdienen: Testkäufer gehen shoppen und beurteilen den Service von Unternehmen, Teilnehmer von Onlinebefragungen füllen bezahlte Umfragen via Internet aus, und Testpersonen diskutieren in sogenannten Fokusgruppen über neuartige Produkte.

Testkäufer: Ist der Kunde König?

Viele Unternehmen möchten wissen, ob ihre Mitarbeiter den Kunden tatsächlich königlich behandeln. Dafür werden Testkäufer eingesetzt, die als „normale“ Kunden auftreten und den Kundenservice anhand eines Beobachtungsbogens dokumentieren. Bei www.mysterypanel.de verdienen Testkunden pro Auftrag zwischen 15 und 40 Euro, wobei die Auslagen für tatsächliche Käufe zusätzlich erstattet werden. Vor jedem Einsatz erhalten die Testkunden genaue Informationen, worauf zu achten ist und wie bewertet werden soll.

Onlinebefragungen: Mit Umfragen Geld verdienen

Wenn Unternehmen wissen möchten, wie ihre Produkte beim Verbraucher ankommen, werden Umfragen durchgeführt, für die die Teilnehmer bezahlt werden. Jeder kann an Befragungen im Internet teilnehmen und mit Umfragen Geld zu verdienen. Bei www.befragmich.de können Interessierte die Umfragen ausfüllen, wann es zeitlich gerade passt und erhalten pro Befragung zwischen 1 und 3 Euro.

Fokusgruppen: Über Produkte diskutieren und dafür bezahlt werden

Neu entwickelte Produkte werden vor ihrer Markteinführung getestet, um zu ergründen, ob sie beim Kunden gut ankommen. Dafür werden sie Verbrauchern aus der gewünschten Zielgruppe vorgestellt. Diese Testpersonen beurteilen die Produkte im Rahmen von ein- bis zweistündigen Gruppendiskussionen und liefern so wertvolle Informationen für die Hersteller. Für die Teilnahme an einer Fokusgruppe bei www.mymarktforschung.de erhalten die Testpersonen zwischen 30 und 80 Euro.

Umfrage: Deutsche sind für Atomausstieg, aber nicht zahlungsbereit

Studie mit 750 Haushaltsentscheidern – Nach Fukushima wollen über 50 Prozent den Stromanbieter wechseln

5.0/5 Bewertung (2 Stimmen)

Hamburg, 5. April 2011 – Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge wollen über 60 Prozent der deutschen Haushaltsentscheider den Kernenergieausstieg, aber nur gut jeder Dritte ist bereit, dafür eine erhöhte Stromrechnung in Kauf zu nehmen. Das, was gezahlt werden soll, deckt allerdings nicht die von Experten geschätzten Kosten für den Kernenergieausstieg. Die Unglücksfälle in Japan haben die Wechselbereitschaft des Stromanbieters einmal mehr erhöht.

Über das Onlinepanel www.befragmich.de des Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie. wurden im Rahmen einer repräsentativen Umfrage in den letzten sieben Tagen 750 Haushaltsentscheider zwischen 18 und 70 Jahren befragt. Erstmalig wurden nicht Konsumenten, sondern Personen in privaten Haushalten befragt, die über den Wechsel des Stromanbieters entscheiden können:

59 Prozent sind besorgt, dass es in Deutschland zu einem Atomunfall kommen könnte. 61 Prozent befürworten die vollständige Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland. 57 Prozent der Haushaltsentscheider möchten einen neuen Stromtarif, der günstiger ist und keine Kernenergie ins Netz einspeist.

Allerdings ist die Zahlungsbereitschaft der privaten Haushalte niedrig:

Nur 37 Prozent wären bereit, mehr für ihren Strom zu bezahlen, wenn vollständig auf Kernenergie verzichtet würde; dafür würden sie eine Erhöhung der Stromrechnung von 24 Prozent akzeptieren. Durchschnittlich sind das pro Haushalt jährlich rund 83 Euro, die mehr gezahlt würden. Hochgerechnet bis 2020 käme so ein Betrag von rund 30 Mrd. Euro zusammen. Dieser Betrag deckt jedoch nur rund 18 Prozent der vom Fraunhofer Institut geschätzten Gesamtkosten von 167 Mrd. Euro für den Kernenergieausstieg. Die privaten Haushalte haben jedoch einen Anteil von rund 27 Prozent am Gesamtstromverbrauch in Deutschland.

Nur jeder achte Haushalt wäre bereit, einen einmaligen Betrag zu bezahlen, um einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kernenergie mitzufinanzieren – und zwar rund 12 Prozent des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens, also durchschnittlich 356 Euro pro Haushalt. Diese freiwillige Zahlungsbereitschaft von insgesamt 1,7 Mrd. Euro sind allerdings nur ein kleiner Beitrag im Vergleich zu den vom Fraunhofer Institut geschätzten Gesamtkosten für den Ausstieg aus der Kernenergie.

„Industrie und Staat müssen in Vorleistung gehen, wenn die Energieversorgung umgestellt werden soll. Mit der finanziellen Kraft der Haushalte ist das nicht zu schaffen“, so Gunnar Grieger, Inhaber des Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie. aus Hamburg.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studien. Sonderauswertungen sind auf Anfrage möglich.

Mystery Shopper Befragung 2011

Mystery Shopper Monitor liefert interessante Ergebnisse

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Hamburg, 20. Januar 2010 – Das Hamburger Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. legt mit dem „Mystery Shopper Monitor 2011“ die zweite Befragung von über 1.000 Mystery Shoppern vor. Untersucht wurden erneut Einstellungen und Bedürfnisse rund um die Tätigkeit als Testkäufer. Dabei wurden Erkenntnisse aus den Bereichen Schulung, Tätigkeit, Vergütung und Zusammenarbeit zwischen Testkunden und Anbietern gewonnen.

Facettenreiche und variierende Ergebnisse

Neben finanziellen Motiven ist es für nahezu drei Viertel der Mystery Shopper wichtig, einen Beitrag zur Verbesserung der Servicewüste zu leisten. Das Interesse an Marktforschung und Spaß an der Tätigkeit stehen im Vordergrund. Die Lieblingseinsätze der Testkunden sind insbesondere in der Gastronomie und Hotellerie. Weniger beliebt sind Testberatungen bei Banken und Versicherungen.

Mystery Shopper erhielten 2010 pro Stunde Einsatzzeit durchschnittlich 20,21 Euro und somit 6,3 Prozent mehr als 2009. Allerdings erhält jeder Sechste weniger als 10 Euro. Insofern bestehen nach wie vor große Unterschiede in der Vergütung.

Vorbereitungsart und -intensität variieren zum Teil erheblich bei den Auftraggebern: Über 40 Prozent werden lediglich schriftlich vorbereitet, ohne dass die beauftragenden Marktforschungsinstitute und Testkundenagenturen überprüfen, ob die Mystery Shopper verstanden haben, was sie wie bewerten sollen. Insofern ist nicht gewährleistet, dass in allen Mystery Shopping-Studien die erforderlichen Gütekriterien Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) sorgfältig beachtet werden. „Dies ist bedenklich, da die Ergebnisse Maßnahmen in den untersuchten Unternehmen nach sich ziehen und die Auftraggeber sich folglich auf die Güte der Ergebnisse verlassen müssen“, erläutert Gunnar Grieger, Inhaber von Dr. Grieger & Cie. Marktforschung aus Hamburg.

Studienhintergrund Mystery Shopper Monitor

Mystery Shopping fasst Methoden der Marktforschung zusammen, bei denen verdeckt arbeitende Testkunden die Dienstleistungsqualität eines Unternehmens nach einheitlichen Vorgaben erheben. In Deutschland bieten weit über 100 Marktforschungsinstitute Mystery Shopping-Dienstleistungen an, die schätzungsweise jährlich 75 Mio. Euro umsetzen.

In dem stetig wachsenden Markt sind immer mehr Personen im Rahmen einer Nebentätigkeit als Mystery Shopper aktiv. Daher wurden über 1.000 Personen zu Ihrer Tätigkeit als Testkunde befragt. Der „Mystery Shopper Monitor 2011“ deckt Bedürfnisse und Einstellungen der Testkäufer auf und beleuchtet Aspekte wie Vergütung, Schulung und Zusammenarbeit mit Auftraggebern. „Mit der Fortsetzung der Studie möchten wir weiterhin unseren Beitrag leisten, den Markt transparenter zu machen“, führt Grieger weiter aus.

Weiterführende Informationen über Mystery Shopping und die vollständige kostenlose Studie „Mystery Shopper Monitor 2011“ gibt es unter www.mysterypanel.de.

Wettbewerbsbeobachtung mit Mystery Shopping

Competitive Intelligence mit verdeckt arbeitenden Testkunden

4.5/5 Bewertung (2 Stimmen)

Hamburg, 3. September 2010 – Insbesondere in B2B-Märkten sind Informationen über Leistungsangebote und detaillierte Konditionen von Wettbewerbern schwer zugänglich. Mit Mystery Shopping kann eine verdeckte Informationsgewinnung durchgeführt werden und großen Nutzen stiften. Das Hamburger Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. ist als Betreiber der Mystery Shopping Agentur MYSTERYPANEL Spezialist für verdeckte Konkurrenzbeobachtung und setzt dafür geschulte Mystery Shopper ein.

Hoher Nutzen durch Wettbewerbsbeobachtung

Während in B2C-Märkten häufig eine hohe Transparenz bei Leistungsangebot und –inhalten besteht, sind detaillierte Informationen in B2B-Märkten häufig unbekannte Größen: Welche Preise bietet der Wettbewerber seinen Kunden? Welche Zugaben und Rabatte werden vom Konkurrenten gegeben?

„Im Rahmen einer Konkurrenzbeobachtung wird Mystery Shopping überwiegend eingesetzt, um im Sinne einer Competitive Intelligence Informationen zu gewinnen, die sonst nicht zugänglich sind“ “, erläutert Gunnar Grieger, Inhaber von Dr. Grieger & Cie. Marktforschung aus Hamburg. Geschulte Mystery Shopper treten dabei mit Wettbewerbern in Kontakt, lassen sich Angebote unterbreiten und dokumentieren relevante Teile des Verkaufsprozesses zur Identifikation wichtiger Informationen. So können Unternehmen detaillierte Kenntnis über Leistungsinhalte und Kundeninteraktion ihrer Wettbewerber erlangen.

Professionelle Konkurrenzbeobachtung durch erfahrenes Marktforschungsinstitut

Bei Konzeption und Durchführung einer Wettbewerbsbeobachtung mit Mystery Shopping sollten Unternehmen auf ein in diesem speziellen Bereich erfahrenes Marktforschungsinstitut setzen.

„Wir verfügen über breite Erfahrung bei der Durchführung einer Wettbewerbsbeobachtung von der Konzeption, über die Identifikation und Rekrutierung von geeigneten Mystery Shoppern, bis zur Analyse der Ergebnisse“, führt Grieger weiter aus. Das Marktforschungsinstitut ermittelt in B2C und B2B-Märkten Preise, Konditionen und deckt den Verkaufsprozess von Wettbewerbern seiner Auftraggeber auf.

Weiterführende Informationen über verdeckte Wettbewerbsbeobachtung mit Mystery Shopping gibt es unter www.mysterypanel.de/wettbewerbsbeobachtung.

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