Studie: Weintrinker kennen kaum Marken und Weingüter

Repräsentative Studie mit 1.007 Befragten untersucht Weinkonsum der Bundesbürger

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Hamburg, 14.08.2018 – In vino veritas. Die bittere Wahrheit ist: Deutschlands Weintrinker kennen nicht einmal die bekanntesten Marken und Weingüter! Das geht aus der aktuellen und repräsentativen Erhebung „Weinatlas 2018“ des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH hervor. Abgefragt wurden dabei zwanzig bekannte Namen. Zudem hat das Institut bei insgesamt 1.007 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren im Juni 2018 online nachgefragt, wie gern und wie häufig sie den edlen Traubensaft zu sich nehmen und welche Süßegrade und Rebsorten besonders beliebt sind. Auch stand die Frage im Raum, wo die Kunden ihren Wein kaufen und wieviel Geld sie im Durchschnitt für eine Flasche zahlen.

Ein Hoch auf Dionysos! Der griechische Weingott steht für Freude und das sehen anscheinend auch ganze zwei Drittel der Bundesbürger so: Sie mögen Wein nämlich gern oder sogar sehr gern – auch wenn sie anscheinend keine Ahnung haben, was sie da trinken. Im Schnitt haben die Deutschen in den letzten vier Wochen an vier Tagen Wein getrunken, sie haben also einmal pro Woche das Glas erhoben.

Weintrinker müssen noch viel lernen – Güter und Marken wenig bekannt

Einigermaßen bekannt, weil etabliert: Blanchet, Käfer und Rothschild sind die Top 3 Weingüter und Fabrikate in Sachen Bekanntheit. Ihnen kann kein anderer das Wasser, pardon, den Wein, reichen. Gleichwohl ist es bemerkenswert, dass Deutschlands Weinkonsumenten sich in Sachen Rebensaft so schlecht auskennen: Ganze 14 Prozent der Weintrinker kennen keinen einzigen der insgesamt zwanzig abgefragten Namen. Das ist beachtlich! Im Durchschnitt kennen Weintrinker – also diejenigen, die von sich behaupten, sie tränken gern oder sogar sehr gern Wein - von den Namen Blanchet bis Gallo und von Käfer bis Rothschild lediglich drei bis vier Marken und Güter.

Im Supermarkt die Glasflasche mit Korken für 8,18 Euro kaufen – so sieht der Weinkonsum in Deutschland aus

Eine Flasche Wein lassen sich die Bundesbürger im Durchschnitt 8,18 Euro kosten –76 Prozent der Kunden kaufen diese übrigens im Supermarkt. Für den klassischen Weinhandel entscheiden sich immer noch 24 Prozent und direkt beim Winzer fahren 17 Prozent der Käufer vor, um ihren Wein zu beziehen. Auch was die Verpackung anbelangt, sind die Weintrinker sich größtenteils einig und traditionell eingestellt: 80 Prozent entscheiden sich für die Glasflasche mit Naturkorken. Der Schraubverschluss liegt auf Platz zwei – für ihn entscheiden sich 51 Prozent. Eher unbeliebt sind Tetrapacks mit Schraubverschluss – sie werden von nur sechs Prozent der Kunden gewählt.

Männer konsumieren Wein lieber als Frauen 

Männer trinken Wein lieber als es das weibliche Geschlecht tut. Auch das Alter spielt eine Rolle beim Weinkonsum: So haben die 60- bis 69-Jährigen während der letzten vier Wochen am meisten Wein zu sich genommen. Gleichwohl hat Rebensaft, der zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit zählt, Fans nicht nur bei Alt, sondern auch bei Jung. 

Rotwein, Weißwein – was darf’s sein? 

Fragt man die Weintrinker nach ihrer Lieblingssorte, so liegt Rotwein mit 61 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Weißwein mit 53 Prozent. Auf dem dritten Platz im Ranking liegt der Roséwein – ihn gönnen sich immer noch 41 Prozent der Weintrinker gern.

Frauen mögen’s süß, Männer stehen auf die halbtrockenen Allrounder

Aromatisch, edelsüß, herb: Was den Süßegrad betrifft, so sprechen sich etwas über die Hälfte der Weintrinker (51 Prozent) für einen lieblichen Wein aus. Halbtrockener Wein ist mit 46 Prozent auch noch recht beliebt, gefolgt von trockenem Wein, den 32 Prozent wählen. Frauen bevorzugen dabei liebliche Sorten (57 Prozent), während die Herren der Schöpfung eher nach dem halbtrockenen Typ greifen (49 Prozent).

Nichts geht über einen guten Riesling – Nummer eins unter Weintrinkern

Die Auswahl an Rebsorten ist groß, doch die Weintrinker haben ihre Favoriten: Ganze 51 Prozent geben an, sie tränken gern einen Riesling. Danach kommt erst einmal lange gar nichts, bevor mit 36 Prozent der Merlot den zweiten Platz belegt. Auf Platz drei liegt der Spätburgunder: Ihn gibt noch immer ein Drittel der Weintrinker als einen Wein an, der gern getrunken wird. Nero d’Avola und Barolo hingegen sind eher unbeliebt und zählen zu den Sorten, die im Ranking das Schlusslicht bilden. Sie werden von kaum einem Weintrinker als lecker bezeichnet.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wein

Infografik

Infografik - Weinatlas August 2018

Wehrpflichtdebatte: Bevölkerung ist der Politik einen Schritt voraus

Repräsentative Studie untersucht Meinung der Bundesbürger zur Zukunft von Wehrdienst und Pflege

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Hamburg, 06.08.2018 – Bereits im Januar 2018 hat die repräsentative Online-Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH mit insgesamt 1.022 Teilnehmern im Alter von 18 bis 69 Jahren gezeigt, dass sich zwei Drittel der Deutschen für die Wiedereinführung eines einjährigen Dienstes für alle Deutschen aussprechen. Die Mehrheit von ihnen wünscht sich hierbei übrigens sowohl die Wehrpflicht als auch den Zivildienst zurück.

Allerdings fordert jeder fünfte Bundesbürger nur und ausschließlich den Zivildienst zurück, für den Wehrdienst allein sprechen sich hingegen lediglich sieben Prozent aus. „Das deutet darauf hin, dass eine Wiedereinführung nur dieses Dienstes in der Bevölkerung wohl keine Mehrheit hat“, so Studienleiter Kolja Turkiewicz. Zudem ist ein Drittel der Deutschen komplett gegen Pflichtdienste: 34 Prozent der Bürger sind mit der derzeitigen Regelung ohne verpflichtenden Dienst an der Gesellschaft zufrieden.

Schluss mit einseitiger Debatte: Pflege und Zivildienst für Bürger wichtiges Thema

Pflege – ein Thema, dass die Bevölkerung bewegt. War sie bei der Bundestagswahl noch eine der relevantesten Angelegenheiten, so wird die Pflege in der erneut aufflammenden Debatte, die von Teilen der CDU angeregt wurde, derzeit außer Acht gelassen. „Die Politik täte gut daran, den Pflegenotstand sowie den Zivildienst nicht aus den Augen zu verlieren“, schlussfolgert Turkiewicz. Eine Verknüpfung der Themen habe demnach das Potenzial, die Akzeptanz der Bundesbürger deutlich zu erhöhen.

Ein Fünftel der Wehrdienstleistenden mit ihrem Dienst unzufrieden

Zivi oder Wehrdienst? Im Vergleich derjenigen, die einen Dienst abgeleistet haben, waren die Zivildienstleistenden insgesamt zufriedener (77 Prozent) als die Wehrdienstleistenden (60 Prozent). Lediglich sieben Prozent der Zivis geben an, mit ihrem Dienst unzufrieden oder sehr unzufrieden gewesen zu sein; bei den Wehrdienstleistenden sind es ganze 18 Prozent, also knapp ein Fünftel.

Wehrdienst - Nur Ausbeutung und Zeitverschwendung?

Während der Zivildienst bereits ein sehr positives Image hat, ist beim Wehrdienst noch Luft nach oben: Nach Aussage derjenigen, die einen Wehrdienst hinter sich haben, werde viel Zeit vergeudet. Außerdem bemängeln die Rekruten, dass ihnen kaum berufsqualifizierende Fähigkeiten vermittelt würden. Das Image nach außen wird allerdings gewahrt: Menschen nämlich, die keinen Wehrdienst geleistet haben, sehen dies deutlich seltener so; lediglich 17 Prozent sehen ihn demnach als „Zeitverschwendung“ an, von denjenigen, die ihn jedoch geleistet haben, sind es ganze 37 Prozent. Im Ergebnis fühlen sich dadurch 31 Prozent der einstigen Rekruten ausgenutzt.

Wunsch der Bevölkerung: Wandel beim Wehrdienst

„Die Ergebnisse lassen schlussfolgern, dass eine Wiedereinführung des Wehrdienstes mit konkreten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen einher gehen sollte“, meint der Studienleiter. So spricht sich fast die Hälfte der Bundesbürger (48 Prozent) dafür aus, die Bedingungen für die Rekruten zu verbessern und berufsfördernde Qualifikationen zu vermitteln, 46 Prozent fordern zudem ein höheres Gehalt.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wehrdienst-zivildienst

Infografik

Infografik - Zukunft Pflege und Bundeswehr Februar 2018

Nach der WM 2018 – Mbappé ist Shooting-Star in Sachen Werbewirksamkeit, Özil verzeichnet meiste Hater

Repräsentative Studie mit 2.017 Befragten untersucht die Beliebtheit internationaler Topspieler nach Ende der WM

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Hamburg, 02.08.2018 – Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Im zweiten Teil der repräsentativen Studie zum Thema Stars und Sponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 hat das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH GmbH im Juli 2018 insgesamt 2.017 Bundesbürger im Alter von 15 bis 69 Jahren online befragt, wie sie die Werbewirkung zwanzig ausgewählter Topspieler nach Ende der WM sehen. Zudem untersucht die Erhebung die Sponsorenwahrnehmung und zeigt auf, wie diese sich im Verlauf des World Cups verändert hat.

Ihren Bekanntheitsgrad konnten vor allem junge und vor der WM noch eher unbekannte Spieler steigern: Allen voran der französische Weltmeister Kylian Mbappé, den jetzt 54 Prozent der Bundesbürger kennen. Dieses satte Plus von 22 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Befragung ist das größte der Erhebung. Englands Harry Kane und Kroatiens Luka Modric verzeichnen immerhin ein Plus von 20 bzw. 18 Prozent. Damit brechen sie zwar keine Weltrekorde, aber schießen weit über ihre persönlichen Bestwerte hinaus.

Demgegenüber stehen die sowieso schon extrem bekannten Fußballprofis: Thomas Müller und Mesut Özil sind vor der WM sehr bekannt gewesen und nach der WM selbstredend immer noch. Sie verzeichnen lediglich ein minimales Plus um jeweils ein Prozent und kommen damit auf 88 bzw. 89 Prozent Kenner. Zu Ronaldo und Messi muss man wenig sagen. Ihre Bekanntheit hat sich nicht geändert – der Großteil der Bevölkerung kennt sie nach wie vor.

Özil hat’s nicht leicht: Anstieg seiner Hater drückt sein Werbepotenzial weiter

Auch nach der WM ist Mesut Özil in aller Munde, leider lenken jedoch eher Negativ-Schlagzeilen die allgemeine Aufmerksamkeit auf ihn. Sein Rücktritt und die umfangreiche Debatte darüber tun das Übrige dazu. Das spiegelt sich dann auch in seinem Human Brand Index (HBI) wider: mit einem Wert von 30 liegt Özil weit hinten im Ranking auf Platz 18, obgleich er, neben Thomas Müller, der in Deutschland mit Abstand bekannteste Fußballstar der WM ist. Sein niedriger HBI ist deutlich mit dem Anstieg seiner Haterzahl verbunden. Diese liegt nach der WM bei ganzen 62 Prozent – so viele hat kein zweiter.  

Neymar fällt durch seine Schwalben auf – und fällt in Sachen HBI zurück

Brasiliens Stürmer erschien in Russland mit zartem Kern auf dem Platz: Für seine Wehwehchen erntete er viel Spott und Häme während des Turniers und den Namen „Schwalben-Neymar“, den ihm die Presse verlieh. Da bleibt es auch nach der WM nicht aus, dass die Zahl seiner Hater deutlich ansteigt, nur Özil und Ronaldo (35 Prozent) haben mehr als er mit seinen 34 Prozent an Hatern.

Gewinner bleibt Gewinner: Thomas Müller war und ist gefragtes Werbegesicht

An der Spitze tut sich wenig – den besten Wert in Sachen Human Brand Index kann nach wie vor Thomas Müller für sich verbuchen. Mit 72 Punkten sinkt sein HBI zwar um neun Punkte ab, die Pole-Position sichert er sich damit aber trotzdem noch. Auch Messi, der vor der Weltmeisterschaft unter den Top Ten weit oben lag, was seine Werbewirkung betrifft, muss sich von zwölf Punkten verabschieden. Er liegt mit seinem HBI von nun 55 aber noch immer auf einem guten fünften Platz.

Mbappé bekommt größten Zuwachs an HBI-Punkten

Der größte Gewinner auf und abseits des Platzes ist indes Mbappé: Durch das Turnier konnte der Weltmeister seine Werbewirksamkeit erheblich steigern. Mit einem Plus von 21 Punkten liegt sein HBI nun bei 46, was im Gesamtvergleich der zwanzig Spieler im guten Mittelfeld anzusiedeln ist.

Harry Kane und Luka Modric auf Erfolgskurs

Weitere Gewinner sind auch Harry Kane (HBI von 44) und Luka Modric (HBI von 41): Beide verzeichnen ein Plus von 15 bzw. zehn Punkten in Sachen Werbewirksamkeit. Es könnte also durchaus eine Überlegung wert sein, künftig mit Englands talentiertem jungen Stürmer sowie dem Vize-Weltmeister und als besten Spieler der WM ausgezeichneten Kroaten zusammenzuarbeiten.

Hisense, Wanda Group, Qatar Airways: Asiaten profitieren

Da hat sich die Investition gelohnt: Vor allem die Sponsoren aus China und Katar konnten durch die Weltmeisterschaft ihre Bekanntheit steigern. Viele der diesjährigen Sponsoren hatten zum allerersten Mal überhaupt die Gelegenheit, als solche für die FIFA aufzutreten. Insbesondere die Wanda Group, Hisense und Qatar Airways sind nach der WM deutlich bekannter bei den Bundesbürgern als noch zu Beginn. Dieses Ergebnis geht einher mit der Wahrnehmung von Marken als Sponsoren – die Deutschen nehmen die drei Fabrikate deutlich stärker als WM-Sponsoren wahr als noch Anfang Juni. 

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wm-2018

Infografik

Infografik - Fußballer & Sponsoren WM 2018

Studie: Großbritannien verliert an Beliebtheit, top Reiseziel ist Italien

Welches sind des Deutschen Lieblingsländer? Aktuelle Studie liefert Antworten

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Hamburg, 05.07.2018 – Die repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH beschäftigt sich mit den Lieblingsländern der Deutschen, fragt nach, welche Länder als attraktivste Urlaubsziele gelten und welche Marken die Bundesbürger mit welchen Ländern verbinden. Dazu haben sich im Juni 2018 insgesamt 1.007 Bundesbürger zwischen 18 und 69 Jahren online geäußert. Die Erhebung untersucht dabei 30 ausgewählte Länder weltweit.

Nordeuropa ist der Sympathie-Favorit der Bundesbürger: Nach der unbestrittenen Heimatliebe fällt die Wahl auf die Nachbarn - im weitesten Sinne: Ihr Deutschland finden knapp 70 Prozent der Bundesbürger sympathisch, gefolgt von Schweden (das knapp 63 Prozent mögen), Norwegen (60 Prozent) und Dänemark (immer noch 56 Prozent).

Sympathiepunkte im Mittelfeld: Mit jeweils um die 30 Prozent sind die USA und Großbritannien, wie bereits in unserer letzten Erhebung, weder sehr angesehen noch gänzlich unbeliebt.   

Die Länder mit der schlechtesten Reputation heißen Russland, Israel und die Türkei – diese drei geben jeweils nur zwischen zehn und elf Prozent der Bundesbürger auf Nachfragen an.

Bundesbürger urlauben am liebsten in Südeuropa, Griechenland holt auf

Bella ciao: Italien ist mit 65,5 Prozent das Lieblingsurlaubsland der Deutschen, gefolgt von Spanien und Griechenland mit 64 bzw. 62,2 Prozent. Südeuropa gewinnt demnach in Sachen populäres Urlaubsland, während Norwegen und Schweden im Vergleich zu unserer letzten Erhebung von August 2017 einiges an Prozentpunkten einbüßen mussten.

Als Reiseziel wieder beliebter ist auch Griechenland  - ganze 59,6 Prozent der Deutschen ziehen einen Urlaub in dem Mittelmeeranrainerstaat in Erwägung. Das ist ein Plus von 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und wahrscheinlich der innenpolitischen Entspannung geschuldet. „Zudem“, vermutet Studienleiter Kolja Turkiewicz, „konnte das Land vermutlich Touristen aus Nordafrika sowie der Türkei abgreifen, die dort derzeit weniger hinreisen.“

Nur 15 Prozent können sich hingegen vorstellen, in Israel Urlaub zu machen. „Wahrscheinlich ist das Land an der südöstlichen Mittelmeerküste zu konfliktbehaftet“, mutmaßt Turkiewicz. Schließlich rate auch das Auswärtige Amt nach wie vor zu erhöhter Vorsicht und spreche Teilreisewarnungen aus. 

Sprache verbindet – in Österreich und der Schweiz würden Deutsche am ehesten leben

Auf Platz eins liegt Deutschland selbst – über 70 Prozent der Bundesbürger geben es an auf die Frage, wo es sich dauerhaft leben lässt. Auf den Plätzen zwei und drei liegen unsere südlichen Nachbarländer: 33 Prozent der Deutschen sprechen sich für die Schweiz sowie 31,7 Prozent für Österreich aus. „Sowohl die geographische Nähe als auch dieselbe Sprache sind hier vermutlich ausschlaggebende Faktoren“, so der Studienleiter. Damit stehen die Deutschen der Idee vom Leben in einem anderen Land generell offener gegenüber als noch während der Erhebung vom Vorjahr, obgleich der Wagemut sich in Grenzen hält.

Großbritannien als Heimatland verliert derweil 3,3 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Erhebung. Dies könne, so der Studienleiter, am Brexit und den damit verbundenen neuen Hürden liegen. 

Schlusslicht bildet auch hier, genau wie in Sachen Sympathie und Urlaub, wieder Israel mit lediglich 0,9 Prozent.

Fabrikate und ihr Land: IKEA steht für Schweden, Renault für Frankreich

Zumeist ordnen die Bundesbürger bestimmte Marken dem korrekten Herkunftsland zu. Da sind zunächst die französischen Automarken Renault, Peugeot und Citroen, die in den Köpfen fest als französische Fabrikate verankert sind.

Und kaum eine andere Marke hat es wohl so sehr geschafft, für Schweden zu stehen wie IKEA. Auf den Plätzen zwei und drei für das Königreich liegen die Automarke Volvo sowie das Knäckebrot, das nach dem schwedischen Roggenkönig benannt ist: Wasa.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen: So gilt „Habano“ gemeinhin als brasilianisches Fabrikat, gleichwohl stammt es aus Kuba. Ähnliches ist bei „Samsung“ zu beobachten: Die südkoreanische Marke wird häufig als chinesisch abgestempelt – China steht bei den Verbrauchern für moderne Technik.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-lieblingslaender

Infografik

Infografik - Die Lieblingsländer der Deutschen 2018

WM 2018 – Thomas Müller Deutschlands bestes Werbegesicht, Özil am Tiefpunkt

Repräsentative Studie mit 2.500 Befragten untersucht die Beliebtheit internationaler Top-Spieler

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Hamburg, 14. Juni 2018Das Runde muss ins Eckige: Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür und die internationalen Stars scharren schon mit den Hufen. Doch wie stehen die Fans zu den Fußballern der Top-Ligen? Welche Sportler sind besonders beliebt und welche bekannt? Wer hat die meisten Hater? Und wie wirkt sich dies am Ende auf die Werbewirkung aus? Das haben die Werbeexperten des Hamburger Instituts SPLENDID RESEARCH in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage ermittelt. Im Vergleich stehen dabei insgesamt zwanzig ausgewählte internationale Top-Stars.

Er ist momentan das Gesicht der deutschen Nationalelf: Thomas Müller. Der Oberbayer gilt als Archetypus des deutschen Fußballers und hat mit seiner sympathischen, lockeren Art auf und abseits des Platzes mehrfach von sich Reden gemacht. So ist es kaum verwunderlich, dass 94 Prozent der Bundesbürger ihn kennen – exorbitante Werbewirkung garantiert! Auf Platz zwei und damit auf dem aufstrebenden Ast liegt der noch sehr junge Joshua Kimmich – er tritt in die Fußstapfen von Philipp Lahm, dessen Position er auch in der Nationalelf eingenommen hat. Er hat kaum Hater, dafür aber einen achtbaren Bekanntheitsgrad (73 Prozent) und einen soliden Beliebtheitswert (58 Punkte). Er kann gut zwei Drittel der Bevölkerung positiv erreichen.

Welche internationalen Stars kennen die Bundesbürger?

Auffällig: Hierzulande sind quasi alle getesteten ausländischen Spieler eher unbekannt. Egal, ob Real-Madrid-Star Modrić oder die gehypten Spieler Pogba und Salah – sie alle kommen lediglich auf einen Bekanntheitsgrad von knapp über 40 Prozent. Mit einem Bekanntheitsgrad von 92 Prozent ist Real-Madrid-Star Ronaldo da eine Ausnahme-Erscheinung.

Provoziert und polarisiert: Mesut Özil

Der deutsche Top-Spieler türkischer Abstammung hat es nicht leicht. Die Erdogan-Affäre hat ihn extrem viele Sympathiepunkte gekostet – aktuell zählt etwa die Hälfte der Bevölkerung zu seinen Hatern. Da tröstet es kaum, dass er einen traumhaft hohen Bekanntheitsgrad von 93 Prozent erreicht. An zweiter Stelle steht Ronaldo. Er hat mit 37 Prozent Hatern immer noch eine große Zahl Menschen, die ihn nicht mögen und liegt trotzdem weit hinter Özil. Die wenigsten Hater, nämlich nur ein Prozent, hat übrigens der dänische Top-Spieler Christian Eriksen. Er ist von den getesteten Spielern sogar der beliebteste, gleichwohl kennt ihn noch kaum jemand. Nur 26 Prozent wissen mit ihm etwas anzufangen, aber erreicht hervorragende 61 Beliebtheitspunkte. Die Beliebtheit setzt sich aus den Sympathie- und Attraktivitätswerten sowie der Vorbildfunktion und Identifikation zusammen.

Insgesamt ist es auffällig, dass eher unbekannte Stars unter Kennern hohe Beliebtheitswerte haben. Nach Eriksen liegt der Engländer Harry Kane mit knappen 60 Punkten auf Platz zwei, gefolgt von dem deutschen Torwart Marc-André ter Stegen mit immer noch 58 Beliebtheitspunkten. Natürlich kann er momentan aufgrund seiner eher noch ausbaufähigen Bekanntheitswerte in Sachen Werbewirksamkeit keinen Spitzenplatz einnehmen. Allerdings sieht dies nach der WM vielleicht schon ganz anders aus.

Duell der Giganten? Messi versus Ronaldo

Die bekanntesten Top-Spieler heißen Thomas Müller, Mesut Özil und Cristiano Ronaldo. Alle drei sind mehr als 90 Prozent der Bevölkerung bekannt.

Obwohl Ronaldo (92 Prozent) bekannter ist als FC Barcelona-Spieler Messi (83 Prozent), so schlägt Messi seinen Rivalen in Sachen Beliebtheit und Image um Längen: Der Argentinier erreicht 49 Beliebtheitspunkte, obwohl auch er mit 16 Prozent Hatern zu den Spielern gehört, die polarisieren. Für Ronaldo ergeben sich hingegen lediglich knapp 39 Beliebtheitspunkte. Das wirkt sich auch auf die Werbewirkung der beiden Stars aus. Ronaldo, der mit seinen Initialen und seiner Rückennummer die Marke CR7 geprägt hat, kann nur 55 Prozent der Bevölkerung positiv ansprechen, während der Human Brand Index von Messi auf 67 klettert.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wm-2018

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Infografik - Fußballer & Sponsoren WM 2018

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