Studie: Zivi und Bund? Mehrheit der Deutschen für Wiedereinführung eines Dienstes

Repräsentative Umfrage - Wie stehen die Deutschen zum Pflichtdienst?

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Hamburg, 28. Februar 2018Zwei Drittel der Deutschen sind für die Wiedereinführung eines Pflichtdienstes – allerdings nicht, um damit Personallücken im Sozialwesen und bei den Streitkräften zu schließen. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Studie zur Zukunft der Pflege und der Bundeswehr. Für eine menschenwürdige Altenbetreuung sind die Bundesbürger bereit, eine kräftige Beitragserhöhung zur Pflegeversicherung in Kauf zu nehmen, für ein einsatzfähiges Militär würde hingegen nur eine Minderheit höhere Steuern zahlen.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2018 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.022 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Umgang mit dem Personalmangel in der Pflege und bei der Bundeswehr befragt. Zentraler Untersuchungspunkt war dabei, ob die Bundesbürger eine Wiedereinführung von Wehrpflicht und Zivildienst unterstützen würden und wie ihre eigenen Erfahrungen mit diesen Diensten waren. Getestet wurde aber auch, ob die Bevölkerung bereit wäre, Verbesserungen bei Altenbetreuung und Militär durch höhere Beiträge und Steuern zu finanzieren.

Sieben Jahre nach Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht sprechen sich 66 Prozent der Deutschen für die Wiedereinführung eines Pflichtjahres aus. Zur konkreten Ausgestaltung gibt es unterschiedliche Ansichten: 21 Prozent würden nur den Zivildienst, sieben Prozent ausschließlich den Wehrdienst und 39 Prozent beide Dienste anbieten. Einig ist sich eine überwältigende Mehrheit von 85 Prozent der Befürworter allerdings darüber, dass sowohl Männer als auch Frauen verpflichtet werden sollten. Das sich so viele Befürworter für die Wiedereinführung finden, liegt vermutlich auch an dem hohen Zufriedenheitsgrad der Dienstleistenden in der Vergangenheit: 77 Prozent waren mit ihrem Zivildienst zufrieden, beim Wehrdienst waren es immerhin noch 60 Prozent.

Die Wiedereinführung der beiden Dienste sollte nach Meinung der Mehrheit der Bundesbürger nicht dazu verwendet werden, um den Personalmangel in der Pflege oder bei der Bundeswehr zu bekämpfen. Stattdessen sprechen sich vier von fünf Deutschen dafür aus, Pflegefachkräften mehr Gehalt zu zahlen. Außerdem befürwortet werden die finanzielle Unterstützung von Pflegekräften in der Ausbildung und die weitergehende steuerliche Entlastung von Menschen, die ihre Angehörigen selbst pflegen. Zur Linderung des Personalmangels bei der Bundeswehr schlagen knapp 48 Prozent der Bundesbürger vor, dort die Arbeitsbedingungen insgesamt zu verbessern. An zweiter Stelle folgt eine Gehaltserhöhung für freiwillig Wehrdienstleistende, die 46 Prozent als angemessen betrachten. Nur zwei von fünf Deutschen sind dafür, die Bezüge der Berufs- und Zeitsoldaten zu erhöhen.

Die Bevölkerung ist durchaus bereit, die mit einer guten Versorgung aller pflegebedürftigen Menschen verbundenen Kosten zu tragen: eine überwältigende Mehrheit von 74 Prozent wäre bereit, 10 Euro mehr pro Monat für die Pflegeversicherung zu zahlen und immerhin noch 48 Prozent wären mit 40 Euro zusätzlich einverstanden. Anders sieht es bei den Streitkräften aus: lediglich ein Viertel der Deutschen wäre bereit, eine Steuererhöhung von 10 Euro im Monat für eine funktionsfähige Bundeswehr zu akzeptieren.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-wehrdienst-zivildienst

Infografik

Infografik - Zukunft Pflege und Bundeswehr Februar 2018

Studie: Mystery Shopping bewährt sich – verdeckte Testkäufer fliegen selten auf

Studie unter 1.033 befragten Mystery Shoppern liefert einen Einblick in das Thema Enttarnung von Mystery Shoppern

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Hamburg, 22.Februar 2018Die getarnte Art der Datenerhebung: Beim Mystery Shopping überprüfen geschulte Testkäufer verdeckt und nach einheitlichen Vorgaben die Servicequalität von Dienstleistern. Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH befragt seit nunmehr neun Jahren Testkunden, um das Mystery Shopping kontinuierlich zu verbessern. Die Neuauflage der Branchenstudie „Mystery Shopper Monitor 2018“ fokussiert das Thema „Enttarnung“ von ebendiesen Testkäufern.

Zum neunten Mal präsentiert das Marktforschungsunternehmen SPLENDID RESEARCH seinen „Mystery Shopper Monitor“: Das Unternehmen befragte in seiner Branchenstudie im Zeitraum von Dezember 2017 bis Januar 2018 insgesamt 1.033 Testkäufer unterschiedlicher Marktforschungsinstitute im Alter von 18 bis 88 Jahren anonym und online zu ihrer Tätigkeit als Mystery Shopper. Zentrales Thema der neuesten Umfrage war die Enttarnung von Testkunden.

Wer ist der durchschnittliche Mystery Shopper?

Doch zunächst die Frage nach dem Testkäufer: Wer ist dieser Mystery Shopper überhaupt? Der durchschnittliche Mystery Shopper ist 46 Jahre alt. In der Regel ist er seit vier Jahren Testkunde und bei durchschnittlich sechs Marktforschungsunternehmen angemeldet. Die Geschlechterverteilung ist – der Demografie Deutschlands entsprechend – nahezu ausgeglichen. Werden die Mystery Shopper nach ihrer Motivation gefragt, so beantwortet der Großteil dies mit dem Faktor „Spaß bei der Checkdurchführung“. An zweiter Stelle stehen die mit dem Mystery Shopping verbundenen Verdienstmöglichkeiten.

Geringer Prozentsatz entlarvt – Tester wünschen sich trotzdem intensivere Vorbereitung

Als erstes die gute Nachricht für alle Auftraggeber von Mystery Shoppern: Lediglich 5,7 Prozent der befragten Testkäufer wurden im Jahr 2017 direkt enttarnt. Das bedeutet im Klartext, dass nur jeder 18. Tester mindestens einmal im vergangenen Jahr entlarvt wurde. Studienleiterin Anika Fiedler bilanziert: „Die Ergebnisse des letzten Jahres bestätigen unser positives Bild vom Mystery Shopping als erfolgreiches Tool zur Datenerhebung und untermauern zudem die Erkenntnisse der Studienreihe „Mystery Shopper Monitor“ im Bereich der verbesserten Tester-Schulung“. Dennoch wünschen sich noch immer 32,4 Prozent der befragten Mystery Shopper im Vorfeld ein besseres Briefing von ihrem Auftraggeber.

Mehrheit der Testkäufer blieb im letzten Jahr unentdeckt

Insgesamt 87 Prozent der befragten 1.033 Mystery Shopper erlebten im Jahr 2017 überhaupt keine Enttarnung, also weder eine direkte noch eine gefühlte. Die Zahl an unfreiwilligen Enttarnungen ist zusammenfassend also sehr gering.

Enge Zusammenarbeit von Kunden, Instituten und Testern bringt Erfolg

Alles in allem lässt sich Mystery Shopping als „einzigartiges Instrument zur Verbesserung der Außenwirkung eines Unternehmens“ beschreiben, so Fiedler. „Transparenz und Aufklärung der Mitarbeiter sind jedoch nach wie vor notwendig, “ so die Studienleiterin weiter. Konkrete Handlungsempfehlungen seien ihrer Meinung nach die Variation von realistischen Tester-Szenarien, das gezielte Einsetzen von Testern aus der Region, detaillierte Absprachen mit dem Kunden sowie allen voran eine noch intensivere Schulung der Mystery Shopper. Fiedler: „Für den Erfolg des Mystery Shoppings ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunden, Instituten und Testern unabdingbar.“

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/mystery-shopper-monitor-2018

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Infografik - Mystery Shopper Monitor 2018

Studie: Mehrheit der Deutschen für Abschaffung des Kleingelds

Umfrage unter 1.022 Deutschen zum Thema Klein- und Bargeldabschaffung

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Hamburg, 06.Februar 2018Einer aktuellen repräsentativen Studie zufolge ist deutlich mehr als die Hälfte der Deutschen für die Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen. Schon 2016 gab es eine Mehrheit für das Ende des lästigen Kupfergeldes. Insgesamt zahlen die Deutschen allerdings am liebsten mit Bargeld.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2018 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.022 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zu ihrer Einstellung zu Bargeld sowie zum Zahlungsverhalten befragt. Dabei wurde unter anderem ermittelt, ob die Bundesbürger eine Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen befürworten, ob sie eine Obergrenze bei Barzahlungen akzeptieren würden und wie sie verschiedene Arten von Produkten am liebsten bezahlen.

Auch im Jahr 2018 ist mehr als jeder zweite Deutsche für die Abschaffung der kleinen Cent-Münzen in Deutschland. Für das damit verbundene Auf- und Abrunden des Endbetrags bei Barzahlungen sprechen sich fast zwei Drittel der Bundesbürger aus. Während die Zustimmung zur Kleingeldabschaffung 2015 noch bei 53 Prozent und 2016 bei 57 Prozent lag, liegt sie in diesem Jahr bei 58 Prozent. In der Altersgruppe von 60 bis 69 Jahren hat der Anteil der Befürworter im Vergleich zu 2016 am stärksten zugenommen. Platzgründe im Portemonnaie sowie verlängerte Bezahlvorgänge an der Kasse sind die Hauptgründe, sich für eine Abschaffung auszusprechen. Die Abschaffungsgegner hingegen befürchten, der Handel könnte mit Preissteigerungen reagieren.

Im Vergleich mit ihren europäischen Nachbarn sind die Deutschen absolute Bargeldfans. Für eine komplette Abschaffung des Bargeldes spricht sich nur eine Minderheit von 13 Prozent aus. Und auch eine Obergrenze für Barzahlungen würde nur von 18 Prozent der Bundesbürger akzeptiert. Der Anteil der Personen, die am liebsten mit Bargeld zahlen, hat im Verhältnis zu 2016 sogar wieder zugenommen. Besonders Lebensmitteleinkäufe bezahlen die Deutschen im Vergleich zum vorletzten Jahr lieber mit Münzen und Scheinen. In Produktkategorien wie Mode, Technik und Wohnen/Einrichten, bei denen oft höhere Beträge auf der Rechnung stehen, wird allerdings häufiger die Girocard, meistens noch als EC-Karte bekannt, präferiert.

Nahezu jeder Deutsche hat Bargeld im Portemonnaie, im Durchschnitt sind es 67 Euro. Im Vergleich zu 2016 sind das sechs Euro weniger. Den höchsten Betrag an Münzen und Scheinen führen Bundesbürger im Alter von 50 bis 59 Jahren mit sich, hier sind es durchschnittlich 77 Euro. Deutsche im Alter von 18 bis 29 Jahren haben mit 49 Euro am wenigsten Bargeld in ihrem Geldbeutel. Auch die Geschlechterklischees lassen sich bestätigen: Männer verwahren im Schnitt 12 Euro mehr Bares und damit rund 73 Euro in ihrem Portemonnaie, Frauen führen nur 61 Euro mit sich.

Das mobile Bezahlen mit dem Smartphone kann sich weiterhin nicht durchsetzen. Über alle Produktkategorien hinweg liegt der Anteil der Personen, die Rechnungen am liebsten mit dem Handy begleichen, unter einem Prozent.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-bargeldabschaffung

Infografik

Infografik - Abschaffung Kleingeld Februar 2018

Studie: Beliebteste Sportmarken der Deutschen

Umfrage unter 1.014 Deutschen zum Thema Sportmarken

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Hamburg, 21. Dezember 2017Eine aktualle repräsentative Studie zu Sportmarken zeigt, dass Adidas in Deutschland die bekannteste Marke ist, gefolgt von Puma und Nike. Ferner tragen rund 37 Prozent der deutschen Sportmarkenfans am liebsten Adidas.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Dezember 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.014 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Sportmarken befragt. Untersucht wurde, welche Marken am bekanntesten sind, welche Marken die Deutschen am liebsten tragen und ob Sportartikel dieses Jahr auch unter dem Weihnachtsbaum zu finden sind.

Nahezu jedem Deutschen (97 Prozent) fällt die Marke Adidas ein, wenn sie spontan bekannte Sportmarken nennen sollen. Nike erreicht mit 92 Prozent den zweiten Platz, vor Puma mit deutlich geringeren 81 Prozent. Gibt man den Deutschen verschiedene Marken vor, kennen genauso viele Personen Puma wie Nike – insgesamt sind es 95 Prozent – während Adidas sogar auf 99 Prozent Markenbekanntheit kommt. Die drei großen Premium-Marken dominieren die Rankings, mithalten bei der Markenbekanntheit können allenfalls Reebok und die Outdoormarke Jack Wolfskin, die beide über 85 Prozent der Deutschen bekannt sind.

Auch hinsichtlich der Beliebtheit dominiert der größere der beiden Herzogenauracher Sportartikler: 37 Prozent der Markenfans tragen am liebsten Sportbekleidung von Adidas, ein Viertel präferiert Nike. Trotz der hohen Bekanntheit trägt lediglich knapp jeder zehnte Deutsche Sportbekleidung von Puma am liebsten. Eine hohe Bekanntheit führt bei Sportmarken nicht automatisch auch zu einer hohen Beliebtheit. Gut ein Fünftel der Deutschen hat entweder keine Lieblingssportmarke oder trägt sogar nie Sportbekleidung.

Am häufigsten kaufen Markenliebhaber ihre Sportbekleidung immer noch im stationären Handel. Fast jeder zweite Deutsche sucht Sportgeschäfte wie Karstadt Sport, Intersport oder SportScheck auf. Aber Online-Shops wie Amazon und Zalando sind den stationären Händlern auf den Fersen und werden bereits von 43 Prozent der Bundesbürger genutzt. Die Online-Seiten der Sportmarken haben im Vergleich dazu Nachholbedarf: nur ein Viertel kauft online direkt beim Hersteller. Nicht zu unterschätzen ist, dass fast jeder fünfte Deutsche Sportartikel-Shopper bei Aldi, Lidl und Co. ins Regal greift.

Sieben von zehn Deutschen planen, in den nächsten drei Monaten Sportartikel zu kaufen. Die Mehrheit hat dabei Schuhe im Sinn. Nahezu die Hälfte interessiert sich für Hosen und knapp ein Drittel möchte in nächster Zeit eine Sportjacke kaufen.

Pünktlich zur Weihnachtszeit werden Sportartikel auch gern verschenkt, so dass sich der ein oder andere wohl auf ein sportliches Präsent unter dem Tannenbaum freuen kann. Gut jeder fünfte Deutsche verschenkt zu Weihnachten Sportartikel, jeder Sechste ist sich diesbezüglich noch unschlüssig. Welche Geschenke im neuen Jahr dann tatsächlich benutzt werden und welche in einer Ecke im Schrank landen, bleibt allerdings den Beschenkten selbst überlassen.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-sportmarken

Infografik

Infografik - SPLENDID Sportmarken 2017

Studie: Deutschland spielt Gesellschaftsspiele – allerdings immer dieselben

Umfrage unter 1.024 Deutschen zum Thema Gesellschaftsspiele

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Hamburg, 19. Dezember 201762 Prozent der Deutschen spielen häufig oder gelegentlich Gesellschaftsspiele. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Klassiker offenbar auch in Zeiten digitaler Spielewelten nie langweilig werden: Am beliebtesten sind Monopoly, Uno, Kniffel und Mensch ärgere Dich nicht.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im November 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.024 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Gesellschaftsspiele befragt. Untersucht wurde, wie häufig und mit wem gespielt wird sowie wie bekannt und beliebt verschiedene Spiele sind. Zudem wurde erhoben, welche Verlage bekannt sind und wieviel die Deutschen für Spiele ausgeben.

Deutschland gilt als das Land der Gesellschaftsspiele. Zu Recht, wie die aktuelle Studie von SPLENDID RESEARCH zeigt, denn 29 Prozent der Deutschen greifen häufig zu Brett oder Karten, weitere 33 Prozent tun dies zumindest gelegentlich. Vor allem Eltern setzen sich regelmäßig mit ihren Kindern zusammen, um Figuren zu verschieben oder Karten abzulegen: 40 Prozent spielen mehrmals im Monat, während es bei den restlichen Erwachsenen nur 25 Prozent sind. Am meisten zocken die 30- bis 39-Jährigen, aber selbst bei den 60- bis 69-Jährigen spielt immer noch jeder Fünfte häufig.

Dabei spielen sie vor allem Altbekanntes. 88 Prozent kennen Mensch ärgere Dich nicht, 87 Prozent haben Monopoly-Erfahrung. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Uno, Kniffel und Rommé. Monopoly erreicht folgerichtig auch Platz eins im Beliebtheitsranking. Mit den Siedlern von Catan ist das jüngste Spiel, das es in die Top 15 der Lieblingsspiele schafft, immerhin auch schon 22 Jahre alt. Andere jüngere Spiele werden wesentlich seltener gespielt. Am meisten Anhänger hat noch Carcassonne, das fast jeder zehnte Spielinteressierte schon einmal ausprobiert hat, gefolgt vom Kartenspiel Yu-Gi-Oh und dem Legespaß Ubongo.

Eigentlich hätten die neuen Spiele gute Chancen, sich gegen die oft stark auf Zufall basierenden Klassiker durchzusetzen, denn die meisten Deutschen testen beim Spielen am liebsten ihr Wissen und ihren Verstand. Mehr als jeder Zweite hat Spaß an Quiz- und Wissensspielen. Platz zwei erreichen Logikspiele mit 47 Prozent, auf Platz drei landen die Strategie- und Aufbauspiele, die immerhin noch 38 Prozent mögen. Das Problem neuerer Spiele ist ihr geringer Bekanntheitsgrad, der im Durchschnitt nur fünf Prozent beträgt. Auch das Gütesiegel „Spiel des Jahres“, das Spielspaß auszeichnet und so zum Kauf von bisher unbekannten Spielen anregen soll, ändert daran wenig. Zwar kennen 69 Prozent der Deutschen den Preis, aber dafür nur selten die Preisträger. So ist zum Beispiel Colt Express, das Spiel des Jahres 2015, lediglich einem Prozent der Bevölkerung bekannt.

Selbstverständlich kommen beim Spielen in Gesellschaft auch die Emotionen nicht zu kurz. 39 Prozent der Deutschen geben zu, dass sie sich schon einmal so sehr über ein Spiel geärgert haben, dass sie dieses abgebrochen haben. Erstaunlich ist, dass dieses Verhalten entweder mit jeder Generation stark zunimmt oder mit steigendem Alter verdrängt wird: 59 Prozent der 15- bis 29-Jährigen, aber nur 26 Prozent der 60- bis 69-Jährigen bekennen sich dazu, schon einmal ein schlechter Verlierer gewesen zu sein.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-gesellschaftsspiele

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Infografik - Spieleland Deutschland 2017

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