Artikel zum Thema: Deutschland

Studie: Wachstumsmarkt Gaming - Videospiele in Deutschland immer beliebter

Spannende Daten inklusive Liste erfolgreichster Computerspiele und Genres

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Hamburg, 08.11.18 - Die repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH beschäftigt sich mit dem Thema Gaming und geht den Fragen nach, ob und auf welchen Endgeräten die Bundesbürger Computerspiele spielen und wie oft sie dies tun. Des Weiteren beantwortet sie die Fragen nach den Lieblingsspielen deutscher Gamer und wie diese zu so genannten, teilweise umstrittenen, Microtransactions stehen. Dazu haben sich im Juni und August 2018 insgesamt 2.024 Deutsche im Alter von 15 bis 69 Jahren online geäußert.

Die LAN-Party-Helden der 90er verlieren ihren Platz im Highscore – an weibliche Mobile-Gamer. Vier von zehn Frauen spielen mehrmals pro Woche oder sogar täglich Spiele auf ihrem Handy, bei den Männern ist es nur jeder Dritte. Tastatur und Controller sind zwar noch häufiger in männlicher Hand (32 Prozent, respektive 21 Prozent der Herren zocken damit regelmäßig), aber auch hier wackelt die Dominanz: 22 Prozent der Frauen spielen regelmäßig am Computer, 12 Prozent an der Konsole.

Smartphone ist der neue Gameboy!

Das Mobile Gaming ist offenkundig auf dem Vormarsch - 65 Prozent der 15- bis 19-Jährigen spielen regelmäßig auf dem Smartphone, erst ab dem Alter von 40 Jahren zockt weniger als die Hälfte mobil. Der Computer wird von allen Generationen genutzt, sogar 26 Prozent der 60- bis 69-Jährigen spielen regelmäßig an Desk- oder Laptop. Auf der Konsole geht es erst mit dem Auszug von zu Hause und dem eigenen Gehalt richtig los: hier zockt fast jeder Dritte 20- bis 29-Jährige sowie jeder Vierte 30- bis 39-Jährige regelmäßig.

Aus diesen Gründen spielen Gamer Videospiele

Das neue Kino oder nur mal kurz die Welt retten? Wie bei einem guten Film genießen Gamer die Geschichten der Spiele (43 Prozent) und die Schönheit von Bild und Ton (43 Prozent). Zudem kommt aber auch noch die Möglichkeit, in eine andere Welt zu fliehen (37 Prozent) und diese dann für sich zu entdecken (30 Prozent). Wer sich schon mal gefragt hat, warum manche Menschen immer und immer wieder die gleichen Level durchspielen, erhält ebenfalls eine Antwort: 36 Prozent der Gamer können bei sich wiederholenden Aufgaben gut abschalten.

Lieblingsspiele aller Zeiten: Das sind Deutschlands Top 3

Diese Spiele lassen Gamer-Herzen höherschlagen: Auf Platz eins liegt die FIFA Serie – kein anderes Spiel nennen Gamer so häufig (sieben Prozent), fragt man sie nach ihrem Favoriten aller Zeiten. Auf Platz zwei knapp dahinter liegt der Klassiker Super Mario, gleichauf übrigens mit The Sims. In die Reihen der beliebten Spiele fügen sich aber auch noch viele weitere ein: "Insgesamt ist das Ergebnis sehr divers", fasst Studienleiter Kolja Turkiewicz zusammen, denn "die Befragten haben über 100 unterschiedliche Games genannt."

Top 10: Diese Genres sind unter Gamern extrem beliebt

Am liebsten mögen Gamer Geschicklichkeitsspiele – 35 Prozent geben dies als ihr Lieblingsgenre an. Ebenso viele sprechen sich für Puzzlespiele aus. So genannte Jump 'n' Runs (27 Prozent) schaffen es auf den dritten Platz. Auffallend hierbei ist der große Unterschied zwischen Männern und Frauen: Männer daddeln lieber Sportspiele und Shooter, sind aber zumeist für ein recht großes Spektrum an Spielen offen. Frauen spielen hauptsächlich Puzzlespiele und Jump 'n' Runs.

Microtransactions als Fass ohne Boden?

Geld verdienen viele Spielefirmen auch über die Freischaltung zusätzlicher Spielinhalte gegen Bezahlung, so genannte Microtransactions. Das Modell ist vor allem für die oftmals kostenlosen Mobile Games relevant, auch wenn bisher lediglich 28 Prozent der Smartphonespieler schon einmal so ein Angebot genutzt haben. Am weitesten verbreitet ist seine Nutzung unter Konsolenspieler – hier haben 42 Prozent schon mal für zusätzliche Inhalte bezahlt.

Microtransactions sind rechtlich nicht unproblematisch. Lootboxes – Kisten mit zufälligen Gegenständen, die die Spieler besser machen - wurden in Belgien und den Niederlanden als illegales Glücksspiel verboten. Des weiteren gibt mit den so genannten Season Passes Abo-Modelle für Spielerweiterungen, bei denen oft nicht klar ist, wie viele und ob überhaupt Erweiterungen kommen.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-gaming

Infografik

Infografik - Gaming 2018

Studie: Die Deutschen knabbern konservativ

Der Durchbruch der Kohlchips lässt weiterhin auf sich warten

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Hamburg, 02.10.18 - Die repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH untersucht das Thema Chips. Dazu äußerten sich im August 2018 insgesamt 1.000 Bundesbürger im Alter von 18 bis 69 Jahren online. Die Studie beschäftigt sich mit der Beliebtheit und Bekanntheit ausgewählter Marken und Geschmacksrichtungen und untersucht den Chips-Konsum von Männern und Frauen sowie ihre Vorlieben.

Deutschland, Land der Chips-Esser? Insgesamt essen fast drei Viertel der Bundesbürger mindestens einmal im Monat Chips, ganze 38 Prozent sogar mindestens einmal pro Woche. „Demgegenüber stehen 27 Prozent, die die Dickmacher fast oder komplett vermeiden“, berichtet Studienleiterin Luise Neumann. Immerhin sind die dünn geschnittenen Kartoffelscheiben – die es übrigens schon seit 165 Jahren gibt - meistens frittiert und damit nicht allzu gesund. Knapp 30 Prozent von denjenigen, die gern mal zu einer Packung Chips greifen, verspeisen übrigens mindestens die Menge einer ganzen Tüte oder sogar mehr.

Achten Frauen eher auf ihre Linie als Männer? Was den Konsum von Chips angeht, erscheint es so. Denn: 41 Prozent der Frauen verschmähen den fettigen Snack, wohingegen nur 30 Prozent der Männer ungern Chips essen.

Chips-Esser sind traditionell eingestellt – die meisten mögen den Klassiker

Die Mehrheit der Chips-Esser mag’s altbewährt: Knapp 60 Prozent geben an, dass sie die Geschmacksrichtung Paprika gerne essen. Auch im Vergleich zu anderen Variationen liegen die klassischen Kartoffelchips ganz klar vorn – 66 Prozent präferieren sie gegenüber Gemüsechips oder Kohlchips. Grund: 77 Prozent nennen hier den besseren Geschmack. Auf Platz zwei folgt die Paprika-Variante Ungarisch, auf Platz drei liegt die Sorte Sour Cream. Jeweils zwei von fünf Essern geben sie als ihre Lieblingssorte an.

Deutschlands Chips-Favoriten: funny-frisch, Pringles und Chio

Fast jeder kennt sie, viele mögen sie: Pringles ist die bekannteste Chips-Marke in Deutschland. Auf Platz eins der beliebtesten Marke liegen jedoch die Chips von funny-frisch. Ein Viertel der Konsumenten gibt sie als ihren Favoriten an. Pringles und Chio sind die Fabrikate, die auf den Plätzen zwei und drei liegen. 17 bzw. 11 Prozent nennen sie. Wissenswert: 22 Prozent der Chips-Fans haben überhaupt keine Lieblingsmarke.

Mehrheit isst Kohlchips aus Gesundheitsgründen

Doch was genau hat es mit den exotischen Varianten von Chips auf sich? Sie sind aus Gemüse- oder auch Kohlarten hergestellt anstatt aus der Kartoffel. Fast 40 Prozent der Chips-Konsumenten kennen Gemüsechips und ihren Geschmack. Kohlchips hingegen haben lediglich neun Prozent der Esser bereits gekostet. Interessant: Fast 70 Prozent derjenigen, die Kohl bzw. Gemüsechips den anderen Sorten gegenüber bevorzugen, tun dies, weil diese gesünder als „normale“ Chips sind.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-chips

Infografik

Infografik - Chips 2018

Studie: E-Government ist beliebtestes Smart City Angebot der Zukunft

Repräsentativer Smart City Monitor 2018

4.8/5 Bewertung (13 Stimmen)

Hamburg, 27.9.2018 - Öffentliches WLAN, Car-Sharing, intelligente Straßenlaternen: Die aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der Smart City. Dazu haben sich im Juli 2018 insgesamt 1.522 Stadtbewohner im Alter von 18 bis 69 Jahren online geäußert. Es ging um die Nutzung, die Beliebtheit sowie die Bekanntheit der breiten Smart City Auswahl. Dabei unterscheidet die Studie zwischen einfachen Nutzern, die beispielsweise lediglich öffentliches WLAN gebrauchen oder eine App für die Parkplatzsuche, zwischen intensiven Nutzern sowie Interessierten und Ablehnern.

Ganze 74 Prozent der Stadtbewohner nutzen aktuell Smart City Angebote. Zusätzlich sind weitere 13 Prozent an diesen Anwendungen interessiert. Das Potenzial von Smart City Angeboten liegt somit bei stolzen 87 Prozent innerhalb der Stadtbevölkerung. Die Hauptgründe für eine Nutzung sind Zeitersparnis und ein vereinfachtes Leben in der Stadt. Jeweils gut über 70 Prozent der Anwender stimmen dem zu.

Nichts geht übers Surfen: Anwender nutzen WLAN und Apps am häufigsten 

Allerdings ist in Sachen „intelligente Stadt“ das WLAN das Angebot, das die meisten Nutzer anzieht – 60 Prozent der Städter geben es an. Kein anderes Angebot ist bei den Nutzern so beliebt. Auf Platz zwei im Ranking stehen Apps für den öffentlichen Nahverkehr. Gut 38 Prozent nutzen die Möglichkeit, sich auf diese Weise über Fahrtzeiten und Haltestellen zu informieren. „Allerdings findet die Nutzung von Smart City Angeboten derzeit eher unbewusst statt“, erläutert Studienleiterin Marielle Lauschke, da viele Menschen öffentliches WLAN beispielsweise noch nicht als Angebot einer Smart City wahrnehmen. Dementsprechend ist auch die Zahl der einfachen Nutzer noch recht hoch. „Das deckt sich übrigens auch mit der Erkenntnis, dass lediglich 17 Prozent der Stadtbewohner wissen, was sich hinter dem Konzept einer Smart City verbirgt“, so die Studienleitern.

E-Government und Smart Waste sind die Renner unter den Smart City Angeboten

Und was genau wünschen sich die Menschen für die Zukunft in Sachen „intelligente Stadt“? Interessenten und Nutzer haben eine klare Präferenz: das E-Government. 86 Prozent geben an, dass sie die Existenz eines solchen Angebots als erstrebenswert ansehen. Unter dem Begriff versteht man übrigens die Möglichkeit, Behördengänge online zu erledigen. Überfüllte Mülleimer in der Großstadt kennt vermutlich fast jeder. Die Lösung: Smart Waste - finden zumindest 65 Prozent der Nutzer und Interessenten und wünschen sich dies für die Zukunft in ihrer Stadt. Dabei melden Sensoren den Füllstand der Abfalleimer an die zuständige Stelle, sodass die Eimer zeitig geleert werden können.

Trotz Nachhaltigkeit und Umweltaspekten: Nutzer verschmähen Sharing-Angebote

Erstaunlich: Eher weniger beliebt sind die aktuellen Sharing-Angebote. Ganz gleich, ob es sich um ein Auto (15,3 Prozent), Fahrrad (7,9 Prozent) oder einen Roller (1,2 Prozent) handelt – lediglich ein geringer Prozentsatz der Nutzer gibt an, diese Angebote wahrzunehmen. „Da hätten wir einen höheren Wert erwartet, insbesondere im Hinblick auf Car-Sharing und Umweltschutz“, so Lauschke. Denn: Gleichwohl geben jeweils über 60 Prozent der Interessenten an, für eine Nutzung der Smart City Angebote sprächen sowohl die Einsparung von CO2 sowie die Schonung der Umwelt als auch die Reduzierung des Energieverbrauchs.

Nutzer wünschen sich kostenfreien Zugang - Ablehner legen Wert auf Datenschutz

Wie können Anbieter die aktuellen Nutzer noch glücklicher machen? Ganze 86 Prozent würden bei einem kostenlosen Zugang schwach werden. Knapp dahinter liegt die einwandfreie Bedienung der Anwendung. „Natürlich ist es frustrierend, wenn technische Applikationen nicht funktionieren, daher ist das mehr als nachvollziehbar“, so Lauschke. Dies gilt für Nutzer und Interessierte gleichermaßen. Gut 80 Prozent der Nutzer sowie der Interessenten ist auch das Thema Datenschutz wichtig. Genauso geht es auch den Ablehnern von Smart City Angeboten. Die Hälfte von ihnen hat nämlich Angst vor der Sammlung personenbezogener Daten. Gleichwohl ist es mit den richtigen Mitteln möglich, auch die Ablehner noch zu überzeugen: „Fast ein Drittel lässt sich durch die Sicherstellung des Datenschutzes dazu bewegen, Smart City Angebote zu nutzen“, fasst Lauschke zusammen.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/smart-city

Infografik

Infografik - Smart City Monitor 2018

Studie: Männer putzen mehr als Frauen glauben

Am liebsten übernehmen sie das Staubsaugen

4.9/5 Bewertung (11 Stimmen)

Hamburg, 21.09.2018 – Putzen oder putzen lassen? Das ist hier die Frage. Die aktuelle und repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH „Putzatlas Deutschland“ beantwortet sie und untersucht darüber hinaus, wie die Deutschen ihre Reinigungsmittel auswählen und welche Marken sie nutzen. Dazu äußerten sich im Juni 2018 insgesamt 1.007 Bundesbürger zwischen 18 und 69 Jahren mittels einer Online-Umfrage.

In Sachen Wohnungsreinigung erscheinen die Bundesbürger zunächst einmal fleißig: 85 Prozent putzen den eigenen Haushalt selbst, vier Prozent beschäftigen eine Haushaltshilfe und nur ein Prozent gibt zu, dass es gar nicht putzt. Nur jeder zehnte Bundesbürger lehnt sich zurück und lässt Partner, Eltern oder Mitbewohner die unangenehme Aufgabe übernehmen. Besonders gründlich sind die Deutschen bei der Reinigung allerdings nicht: Drei Stunden und 20 Minuten pro Woche verbringen sie im Schnitt mit den diversen Tätigkeiten von Staubsaugen bis Fensterputzen.

Wie putzen Frauen, wie Männer?

Das ist ja ein Ding! Männer und Frauen verstehen nicht dasselbe unter dem Begriff „Putzen“. Während nämlich zwei Drittel der Männer in Beziehungen von sich behaupten, sie putzten, so sagen dies nur 37 Prozent der Frauen über ihren Partner. Bleibt herauszufinden, was der männliche Rest in der vermeintlichen Putz-Zeit tut. Staubsaugen tun Männer und Frauen jedenfalls gleichermaßen. Bei allen anderen Tätigkeiten – wie Staubwischen, Waschen oder Bettwäsche wechseln – liegen die Frauen deutlich vorn. Im Schnitt putzt das männliche Geschlecht eine Stunde weniger pro Woche als die Damen es tun.

Diese Attribute bewegen die Kunden zum Kauf eines bestimmten Reinigungsprodukts

Bei der Wahl des Putzmittels ist die Wirksamkeit den Verbrauchern übrigens am wichtigsten, gefolgt von einem adäquaten Preis. Bei den Damen steht außerdem der Geruch ganz weit oben, wenn es darum geht, sich für ein Putzmittel zu entscheiden. Hier liegt eine große Chance für Hersteller, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Auch achten Frauen stärker auf die Inhaltsstoffe sowie auf Umweltschutz als es die Männer tun. Die Ansprüche sind, im Hinblick auf das Alter der Verbraucher, unterschiedlich: Für junge Menschen bis 30 Jahre sind der Preis sowie die Marke besonders relevant, ältere Personen ab 50 Jahren achten hingegen vermehrt auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte.

Frosch, Meister Proper, WC-Ente: Das sind Deutschlands beliebteste Putzmittelmarken

Wer kennt ihn nicht, den kahlen Mann mit weißem Shirt und verschränkten Armen vor der Brust? Schon seit den 1960ern hält Meister Proper Einzug in die Haushalte und versprüht dort Sauberkeit und Glanz – kein Wunder, dass er auch heute noch zu den beliebtesten und am meisten genutzten Putzmittelmarken der deutschen Haushalte gehört. 46 Prozent der Deutschen geben demnach an, sie zu nutzen. Noch ein wenig beliebter mit 52 Prozent Verbrauchern ist die Marke Frosch. „Das kann mit der ökologischen Ausrichtung der Marke zusammenhängen“, mutmaßt Studienleiterin Lynette Fay Lacis. Denn: Fast die Hälfte der Kunden legt Wert auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte. Auf Platz drei der Fabrikate liegt die Flasche mit dem gebogenen Hals: die WC-Ente. 43 Prozent der Bürger säubern gern damit.

Welche Putzmittel bevorzugen die Geschlechter?

Auch bei den Kaufkriterien für Putzmittel offenbaren sich Unterschiede: Frauen mögen die Marken "Denkmit" und "Domol" der Drogeristen dm und Rossmann besonders gern, die Herren greifen eher pragmatisch zu den Handelsmarken der Discounter oder zum Allzweckreiniger Ajax, der immerhin nach einem antiken Helden benannt ist. Viele Frauen erwarten allerdings gar keine Heldentaten, sondern würden sich wünschen, dass ihre Partner das Motto ihres Reinigers berücksichtigen würden – Denk mit!

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-putzen

Infografik

Infografik - Putzatlas August 2018

Lieber mieten statt kaufen - Worauf Verbraucher im Handel heute Wert legen

Repräsentative Studie mit 1.014 Befragten untersucht Online Mietservice-Anbieter

4.6/5 Bewertung (17 Stimmen)

Hamburg, 13.09.2018 – Besitzen oder nur mieten? Diese und viele weitere Fragen stellte das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH GmbH im Juli 2018, im Rahmen der Studie „Online Mietservice Monitor“, insgesamt 1.014 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren online. Die Studie liefert Handelsunternehmen damit nun erstmals valide Verbraucherdaten und dient als Ratgeber. Denn: Sie zeigt auf, wo noch ungenutzte Potenziale liegen und wie Firmen ganz konkret neue Kunden für ihren Online Mietservice erreichen können. Bei dieser Art Service handelt es sich übrigens um das Angebot eines Unternehmens – OBI, Media Markt und Tchibo machen’s vor – an seine Kunden, die Produkte zunächst nur zur Miete zu beziehen, allerdings mit der Option des Kaufes.

Knapp die Hälfte der deutschen Konsumenten fühlt sich von solchen Angeboten angesprochen. Damit birgt dieses Geschäftsmodell großes und vor allem branchenübergreifendes Potenzial. „Der relativ hohe Zuspruch liegt nicht zuletzt an dem geänderten Konsumverhalten der Deutschen“, erläutert Studienleiter Thilo Kampffmeyer. Denn seitens der Hersteller gilt zunehmend die Devise: immer schneller, immer mehr, immer neuer – allerdings können Kunden mit dem Tempo der Industrie immer schwerer mithalten. Zeitgleich wächst das Bedürfnis, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Da liegt das Mieten als optimale Alternative zum Kauf quasi auf der Hand.

OBI, Tchibo, Media Markt: Diese Anbieter locken mit unterschiedlichen Mietangeboten

Das Ergebnis ist eindeutig. Nicht etwa aufgrund ihres Online Mietservices sind die Anbieter derselben so bekannt, sondern trotzdem. Es sind nämlich die großen Marken, mit denen die Kunden etwas anfangen können, während die Spezialisten in Sachen Mietservice (noch) weitestgehend unbekannt sind. Übrigens: Der bekannteste Mietservice ist der von OBI – ausgerechnet ihm liegt jedoch ein anderes Konzept zugrunde als allen anderen Mietservices. Denn hier können Kunden lediglich Werkzeuge ausleihen ohne die Möglichkeit, diese später zu übernehmen. „Doch gerade dies ist ja eines der Markenzeichen der neuen Online-Mietservices“, so Kampffmeyer. Im Gegensatz dazu fallen die Bekanntheitswerte des erst vor wenigen Monaten gestarteten Mietservice für Kinderkleidung von Tchibo deutlich geringer aus. Lediglich acht Prozent der Bevölkerung ist Tchibo Share ein Begriff. Am zufriedensten sind aktuelle Kunden übrigens mit dem Serviceangebot von OBI, aber auch Otto, Media Markt und Saturn erreichen positive Bewertungen. So tut sich Otto beispielsweise durch hervorragende Lieferzeiten hervor und Media Markt besticht durch einfache Bestellvorgänge.

Mietbereitschaft hängt ab vom Produkt und von Rahmenbedingungen

Allerdings: Nicht alle der insgesamt 130 getesteten Produkte sprechen Kunden gleich stark an. Das größte Interesse liegt demnach im Elektronikbereich: „40 Prozent der interessierten Verbraucher könnten sich das Mieten hier vorstellen“, so Kampffmeyer. Smart TV und Smartphone sind dabei die beliebtesten Artikel. Ähnlich hoch wie im Elektronikbereich liegt übrigens der Gesamtinteressentenanteil an Produkten aus der Kategorie Heimwerken. Auf Platz drei liegt die Kategorie Einrichtungsgegenstände, für die über 35 Prozent Interesse bekunden, gefolgt von Kleidung, Kinderausstattung sowie Sportartikel, die jeweils gut ein Viertel ansprechen. Kostenlose Serviceleistungen – d.h. Lieferung, Reparatur und Rückversand – sowie die Neuartigkeit der Produkte verleiten potenzielle Kunden übrigens am ehesten zur Miete. Dies gilt für alle Bereiche gleichermaßen.

Aus diesen Gründen mieten Kunden lieber

Als wichtigstes Motiv für das Mieten geben knapp 44 Prozent der Interessenten an, dass sie ein Produkt lediglich für einen bestimmten Zeitraum benötigten. Auf Platz zwei liegt die Ersparnis: So erhoffen sich knapp 43 Prozent, durch das Mieten weniger Geld auszugeben als bei einem Kauf.

Ängste und Hemmnisse beim Mieten: hoher Preis und Schadensfall

Des einen Pro, des anderen Contra – Die Gründe, weshalb Kunden einen Mietservice noch scheuen, sind vielfältig. Es ist jedoch vor allem die Angst vor zu hohen Kosten, die den Verbrauchern Sorge bereitet. Außerdem geht es um die Haftung im Schadensfall: „Was passiert, wenn das gemietete Produkt kaputtgeht?“, so Kampffmeyer, „Diese Frage treibt viele um und hält sie zurzeit noch von einer Miete ab.“

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/online-mietservice

Infografik

Infografik - Online Mietservice Monitor 2018

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