Artikel zum Thema: Einkauf

Studie: Diese Attribute steigern den Preis von Technik-Innovationen

Technik-Innovationen unter Berücksichtigung der Conjoint-Analyse

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Hamburg, 07. Juni 2018Brauchen wir das wirklich? Fitness-Tracker-Armband, Staubsaugerroboter sowie Luftreiniger sind technische Innovationen, die in deutschen Haushalten Einzug halten. Die aktuelle, repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH beschäftigt sich mit der Bekanntheit und Beliebtheit selbiger und untersucht mittels der so genannten Conjoint-Analyse das Potenzial von Produktkomponenten bei diesen drei Technik-Innovationen. Insgesamt hat das Institut 1.488 Bundesbürger zwischen 18 und 69 Jahren online dazu befragt.

Von Interesse bei der Erhebung waren zum Einen die Akzeptanz sowie die Ablehnung von technischen Neuheiten unter den Verbrauchern und zum Anderen die Bekanntheit der einzelnen Produkte. Einen Schwerpunkt legt die Studie zudem auf die Erfassung des wahrgenommenen Nutzens einzelner Produktkomponenten sowie zur Zahlungsbereitschaft der Kunden im Hinblick auf diverse Produktvarianten. Mit Hilfe der Conjoint-Analyse ist die Berechnung dieser Werte exakt möglich.

Was treibt den Produktpreis in die Höhe? Studie liefert konkrete Einsichten!

Die Studie bietet neben Daten zur Bekanntheit und zum Image der einzelnen Produkte ausführliche Ergebnisse der Conjoint-Analyse, von denen Handlungsempfehlungen für die einzelnen Produkte abgeleitet wurden, um den Verkauf zu steigern und die Preisbereitschaft zu erhöhen. Anhand der Daten kann ein nach Kundenwünschen passgenaues Produkt konfiguriert werden. Zudem ist es dadurch möglich, den Preis ganz genau am spezifischen Funktionsumfang des Produkts auszurichten.

Was genau bringt eine Conjoint-Analyse?

Beispiel aus der Erhebung: „Ein geringer Energieverbrauch bei Luftreinigern stiftet für die Verbraucher einen enormen Zusatznutzen“, erläutert Studienleiter Thilo Kampffmeyer. „Weist eine Produktkonfiguration dieses Merkmal auf, kann der Handel für den Luftreiniger 93 Euro mehr als im Vergleich zum Basisprodukt zum Preis von 124 Euro, also insgesamt 217 Euro, verlangen“. Die Kunden seien demnach durchaus an der Funktionalität eines Luftreinigers interessiert, jedoch nicht auf Kosten eines exorbitanten Energieverbrauchs. Die Conjoint-Analyse ist also ein Verfahren, das auf der Grundlage von Gesamturteilen über eine bestimmte Zahl an Alternativen die Struktur der Präferenzen von Kunden schätzen kann. Die Wahl-Möglichkeiten, die der Verbraucher erhält, sind hierbei durch Ausprägungen verschiedener Eigenschaften spezifiziert.

Technik als Synonym für erhöhte Lebensqualität

Aufschlussreich: Verbraucher nehmen die technischen Neuheiten grundsätzlich sehr positiv auf und sehen darin eine Bereicherung für ihren Alltag. Die Mehrheit der Kunden, nämlich 64 Prozent, geht davon aus, dass sich die neuen technischen Geräte mittel- bis langfristig in jedem Haushalt etablieren werden. Technik gleich Wohlstand? 60 Prozent der Verbraucher erwarten durch diese Etablierung sogar einen Anstieg der Lebensqualität.

Philips, Dyson und Sony – diese Marken haben das beste Image und die größte Bekanntheit

Nicht verwunderlich, weil etabliert: Unabhängig vom Produkt sind die Marken Philips, Dyson und Sony unter den Top 5, was ihre Bekanntheit angeht. Die Marke Philips liegt bei allen drei Technik-Produkten unter den Top 3, was ihre Publizität angeht – dies mag an der knapp 130-jährigen zumeist erfolgreichen Unternehmensgeschichte liegen. Interessant ist dennoch, dass diese Marke lediglich beim Kauf des Luftreinigers auf Platz eins liegt, wenn sich der Kunde entscheiden soll, von welcher Marke er ein Produkt erwirbt.

Das im Vergleich noch recht junge Unternehmen Dyson konnte sich ebenso bereits einen Namen machen: Kunden, die technische Produkte kaufen, wählen Dyson im Verhältnis zu anderen Fabrikaten sehr häufig, wenn sie sich entscheiden sollen. „Der Name hat sich durch beutellose Staubsauger und Händetrockner in die Köpfe gebrannt“, mutmaßt Kampffmeyer. Auch Sony ist und bleibt erfolgsverwöhnt: Kunden kennen die Marke und sprechen ihr eine hohe Begehrlichkeit zu.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/technik-innovationen

Infografik

Infografik - Technik-Innovationen 2018

Studie: Plastic fantastic – Wir sind umweltfreundlich!

Wie Kunden zur Plastiktüte stehen

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Hamburg, 29. Mai 2018Früher als wissenschaftliches Wunder gesehen, heute als Geißel der Umwelt: Die Erfindung des Kunstmaterials Plastik ist gerade einmal gute hundert Jahre her und doch wird unser Planet mittlerweile davon überschwemmt. In der aktuellen und repräsentativen Online-Erhebung des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH unter 1.016 Deutschen im Alter von 18 bis 69 Jahren geht es um die Frage, wie verbreitet die Nutzung von Plastiktüten beim Einkauf ist. Nehmen die Kunden eher einen Stoffbeutel von zu Hause mit oder zücken sie im Geschäft ihr Kleingeld für eine Tüte? Bestehen Unterschiede zwischen Stadt und Land und zwischen Lebensmitteleinkauf und Bekleidungserwerb?

Da freut sich die Umwelt: Ganze 85 Prozent der Kunden benutzen für ihren Lebensmitteleinkauf eine Tragehilfe, die sie von zu Hause mitgenommen haben. Doch welcher Art sind die Tüten und Taschen? Ein knappes Drittel derjenigen, die sich für eine Tragehilfe von daheim entscheiden, nehmen einen Stoffbeutel mit, 26 Prozent den klassischen Einkaufskorb und ein Fünftel greift auf die guten alten Mehrweg-Tragetaschen zurück. Lediglich vier Prozent wählen die Plastiktüte.

Für welche Tragehilfe entscheidet sich der geringe Prozentsatz, der seine Tasche vor Ort erwirbt?  „Mehrweg-Tragetaschen werden bevorzugt gekauft“, so Nadine Corleis, Studienleiterin. 36 Prozent nähmen diese. Gefolgt von Stoffbeuteln, die immer noch von einem guten Viertel der Kunden ausgewählt werden. „Allerdings ist die Anzahl der Kunden, die sich eine Plastiktüte im Laden aussuchen, eher hoch und liegt bei fast einem Fünftel“, so Corleis. Durch alternative Angebote und den Wegfall von dem Angebot „Plastiktüte“ könne diese Zahl sicherlich noch weiter reduziert werden.

Beim Kleidungskauf: 40 Prozent der Kunden kaufen Tüte im Shop

Beim Einkauf von Kleidung sieht es etwas anders aus: 60 Prozent der Kunden, also ein Viertel weniger als beim Essenskauf, ziehen es in Erwägung, eine Tragehilfe von zu Hause mitzubringen. Stoffbeutel machen hier das Rennen – 53 Prozent derjenigen, die sich ein Behältnis mitnehmen, entscheiden sich dafür. Ein knappes Fünftel nutzt den praktischen Allrounder Rucksack und 17 Prozent wählen die Mehrweg-Tragetasche. Auch hier sind es nur sechs Prozent, die zur Plastiktüte von zu Hause greifen. Übrigens: Egal, ob Bauer oder Großstädter – die Ergebnisse auf dem Land und in der Stadt weisen kaum Diskrepanzen auf.

Deutliche Reduktion des Plastiktütenerwerbs seit 2015

Beim Erwerb von Plastiktüten pro Monat macht die Studie im Vergleich zum Jahr 2015 einen Rückgang um 24 Prozentpunkte aus. „Waren es vor drei Jahren noch 33 Prozent der Kunden, die keine Plastiktüte erworben haben, so ist diese Zahl in diesem Jahr auf 57 Prozent angestiegen“, bilanziert Corleis. Die Zahlen korrespondieren mit der Nutzungshäufigkeit von Plastiktüten: Jeder vierte Bundesbürger setzt sie öfter als zehn Mal ein – das sind 13 Prozent mehr als noch vor drei Jahren. Lediglich 16 Prozent der Käufer schmeißen ihre Plastiktüte nach einem einzigen Einkauf in den Müll.

Ausblick: Kunden unterstützen Umweltschutz

Die Nutzung von Plastiktüten sinkt stetig, ist aber noch immer ein großes Thema. Mit Hilfe einer Umweltabgabe könnte das Unheil weiter eingedämmt werden: „72 Prozent der Bürger befürworten eine Abgabe von 22 Cent auf jede Plastiktüte“, so die Studienleiterin. Auch wenn dies ein geringer Rückgang von vier Prozentpunkten im Vergleich zu 2015 sei, so „macht die Erhebung deutlich, dass nach wie vor eine hohe Zustimmung zu einer Einführung dieser Abgabe existiert.“ Alles in allem sei die Bevölkerung also auf einem guten Weg dahin, sich irgendwann komplett von der Plastiktüte zu verabschieden.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-plastiktueten-2018

Infografik

Infografik - Plastiktüten Mai 2018

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