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Studie: Die Deutschen knabbern konservativ

Der Durchbruch der Kohlchips lässt weiterhin auf sich warten

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Hamburg, 02.10.18 - Die repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH untersucht das Thema Chips. Dazu äußerten sich im August 2018 insgesamt 1.000 Bundesbürger im Alter von 18 bis 69 Jahren online. Die Studie beschäftigt sich mit der Beliebtheit und Bekanntheit ausgewählter Marken und Geschmacksrichtungen und untersucht den Chips-Konsum von Männern und Frauen sowie ihre Vorlieben.

Deutschland, Land der Chips-Esser? Insgesamt essen fast drei Viertel der Bundesbürger mindestens einmal im Monat Chips, ganze 38 Prozent sogar mindestens einmal pro Woche. „Demgegenüber stehen 27 Prozent, die die Dickmacher fast oder komplett vermeiden“, berichtet Studienleiterin Luise Neumann. Immerhin sind die dünn geschnittenen Kartoffelscheiben – die es übrigens schon seit 165 Jahren gibt - meistens frittiert und damit nicht allzu gesund. Knapp 30 Prozent von denjenigen, die gern mal zu einer Packung Chips greifen, verspeisen übrigens mindestens die Menge einer ganzen Tüte oder sogar mehr.

Achten Frauen eher auf ihre Linie als Männer? Was den Konsum von Chips angeht, erscheint es so. Denn: 41 Prozent der Frauen verschmähen den fettigen Snack, wohingegen nur 30 Prozent der Männer ungern Chips essen.

Chips-Esser sind traditionell eingestellt – die meisten mögen den Klassiker

Die Mehrheit der Chips-Esser mag’s altbewährt: Knapp 60 Prozent geben an, dass sie die Geschmacksrichtung Paprika gerne essen. Auch im Vergleich zu anderen Variationen liegen die klassischen Kartoffelchips ganz klar vorn – 66 Prozent präferieren sie gegenüber Gemüsechips oder Kohlchips. Grund: 77 Prozent nennen hier den besseren Geschmack. Auf Platz zwei folgt die Paprika-Variante Ungarisch, auf Platz drei liegt die Sorte Sour Cream. Jeweils zwei von fünf Essern geben sie als ihre Lieblingssorte an.

Deutschlands Chips-Favoriten: funny-frisch, Pringles und Chio

Fast jeder kennt sie, viele mögen sie: Pringles ist die bekannteste Chips-Marke in Deutschland. Auf Platz eins der beliebtesten Marke liegen jedoch die Chips von funny-frisch. Ein Viertel der Konsumenten gibt sie als ihren Favoriten an. Pringles und Chio sind die Fabrikate, die auf den Plätzen zwei und drei liegen. 17 bzw. 11 Prozent nennen sie. Wissenswert: 22 Prozent der Chips-Fans haben überhaupt keine Lieblingsmarke.

Mehrheit isst Kohlchips aus Gesundheitsgründen

Doch was genau hat es mit den exotischen Varianten von Chips auf sich? Sie sind aus Gemüse- oder auch Kohlarten hergestellt anstatt aus der Kartoffel. Fast 40 Prozent der Chips-Konsumenten kennen Gemüsechips und ihren Geschmack. Kohlchips hingegen haben lediglich neun Prozent der Esser bereits gekostet. Interessant: Fast 70 Prozent derjenigen, die Kohl bzw. Gemüsechips den anderen Sorten gegenüber bevorzugen, tun dies, weil diese gesünder als „normale“ Chips sind.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-chips

Infografik

Infografik - Chips 2018

Studie: E-Government ist beliebtestes Smart City Angebot der Zukunft

Repräsentativer Smart City Monitor 2018

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Hamburg, 27.9.2018 - Öffentliches WLAN, Car-Sharing, intelligente Straßenlaternen: Die aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der Smart City. Dazu haben sich im Juli 2018 insgesamt 1.522 Stadtbewohner im Alter von 18 bis 69 Jahren online geäußert. Es ging um die Nutzung, die Beliebtheit sowie die Bekanntheit der breiten Smart City Auswahl. Dabei unterscheidet die Studie zwischen einfachen Nutzern, die beispielsweise lediglich öffentliches WLAN gebrauchen oder eine App für die Parkplatzsuche, zwischen intensiven Nutzern sowie Interessierten und Ablehnern.

Ganze 74 Prozent der Stadtbewohner nutzen aktuell Smart City Angebote. Zusätzlich sind weitere 13 Prozent an diesen Anwendungen interessiert. Das Potenzial von Smart City Angeboten liegt somit bei stolzen 87 Prozent innerhalb der Stadtbevölkerung. Die Hauptgründe für eine Nutzung sind Zeitersparnis und ein vereinfachtes Leben in der Stadt. Jeweils gut über 70 Prozent der Anwender stimmen dem zu.

Nichts geht übers Surfen: Anwender nutzen WLAN und Apps am häufigsten 

Allerdings ist in Sachen „intelligente Stadt“ das WLAN das Angebot, das die meisten Nutzer anzieht – 60 Prozent der Städter geben es an. Kein anderes Angebot ist bei den Nutzern so beliebt. Auf Platz zwei im Ranking stehen Apps für den öffentlichen Nahverkehr. Gut 38 Prozent nutzen die Möglichkeit, sich auf diese Weise über Fahrtzeiten und Haltestellen zu informieren. „Allerdings findet die Nutzung von Smart City Angeboten derzeit eher unbewusst statt“, erläutert Studienleiterin Marielle Lauschke, da viele Menschen öffentliches WLAN beispielsweise noch nicht als Angebot einer Smart City wahrnehmen. Dementsprechend ist auch die Zahl der einfachen Nutzer noch recht hoch. „Das deckt sich übrigens auch mit der Erkenntnis, dass lediglich 17 Prozent der Stadtbewohner wissen, was sich hinter dem Konzept einer Smart City verbirgt“, so die Studienleitern.

E-Government und Smart Waste sind die Renner unter den Smart City Angeboten

Und was genau wünschen sich die Menschen für die Zukunft in Sachen „intelligente Stadt“? Interessenten und Nutzer haben eine klare Präferenz: das E-Government. 86 Prozent geben an, dass sie die Existenz eines solchen Angebots als erstrebenswert ansehen. Unter dem Begriff versteht man übrigens die Möglichkeit, Behördengänge online zu erledigen. Überfüllte Mülleimer in der Großstadt kennt vermutlich fast jeder. Die Lösung: Smart Waste - finden zumindest 65 Prozent der Nutzer und Interessenten und wünschen sich dies für die Zukunft in ihrer Stadt. Dabei melden Sensoren den Füllstand der Abfalleimer an die zuständige Stelle, sodass die Eimer zeitig geleert werden können.

Trotz Nachhaltigkeit und Umweltaspekten: Nutzer verschmähen Sharing-Angebote

Erstaunlich: Eher weniger beliebt sind die aktuellen Sharing-Angebote. Ganz gleich, ob es sich um ein Auto (15,3 Prozent), Fahrrad (7,9 Prozent) oder einen Roller (1,2 Prozent) handelt – lediglich ein geringer Prozentsatz der Nutzer gibt an, diese Angebote wahrzunehmen. „Da hätten wir einen höheren Wert erwartet, insbesondere im Hinblick auf Car-Sharing und Umweltschutz“, so Lauschke. Denn: Gleichwohl geben jeweils über 60 Prozent der Interessenten an, für eine Nutzung der Smart City Angebote sprächen sowohl die Einsparung von CO2 sowie die Schonung der Umwelt als auch die Reduzierung des Energieverbrauchs.

Nutzer wünschen sich kostenfreien Zugang - Ablehner legen Wert auf Datenschutz

Wie können Anbieter die aktuellen Nutzer noch glücklicher machen? Ganze 86 Prozent würden bei einem kostenlosen Zugang schwach werden. Knapp dahinter liegt die einwandfreie Bedienung der Anwendung. „Natürlich ist es frustrierend, wenn technische Applikationen nicht funktionieren, daher ist das mehr als nachvollziehbar“, so Lauschke. Dies gilt für Nutzer und Interessierte gleichermaßen. Gut 80 Prozent der Nutzer sowie der Interessenten ist auch das Thema Datenschutz wichtig. Genauso geht es auch den Ablehnern von Smart City Angeboten. Die Hälfte von ihnen hat nämlich Angst vor der Sammlung personenbezogener Daten. Gleichwohl ist es mit den richtigen Mitteln möglich, auch die Ablehner noch zu überzeugen: „Fast ein Drittel lässt sich durch die Sicherstellung des Datenschutzes dazu bewegen, Smart City Angebote zu nutzen“, fasst Lauschke zusammen.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/smart-city

Infografik

Infografik - Smart City Monitor 2018

Studie: Männer putzen mehr als Frauen glauben

Am liebsten übernehmen sie das Staubsaugen

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Hamburg, 21.09.2018 – Putzen oder putzen lassen? Das ist hier die Frage. Die aktuelle und repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH „Putzatlas Deutschland“ beantwortet sie und untersucht darüber hinaus, wie die Deutschen ihre Reinigungsmittel auswählen und welche Marken sie nutzen. Dazu äußerten sich im Juni 2018 insgesamt 1.007 Bundesbürger zwischen 18 und 69 Jahren mittels einer Online-Umfrage.

In Sachen Wohnungsreinigung erscheinen die Bundesbürger zunächst einmal fleißig: 85 Prozent putzen den eigenen Haushalt selbst, vier Prozent beschäftigen eine Haushaltshilfe und nur ein Prozent gibt zu, dass es gar nicht putzt. Nur jeder zehnte Bundesbürger lehnt sich zurück und lässt Partner, Eltern oder Mitbewohner die unangenehme Aufgabe übernehmen. Besonders gründlich sind die Deutschen bei der Reinigung allerdings nicht: Drei Stunden und 20 Minuten pro Woche verbringen sie im Schnitt mit den diversen Tätigkeiten von Staubsaugen bis Fensterputzen.

Wie putzen Frauen, wie Männer?

Das ist ja ein Ding! Männer und Frauen verstehen nicht dasselbe unter dem Begriff „Putzen“. Während nämlich zwei Drittel der Männer in Beziehungen von sich behaupten, sie putzten, so sagen dies nur 37 Prozent der Frauen über ihren Partner. Bleibt herauszufinden, was der männliche Rest in der vermeintlichen Putz-Zeit tut. Staubsaugen tun Männer und Frauen jedenfalls gleichermaßen. Bei allen anderen Tätigkeiten – wie Staubwischen, Waschen oder Bettwäsche wechseln – liegen die Frauen deutlich vorn. Im Schnitt putzt das männliche Geschlecht eine Stunde weniger pro Woche als die Damen es tun.

Diese Attribute bewegen die Kunden zum Kauf eines bestimmten Reinigungsprodukts

Bei der Wahl des Putzmittels ist die Wirksamkeit den Verbrauchern übrigens am wichtigsten, gefolgt von einem adäquaten Preis. Bei den Damen steht außerdem der Geruch ganz weit oben, wenn es darum geht, sich für ein Putzmittel zu entscheiden. Hier liegt eine große Chance für Hersteller, sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Auch achten Frauen stärker auf die Inhaltsstoffe sowie auf Umweltschutz als es die Männer tun. Die Ansprüche sind, im Hinblick auf das Alter der Verbraucher, unterschiedlich: Für junge Menschen bis 30 Jahre sind der Preis sowie die Marke besonders relevant, ältere Personen ab 50 Jahren achten hingegen vermehrt auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte.

Frosch, Meister Proper, WC-Ente: Das sind Deutschlands beliebteste Putzmittelmarken

Wer kennt ihn nicht, den kahlen Mann mit weißem Shirt und verschränkten Armen vor der Brust? Schon seit den 1960ern hält Meister Proper Einzug in die Haushalte und versprüht dort Sauberkeit und Glanz – kein Wunder, dass er auch heute noch zu den beliebtesten und am meisten genutzten Putzmittelmarken der deutschen Haushalte gehört. 46 Prozent der Deutschen geben demnach an, sie zu nutzen. Noch ein wenig beliebter mit 52 Prozent Verbrauchern ist die Marke Frosch. „Das kann mit der ökologischen Ausrichtung der Marke zusammenhängen“, mutmaßt Studienleiterin Lynette Fay Lacis. Denn: Fast die Hälfte der Kunden legt Wert auf die Umweltfreundlichkeit der Produkte. Auf Platz drei der Fabrikate liegt die Flasche mit dem gebogenen Hals: die WC-Ente. 43 Prozent der Bürger säubern gern damit.

Welche Putzmittel bevorzugen die Geschlechter?

Auch bei den Kaufkriterien für Putzmittel offenbaren sich Unterschiede: Frauen mögen die Marken "Denkmit" und "Domol" der Drogeristen dm und Rossmann besonders gern, die Herren greifen eher pragmatisch zu den Handelsmarken der Discounter oder zum Allzweckreiniger Ajax, der immerhin nach einem antiken Helden benannt ist. Viele Frauen erwarten allerdings gar keine Heldentaten, sondern würden sich wünschen, dass ihre Partner das Motto ihres Reinigers berücksichtigen würden – Denk mit!

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-putzen

Infografik

Infografik - Putzatlas August 2018

Lieber mieten statt kaufen - Worauf Verbraucher im Handel heute Wert legen

Repräsentative Studie mit 1.014 Befragten untersucht Online Mietservice-Anbieter

4.6/5 Bewertung (16 Stimmen)

Hamburg, 13.09.2018 – Besitzen oder nur mieten? Diese und viele weitere Fragen stellte das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH GmbH im Juli 2018, im Rahmen der Studie „Online Mietservice Monitor“, insgesamt 1.014 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren online. Die Studie liefert Handelsunternehmen damit nun erstmals valide Verbraucherdaten und dient als Ratgeber. Denn: Sie zeigt auf, wo noch ungenutzte Potenziale liegen und wie Firmen ganz konkret neue Kunden für ihren Online Mietservice erreichen können. Bei dieser Art Service handelt es sich übrigens um das Angebot eines Unternehmens – OBI, Media Markt und Tchibo machen’s vor – an seine Kunden, die Produkte zunächst nur zur Miete zu beziehen, allerdings mit der Option des Kaufes.

Knapp die Hälfte der deutschen Konsumenten fühlt sich von solchen Angeboten angesprochen. Damit birgt dieses Geschäftsmodell großes und vor allem branchenübergreifendes Potenzial. „Der relativ hohe Zuspruch liegt nicht zuletzt an dem geänderten Konsumverhalten der Deutschen“, erläutert Studienleiter Thilo Kampffmeyer. Denn seitens der Hersteller gilt zunehmend die Devise: immer schneller, immer mehr, immer neuer – allerdings können Kunden mit dem Tempo der Industrie immer schwerer mithalten. Zeitgleich wächst das Bedürfnis, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Da liegt das Mieten als optimale Alternative zum Kauf quasi auf der Hand.

OBI, Tchibo, Media Markt: Diese Anbieter locken mit unterschiedlichen Mietangeboten

Das Ergebnis ist eindeutig. Nicht etwa aufgrund ihres Online Mietservices sind die Anbieter derselben so bekannt, sondern trotzdem. Es sind nämlich die großen Marken, mit denen die Kunden etwas anfangen können, während die Spezialisten in Sachen Mietservice (noch) weitestgehend unbekannt sind. Übrigens: Der bekannteste Mietservice ist der von OBI – ausgerechnet ihm liegt jedoch ein anderes Konzept zugrunde als allen anderen Mietservices. Denn hier können Kunden lediglich Werkzeuge ausleihen ohne die Möglichkeit, diese später zu übernehmen. „Doch gerade dies ist ja eines der Markenzeichen der neuen Online-Mietservices“, so Kampffmeyer. Im Gegensatz dazu fallen die Bekanntheitswerte des erst vor wenigen Monaten gestarteten Mietservice für Kinderkleidung von Tchibo deutlich geringer aus. Lediglich acht Prozent der Bevölkerung ist Tchibo Share ein Begriff. Am zufriedensten sind aktuelle Kunden übrigens mit dem Serviceangebot von OBI, aber auch Otto, Media Markt und Saturn erreichen positive Bewertungen. So tut sich Otto beispielsweise durch hervorragende Lieferzeiten hervor und Media Markt besticht durch einfache Bestellvorgänge.

Mietbereitschaft hängt ab vom Produkt und von Rahmenbedingungen

Allerdings: Nicht alle der insgesamt 130 getesteten Produkte sprechen Kunden gleich stark an. Das größte Interesse liegt demnach im Elektronikbereich: „40 Prozent der interessierten Verbraucher könnten sich das Mieten hier vorstellen“, so Kampffmeyer. Smart TV und Smartphone sind dabei die beliebtesten Artikel. Ähnlich hoch wie im Elektronikbereich liegt übrigens der Gesamtinteressentenanteil an Produkten aus der Kategorie Heimwerken. Auf Platz drei liegt die Kategorie Einrichtungsgegenstände, für die über 35 Prozent Interesse bekunden, gefolgt von Kleidung, Kinderausstattung sowie Sportartikel, die jeweils gut ein Viertel ansprechen. Kostenlose Serviceleistungen – d.h. Lieferung, Reparatur und Rückversand – sowie die Neuartigkeit der Produkte verleiten potenzielle Kunden übrigens am ehesten zur Miete. Dies gilt für alle Bereiche gleichermaßen.

Aus diesen Gründen mieten Kunden lieber

Als wichtigstes Motiv für das Mieten geben knapp 44 Prozent der Interessenten an, dass sie ein Produkt lediglich für einen bestimmten Zeitraum benötigten. Auf Platz zwei liegt die Ersparnis: So erhoffen sich knapp 43 Prozent, durch das Mieten weniger Geld auszugeben als bei einem Kauf.

Ängste und Hemmnisse beim Mieten: hoher Preis und Schadensfall

Des einen Pro, des anderen Contra – Die Gründe, weshalb Kunden einen Mietservice noch scheuen, sind vielfältig. Es ist jedoch vor allem die Angst vor zu hohen Kosten, die den Verbrauchern Sorge bereitet. Außerdem geht es um die Haftung im Schadensfall: „Was passiert, wenn das gemietete Produkt kaputtgeht?“, so Kampffmeyer, „Diese Frage treibt viele um und hält sie zurzeit noch von einer Miete ab.“

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/online-mietservice

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Infografik - Online Mietservice Monitor 2018

Wie wollen wir arbeiten? Worauf Arbeitgeber jetzt unbedingt achten sollten

Studie: Employer Attractiveness Monitor 2018

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Hamburg, 21.08.2018 – Arbeit ist das halbe Leben – und da wir einen Großteil des eigenen Daseins im Büro verbringen, soll dieser Teil uns auch zufrieden machen. Doch wie sieht er aus, der Status Quo der Arbeitsbedingungen? Wie zufrieden sind die Angestellten heutzutage und welche Ansprüche stellen sie? Wie ist dies auch im Vergleich der Generationen X und Y zu bewerten und welche Schlüsse sollten Arbeitgeber daraus ziehen?

Die aktuelle und repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH GmbH untersucht genau das und liefert exakte Detailergebnisse. Dazu hat es von Mai bis Juni 2018 insgesamt 1.005 Arbeitnehmer mit akademischem Hintergrund im Alter von 18 bis 58 Jahren online befragt. Die Studie sieht sich als Ratgeber für Arbeitgeber, die im Hinblick auf die generelle Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter wirtschaftlich das bestmögliche aus ihrem Unternehmen herausholen wollen.

Generation Y bereit zu weniger Gehalt gegen mehr Leistungen

Es sind die jüngeren Arbeitnehmer, die deutlich stärker auf Gehalt verzichten würden, um dafür bestimmte Zusatzleistungen zu erhalten: 43 Prozent von ihnen geben an, weniger Geld für bestimmte Leistungen in Kauf zu nehmen; bei der Generation X ist es hingegen nur ein Viertel.

Insgesamt 19 unterschiedliche Zusatzleistungen untersucht die Studie: Die Spannweite erstreckt sich dabei von klassischen Leistungen wie Urlaubsgeld, Boni und betrieblicher Altersvorsorge bis hin zu eher wenig verbreiteten Angeboten wie Konzert- bzw. Eventkarten, Kochkursen oder Reise- und Urlaubsofferten.

Dienstwagen und KITA-Kostenzuschuss heiß begehrt

Autos sind der Renner: Vor allem Dienstwagen haben es der Generation Y angetan. So wäre sie bereit, auf elf Prozent ihres monatlichen Brutto-Lohns dafür zu verzichten. An zweiter Stelle mit acht Prozent Verzicht steht bei Generation Y der KITA-Kostenzuschuss. Bei der Generation X liegt dieser im Übrigen auf Platz eins: Auf gut neun Prozent des Monatsgehalts würden ältere Arbeitnehmer dafür verzichten. Keine andere Leistung ist hier so begehrt.

Doch auch durch einfacher bereitzustellende Zusatzleistungen können Arbeitgeber ein attraktives Umfeld für ihre Angestellten schaffen. So stehen beispielsweise freie Getränke und Obst hoch in der Gunst der Akademiker beider Generationen.    

Altbewährt – Generationen schätzen dieselben Werte

Überraschenderweise ähnelt sich die Einstellung zum Arbeitsplatz über Generationen hinweg. So tendieren beide Altersgruppen im Durchschnitt dazu, lieber lange in einem einzigen Unternehmen zu arbeiten als dieses regelmäßig zu wechseln. „Dies könnte damit zusammenhängen, dass beide Generationen von sich behaupten, sie würden eher an die Zukunft denken als in der Gegenwart zu leben“, mutmaßt Studienleiter Thilo Kampffmeyer.

Ein sicherer Arbeitsplatz ist für alle das A und O

Freiheit oder Sicherheit? Trotz Digitalisierung und der damit einhergehenden Flexibilität, was beispielsweise den Arbeitsort betrifft, steht ein Wert nach wie vor ganz oben auf der Liste der Ansprüche an den eigenen Arbeitsplatz: Sicherheit im Job. Sie ist demnach eines der wichtigsten Attribute und steht sogar über flexiblen Arrangements. Gleichwohl ist die Transformation der Arbeitswelt unaufhaltsam und neue Modelle finden immer stärker Einzug. Siehe das New-Work-Konzept: Jüngere Arbeitnehmer kennen und schätzen es dabei häufiger als die Generation X.

Überstunden – notwendiges Übel?

Mehr ist mehr? Im Generationenvergleich sind jüngere Arbeitnehmer deutlich mehr dazu bereit, Überstunden abzuleisten: So machen gut 29 Prozent der Berufstätigen der Generation Y wöchentlich ein bis zwei Überstunden; bei den älteren Angestellten liegt diese Zahl bei 22 Prozent. Für 39 Prozent der Generation Y sind drei bis vier Überstunden pro Woche durchaus akzeptabel. Damit liegt diese Zahl deutlich über dem Ergebnis der Generation X: Nur ein Viertel wäre demnach bereit, wöchentlich Überstunden in dieser Höhe zu leisten.

Am Arbeitsplatz: Basis muss stimmen

Zusatzleistungen, flache Hierarchien, Work-Life-Balance – bei all diesen schönen Begriffen ist Eines Fakt: Stimmen Gehalt und Arbeitsinhalt, so befindet immerhin die Hälfte aller Arbeitnehmer Zusatzleistungen als überflüssig. „Man sieht also, dass diese Leistungen zwar beliebt sind, aber wenn die Basis stimmt, trägt das in noch erheblicherem Maße zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer bei“, so Kampffmeyer.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/employer-attractiveness

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Infografik - Employer Attractiveness Monitor 2018

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