Splendid Research

Studie: Elektromobilität 2016

Repräsentative Befragung zum Status Quo der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen

1.028 repräsentativ befragte Deutsche, über 200 Abbildungen

Relevanz

Forschung und Entwicklung rund um die Elektromobilität und ihre Integration in unser Verkehrssystem haben in den vergangenen Jahren stark an Dynamik gewonnen. Treiber dieser Entwicklungen sind sicherlich die Diskussion um die globale Erwärmung und die Endlichkeit fossiler Ressourcen sowie die Umwelt- und Lärmbelastung durch den Automobilverkehr.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland zu einem der Vorreiter von umweltfreundlicher Mobilität zu machen. Als Etappe auf diesem Weg strebt die Bundesregierung an, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen.

Aktuell fallen Akzeptanz und Zulassungszahlen noch eher gering aus. Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, müssen Maßnahmen gefunden werden, die auch unabhängig von oder zusätzlich zu staatlichen Förderungen, zur Absatzsteigerung von Elektrofahrzeugen beitragen.

Seit September 2015 sorgt der Abgasmanipulationsskandal dafür, dass Abgaswerte und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren negativ ins allgemeine Blickfeld gerückt sind. Gleichzeitig werden Emissionsfreiheit und Umweltfreundlichkeit als größte Vorteile elektrischer Fahrzeuge gehandelt. Eine Möglichkeit zur Akzeptanz- und Absatzsteigerung könnte darin bestehen, externe Reize, wie aktuelle, medial präsente Ereignisse rund um die Abgasproblematik,  gezielt einzusetzen, um die besonderen Eigenschaften der Elektrofahrzeuge, wie ihre Emissions-freiheit, verstärkt ins Blickfeld potenzieller Kunden zu rücken.

Zielsetzung

Status Quo der Akzeptanz von Elektrofahrzeuge:

Neue, innovative Technologien müssen auf Basis der Wünsche potenzieller Nutzer entwickelt werden, um so aufzudecken, welche Probleme sie beschäftigen, welche Produktfunktionen ihnen Vorteile bringen und welche Präferenzen und Bedürfnisse sie haben. Viele Studien beschränken sich auf technische Fahrzeugeigenschaften sowie soziodemografische Unterschiede und vernachlässigen, dass auch psychologische Variablen wie Einstellungen und Normen, Entscheidungsprozesse und Kaufverhalten beeinflussen. Eine bessere Kenntnis der Akzeptanzmuster und Nutzungsintentionen gibt Hinweis darauf, in welchen Bereichen politische Förderung, technische Entwicklung und unternehmerische Angebotsgestaltung modifiziert und gestärkt werden sollten, um eine bessere Annahme von Elektrofahrzeugen zu erreichen.

Untersuchung eines möglichen Einflusses des Abgasmanipulationsskandals auf die Akzeptanz:

Zudem soll ein möglicher Einfluss des Abgasmanipulations-skandals auf die Produktevaluation sowie auf die Einstellungen gegenüber elektrischen Fahrzeugen und daraus resultierend eine Steigerung von Interesse, Nutzungs- und Anschaffungsabsicht untersucht werden. Dies bietet die Möglichkeit, aus einem medialen/ situationalenEreignis Marketingstrategien für den Vertrieb von Elektrofahrzeugen abzuleiten.

Die Basis hierfür liefert eine repräsentative Bevölkerungsbefragung mit einer Stichprobengröße von 1.028 in Deutschland lebenden Personen.

Infografik Studie Elektromobilität

Fragestellungen der Studie

Die Studie untersucht unterschiedliche Fragestellungen aus den Bereichen Wahrnehmung und Bewertung des Abgasmanipulationsskandals, Problem- und Umweltbewusstsein, soziale und persönliche Norm, Evaluation von Produkteigenschaften sowie Anschaffungs- und Nutzungsabsicht:

  • Wie nehmen die Befragten den Skandal wahr und wie bewerten sie ihn? Fühlen sich die Befragten vom Skandal betroffen? Wird der Skandal als Gefährdung für die menschliche Gesundheit und/ oder die natürliche Umwelt gesehen?
  • Wie ist das Problem- und Umweltbewusstsein der Deutschen bezogen auf die Rolle des Autoverkehrs für den Klimawandel und die Verknappung der Erdölressourcen ausgeprägt?
  • Welchen Einfluss haben nahestehende Personen auf die Anschaffung eines Elektroautos? Wie sieht die eigene moralische Überzeugung der Befragten aus, etwas zur Lösung des Problems beizutragen?
  • Wie bewerten die Deutschen verschiedene Produkteigenschaften? Wie werden symbolische, hedonistische und Umwelteigenschaften neben den instrumentellen Produkteigenschaften eingeschätzt? Wirkt sich der Emissionsskandal positiv auf die Bewertung bestimmter Produkteigenschaften aus?
  • Wie groß ist das Interesse sowie die Anschaffungsabsicht rein elektrischer Fahrzeuge? Wie groß ist die Intention, ein Elektroauto im Rahmen von Carsharingzu nutzen? Kann der Emissionsskandal die Anschaffungs- und Nutzungsabsicht von Elektroautos steigern?
  • Sind die Befragten überzeugt, durch den Kauf eines Elektroautos einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erdölsparen leisten zu können?

Bestellung:

Studienflyer ElektromobilitätsMonitor 2016 inkl. Bestellformular (PDF)
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