Studie:
Quantified Wealth Monitor 2016

Potenziale für die Monetarisierung von Self Tracking- und Kunden-Daten

Detailergebnisse für 40 Self Tracking-Anwendungen, Smartwatches und Fitnessarmbänder sowie 8 Online-Shops, 1.000 repräsentativ befragte Personen, über 120 Abbildungen

Studie Quantified Self Infografik

Der Quantified Wealth Monitor untersucht die Weitergabebereitschaft und Monetarisierung von Self-Tracking-Daten.

Hintergrund

Im Zuge der Quantified Self-Bewegung erfasst bereits ein erheblicher Bevölkerungsteil kontinuierlich Daten über sich selbst. Gleichzeitig entstehen durch die zunehmende Generierung und Speicherung personenbezogener Daten immer detailliertere Datenvorräte über Kunden auf Unternehmensseite.

Viele Unternehmen aus traditionellen Branchen wie Banken, Versicherungen und Energie stecken in Ertragskrisen. Sie haben Interesse daran, diese Datenbestände zu monetarisieren, wissen allerdings nicht, mit welchen Verwendungen und unter welchen Umständen die Bürger einverstanden sind. Bei einem Verstoß gegen das Datenschutzempfinden der Verbraucher droht ein erheblicher Imageschaden und der Verlust von Kunden.

Relevanz

In bisherigen Befragungen, die Einstellungen zum Datenschutz auf pauschale Art und Weise abfragen, finden sich regelmäßig große Mehrheiten für die Wichtigkeit der Privatsphäre und weitreichende Nutzungseinschränkungen für die kommerzielle Verwertung von Daten. Das Verhalten der Bürger ist allerdings kontrafaktisch: sowohl in der breiten Nutzung von Online-Diensten als auch in wissenschaftlichen Experimenten zeigt sich eine starke Bereitschaft, die eigenen Daten gegen Dienstleistungen und Prämien einzutauschen.

Notwendig ist also eine realistische Untersuchung des Verbraucherverhaltens in Bezug auf die Bereitschaft zur Erhebung, Weitergabe und Verwertung personenbezogener Daten. Für die Suche nach potenziellen Kooperationspartnern bedarf es eines Marktüberblicks über Self Tracking-Anbieter und Online Shops.

Zielsetzung

Der Quantified Wealth Monitor 2016 bietet einen Überblick über die Einstellungen der Verbraucher zum Datenschutz und die Verbreitung von Self Tracking-Anwendungen.

Unternehmen erhalten neutrale und valide Informationen, um beurteilen zu können, welche Angebote und Prämien auf Akzeptanz stoßen.

Die Basis hierfür ist eine repräsentative Bevölkerungs-befragung mit einer Stichprobengröße von 1.011 in Deutschland lebenden Personen.

Anhand von sechs Kernfragestellungen wurden die Einstellungen der Verbraucher zur Nutzung personenbezogener Daten untersucht.

Die Studie bietet eine umfassende Untersuchung des Verbraucherverhaltens beim Datenschutz, speziell bei der Selbst- und zur Fremderhebung von personen-bezogenen Daten.

Einstellungen zum Datenschutz

  • Wie wichtig ist den Verbrauchern heute Datenschutz?
  • In welchen Bereichen gilt dies besonders?
  • Was erwarten sie für Entwicklungen in der Zukunft?

Tatsächliches Datenschutz-Verhalten

  • Welche Bevölkerungsanteile sind Opfer von Internetkriminalität geworden?
  • Welche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen die Verbraucher?

Akzeptanz für die Monetarisierung von Daten

  • Welcher Bevölkerungsanteil ist bereit, Unternehmen persönliche Daten zur kommerziellen Nutzung zu überlassen?
  • Welche Faktoren beeinflussen dies?

Preisbereitschaft für die Monetarisierung von Daten

  • Für welche Prämien lassen sich Verbraucher zur Übermittlung von Daten gewinnen?

Self Tracking

  • Wie weit verbreitet ist das selbstständige Überwachen des eigenen Verhaltens in verschiedenen Bereichen?
  • Wie zufrieden sind die Nutzer?

Fremderhebung beim Online Shopping

  • Wie weit verbreitet ist die Akzeptanz von Datenerhebung bei Einkäufen im Internet?
  • Wie zufrieden sind die Nutzer?

Die Bereitschaft zur Datenweitergabe und Monetarisierung von Daten wurde für sechs Unternehmensbranchen detailliert untersucht.

Untersuchte Branchen

  • Energieversorger
  • Online Shops
  • Banken
  • Krankenversicherungen
  • Berufsunfähigkeitsversicherungen
  • Kfz-Versicherungen

Es wurde überprüft, inwieweit Personen bereit sind, Energieversorgern, Online Shops, Banken, Krankenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und Kfz-Versicherungen die Kontrolle über ihre persönliche Daten zu gestatten.

Die Eingriffe in die Privatsphäre wurden dabei zufällig in drei Stufen variiert: von milden, existenten Eingriffen über starke, aktuell debattierte, bis hin zu sehr starken und zumindest denkbaren Eingriffen.

Jedem Befragten wurde eine Stufe aus jeder Unternehmensbranche vorgestellt. Am Ende wurde immer abgefragt, ob die Person das vorgeschlagene Angebot gegen eine Prämie / einen Bonus annehmen würde.

Die Bereitschaft zur Datenweitergabe und Monetarisierung von Daten wurde für sechs Unternehmensbranchen detailliert untersucht.

 

Situation 1: Milde, existente Eingriffe

Situation 2: Starke, aktuell debattierte Eingriffe

Situation 3: Sehr starke, vorstellbare Eingriffe

Energieversorger

Analyse der vorliegenden Verbrauchs- und Zahlungsdaten Neue Zähler im Haus installieren, die detaillierte Daten messen Weiterverkauf der Daten an eine Datenbank für Vermieter

Online Shops

Zuweisung zu einer Käufergruppe anhand des Einkaufverhaltens Einbezug der Daten aus einem sozialen Netzwerk Einbezug der Daten aus sämtlichen Google-Suchanfragen

Banken

Analyse des Schufa-Eintrags für einen Kredit über 50.000 Euro Analyse der Zahlungstreue bei Energieversorgern und Versicherungen Daten zum Gesundheits-verhalten drei Monate tracken und übermitteln

Krankenversicherungen

Teilnahme an klassischem Bonusprogramm Sportliche Aktivitäten tracken und die Daten an die Versicherung übermitteln Versicherung verkauft die Daten weiter an Arbeitsgeber

Berufsunfähigkeitsversicherungen

Analyse des Eintrags im Hinweis- und Informationssystem (HIS - Risikodatenbank für Versicherungen) Für 6 Monate sportliche Aktivitäten & Alkoholkonsum tracken und die Daten an die Versicherung übermitteln Die Daten werden an das HIS weitergeben und dort mit den vorhandenen Daten verknüpft

Kfz-Versicherungen

Daten zum Fahrverhalten erfassen und übermitteln Versicherung verkauft die Daten weiter an Automobilhersteller Versicherung verkauft die Daten weiter an Banken, um die Kreditwürdigkeit besser einschätzen zu können

Studieninhalt

  • Allgemeine Einstellungen zum Datenschutz

    • Allgemeine Einstellungen zum Datenschutz
    • Spezifische Erwartungen an die Entwicklung des Datenschutzes in der Zukunft
    • Selbst praktizierter Datenschutz: Internet-Sicherheit
    • Selbst praktizierter Datenschutz: Verzicht auf Online-Dienste
    • Erfahrungen mit kriminellen Vorfällen im Internet
  • Bereitschaft zur Datenweitergabe und Monetarisierung von Daten

    • Bereitschaft zur Datenweitergabe an Banken
    • Bereitschaft zur Datenweitergabe an Berufsunfähigkeitsversicherungen
    • Bereitschaft zur Datenweitergabe an Energieversorger
    • Bereitschaft zur Datenweitergabe an gesetzliche Krankenkassen
    • Bereitschaft zur Datenweitergabe an Kfz-Versicherungen
    • Bereitschaft zur Datenweitergabe an Online Shops
    • Bereitschaft zur Datenweitergabe in Abhängigkeit von Zusicherungen des Datenschutzes (keine Weitergabe, bekannte Speicherorte)
    • Annahmebereitschaft der Angebote nach Risikobereitschaft
    • Annahmebereitschaft der Angebote nach subjektiver Einkommenszufriedenheit
    • Annahmebereitschaft der Angebote nach Geschlecht und Alter
    • Annahmebereitschaft der Angebote nach Self Tracking / kriminellen Erfahrungen im Internet
    • Annahmebereitschaft der Angebote nach Gesundheitsverhalten / Fahrverhalten
    • Vertrauen in den Umgang mit Daten bei Energieversorger, Online Shops, Banken, gesetzlichen und privaten Versicherungen
  • Self Tracking

    • Verbreitung von Quantified Self
    • Self Tracking-Nutzer nach Geschlecht und Alter
    • Anwendungsbereiche von Self Tracking
    • Bekanntheit und Nutzung Self Tracking-Geräte
    • Bekanntheit und Nutzung Self Tracking-Apps
    • Bewertung von Fitness-Armbändern
    • Genutzte Fitness-Armband Marken
    • Bewertung von Smartwatches
    • Genutzte Smartwatch Marken
    • Gründe für das Tracking / Getrackte Daten
    • Spaß an Apps für Tracking-Bereiche
    • Qualität von Apps für Tracking-Bereiche
    • Weiterempfehlung von Apps für Tracking-Bereiche
  • Online Shopping

    • Verbreitung von Online Shopping
    • Genutzte Online-Shops
    • Dauer der Kundenbeziehung zu Online Shops
    • Markensympathie Online Shops
    • Weiterempfehlungsbereitschaft Online Shops
    • Präferierte Zahlungsarten im Online Shopping
  • Wissen über Datenschutz nach Self Tracking / Online Shopping

    • Lesen und Verstehen der Datenschutzerklärungen von Self Tracking-Anwendungen
    • Lesen und Verstehen der Datenschutzerklärungen von Online Shops
    • Empfinden und Wissen bezüglich der Speicherung und Weitergabe von Daten
    • Vergleich der Einstellungen von Self Trackern und Online Shop-Kunden

Studienauszüge

Die Daten wurden anschaulich in einem umfangreichen Schaubildbericht aufbereitet, so dass die Ergebnisse einfach abgelesen werden können.
Studie Quantified Wealth Monitor
Studie Datenschutz Wichtigkeit
Studie Cyberkriminalität Vorfälle
Studie Fitness Gesundheit Self Tracking
Studie Fitness Gesundheit Ernährung
Studie Runtastic Fitbit Apple Health
Studie Soziodemographiesche Daten

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QUANTIFIED WEALTH MONITOR BASIC

€ 250

  • PDF, 25 Seiten
  • Einstellungen zum Datenschutz, praktizierter Datenschutz, sowie Vergleich von Self Trackern und Online Shop-Kunden in Bezug auf Datenschutz

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QUANTIFIED WEALTH MONITOR
SELF TRACKING

€ 1.550

  • PDF, 55 Seiten
  • Einstellungen zum Datenschutz, praktizierter Datenschutz, sowie Vergleich von Self Trackern und Online Shop-Kunden in Bezug auf Datenschutz
  • Nutzung von Self Tracking nach Bereichen, Geräten und eingesetzten Apps; Art der getrackten Daten, Qualität, Spaß und Zufriedenheit mit den Anwendungen

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QUANTIFIED WEALTH MONITOR
MONETARISIERUNG VON DATEN

€ 1.550

  • PDF, 75 Seiten
  • Einstellungen zum Datenschutz, praktizierter Datenschutz, sowie Vergleich von Self Trackern und Online Shop-Kunden in Bezug auf Datenschutz
  • Akzeptanz und Preisbereitschaft für die kommerzielle Nutzung persönlicher Daten in sechs Branchen

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QUANTIFIED WEALTH MONITOR SPLENDID

€ 2.250

  • PDF, 140 Seiten
  • "Quantified Wealth MONITOR BASIC" + 3 Komponenten

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