Studie: Beliebteste Sportmarken der Deutschen

Umfrage unter 1.014 Deutschen zum Thema Sportmarken

3.4/5 Bewertung (10 Stimmen)

Hamburg, 21. Dezember 2017Eine aktualle repräsentative Studie zu Sportmarken zeigt, dass Adidas in Deutschland die bekannteste Marke ist, gefolgt von Puma und Nike. Ferner tragen rund 37 Prozent der deutschen Sportmarkenfans am liebsten Adidas.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Dezember 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.014 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Sportmarken befragt. Untersucht wurde, welche Marken am bekanntesten sind, welche Marken die Deutschen am liebsten tragen und ob Sportartikel dieses Jahr auch unter dem Weihnachtsbaum zu finden sind.

Nahezu jedem Deutschen (97 Prozent) fällt die Marke Adidas ein, wenn sie spontan bekannte Sportmarken nennen sollen. Nike erreicht mit 92 Prozent den zweiten Platz, vor Puma mit deutlich geringeren 81 Prozent. Gibt man den Deutschen verschiedene Marken vor, kennen genauso viele Personen Puma wie Nike – insgesamt sind es 95 Prozent – während Adidas sogar auf 99 Prozent Markenbekanntheit kommt. Die drei großen Premium-Marken dominieren die Rankings, mithalten bei der Markenbekanntheit können allenfalls Reebok und die Outdoormarke Jack Wolfskin, die beide über 85 Prozent der Deutschen bekannt sind.

Auch hinsichtlich der Beliebtheit dominiert der größere der beiden Herzogenauracher Sportartikler: 37 Prozent der Markenfans tragen am liebsten Sportbekleidung von Adidas, ein Viertel präferiert Nike. Trotz der hohen Bekanntheit trägt lediglich knapp jeder zehnte Deutsche Sportbekleidung von Puma am liebsten. Eine hohe Bekanntheit führt bei Sportmarken nicht automatisch auch zu einer hohen Beliebtheit. Gut ein Fünftel der Deutschen hat entweder keine Lieblingssportmarke oder trägt sogar nie Sportbekleidung.

Am häufigsten kaufen Markenliebhaber ihre Sportbekleidung immer noch im stationären Handel. Fast jeder zweite Deutsche sucht Sportgeschäfte wie Karstadt Sport, Intersport oder SportScheck auf. Aber Online-Shops wie Amazon und Zalando sind den stationären Händlern auf den Fersen und werden bereits von 43 Prozent der Bundesbürger genutzt. Die Online-Seiten der Sportmarken haben im Vergleich dazu Nachholbedarf: nur ein Viertel kauft online direkt beim Hersteller. Nicht zu unterschätzen ist, dass fast jeder fünfte Deutsche Sportartikel-Shopper bei Aldi, Lidl und Co. ins Regal greift.

Sieben von zehn Deutschen planen, in den nächsten drei Monaten Sportartikel zu kaufen. Die Mehrheit hat dabei Schuhe im Sinn. Nahezu die Hälfte interessiert sich für Hosen und knapp ein Drittel möchte in nächster Zeit eine Sportjacke kaufen.

Pünktlich zur Weihnachtszeit werden Sportartikel auch gern verschenkt, so dass sich der ein oder andere wohl auf ein sportliches Präsent unter dem Tannenbaum freuen kann. Gut jeder fünfte Deutsche verschenkt zu Weihnachten Sportartikel, jeder Sechste ist sich diesbezüglich noch unschlüssig. Welche Geschenke im neuen Jahr dann tatsächlich benutzt werden und welche in einer Ecke im Schrank landen, bleibt allerdings den Beschenkten selbst überlassen.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-sportmarken

Infografik

Infografik - SPLENDID Sportmarken 2017

Studie: Deutschland spielt Gesellschaftsspiele – allerdings immer dieselben

Umfrage unter 1.024 Deutschen zum Thema Gesellschaftsspiele

4.6/5 Bewertung (7 Stimmen)

Hamburg, 19. Dezember 201762 Prozent der Deutschen spielen häufig oder gelegentlich Gesellschaftsspiele. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Klassiker offenbar auch in Zeiten digitaler Spielewelten nie langweilig werden: Am beliebtesten sind Monopoly, Uno, Kniffel und Mensch ärgere Dich nicht.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im November 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.024 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Gesellschaftsspiele befragt. Untersucht wurde, wie häufig und mit wem gespielt wird sowie wie bekannt und beliebt verschiedene Spiele sind. Zudem wurde erhoben, welche Verlage bekannt sind und wieviel die Deutschen für Spiele ausgeben.

Deutschland gilt als das Land der Gesellschaftsspiele. Zu Recht, wie die aktuelle Studie von SPLENDID RESEARCH zeigt, denn 29 Prozent der Deutschen greifen häufig zu Brett oder Karten, weitere 33 Prozent tun dies zumindest gelegentlich. Vor allem Eltern setzen sich regelmäßig mit ihren Kindern zusammen, um Figuren zu verschieben oder Karten abzulegen: 40 Prozent spielen mehrmals im Monat, während es bei den restlichen Erwachsenen nur 25 Prozent sind. Am meisten zocken die 30- bis 39-Jährigen, aber selbst bei den 60- bis 69-Jährigen spielt immer noch jeder Fünfte häufig.

Dabei spielen sie vor allem Altbekanntes. 88 Prozent kennen Mensch ärgere Dich nicht, 87 Prozent haben Monopoly-Erfahrung. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Uno, Kniffel und Rommé. Monopoly erreicht folgerichtig auch Platz eins im Beliebtheitsranking. Mit den Siedlern von Catan ist das jüngste Spiel, das es in die Top 15 der Lieblingsspiele schafft, immerhin auch schon 22 Jahre alt. Andere jüngere Spiele werden wesentlich seltener gespielt. Am meisten Anhänger hat noch Carcassonne, das fast jeder zehnte Spielinteressierte schon einmal ausprobiert hat, gefolgt vom Kartenspiel Yu-Gi-Oh und dem Legespaß Ubongo.

Eigentlich hätten die neuen Spiele gute Chancen, sich gegen die oft stark auf Zufall basierenden Klassiker durchzusetzen, denn die meisten Deutschen testen beim Spielen am liebsten ihr Wissen und ihren Verstand. Mehr als jeder Zweite hat Spaß an Quiz- und Wissensspielen. Platz zwei erreichen Logikspiele mit 47 Prozent, auf Platz drei landen die Strategie- und Aufbauspiele, die immerhin noch 38 Prozent mögen. Das Problem neuerer Spiele ist ihr geringer Bekanntheitsgrad, der im Durchschnitt nur fünf Prozent beträgt. Auch das Gütesiegel „Spiel des Jahres“, das Spielspaß auszeichnet und so zum Kauf von bisher unbekannten Spielen anregen soll, ändert daran wenig. Zwar kennen 69 Prozent der Deutschen den Preis, aber dafür nur selten die Preisträger. So ist zum Beispiel Colt Express, das Spiel des Jahres 2015, lediglich einem Prozent der Bevölkerung bekannt.

Selbstverständlich kommen beim Spielen in Gesellschaft auch die Emotionen nicht zu kurz. 39 Prozent der Deutschen geben zu, dass sie sich schon einmal so sehr über ein Spiel geärgert haben, dass sie dieses abgebrochen haben. Erstaunlich ist, dass dieses Verhalten entweder mit jeder Generation stark zunimmt oder mit steigendem Alter verdrängt wird: 59 Prozent der 15- bis 29-Jährigen, aber nur 26 Prozent der 60- bis 69-Jährigen bekennen sich dazu, schon einmal ein schlechter Verlierer gewesen zu sein.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-gesellschaftsspiele

Infografik

Infografik - Spieleland Deutschland 2017

Studie: Internet der Sprache kommt – aber noch nicht 2018

Umfrage unter 1.024 Deutschen zum Thema Digitale Sprachassistenten

4.9/5 Bewertung (9 Stimmen)

Hamburg, 30. November 201737 Prozent der Deutschen haben bereits einen digitalen Sprachassistenten wie Siri oder Google Assistant verwendet. Das hat eine aktuelle repräsentative Studie jetzt herausgefunden. Damit sich das Internet der Sprache durchsetzt, benötigen Smartspeaker wie Amazon Echo & Co allerdings noch mehr Verwendungsmöglichkeiten.

Das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im November 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.024 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zur Nutzung digitaler Sprachassistenten befragt. Untersucht wurde, in welchem Umfang digitale Sprachassistenten eingesetzt werden, welche Verwendungsmöglichkeiten beliebt sind und warum Nicht-Nutzer die Assistenten ablehnen. Außerdem wurde das Marktpotenzial für gerätegebundene Sprachassistenten erhoben.

Mehr als 70 Prozent der Deutschen wissen, was ein digitaler Sprachassistent ist, bislang haben allerdings nur 37 Prozent diese Möglichkeit der Gerätesteuerung ausprobiert. Vor allem auf dem Smartphone vorinstallierte Sprachassistenten werden gut angenommen. Apples Siri und der Google Assistant sind mit jeweils 15 Prozent Nutzern die beliebtesten Eingabehilfen der Deutschen. Dabei sind es beileibe nicht nur die jüngsten Generationen, die sich für das Internet der Sprache begeistern: Zwar nutzt jeder zweite der 20-29-Jährigen digitale Sprachassistenten, aber selbst bei den 50-59-Jährigen ist es mehr als jede dritte Person.

Offenbar ersparen sich die Deutschen mit digitalen Sprachassistenten vor allem Mühe und Zeitaufwand beim manuellen Tippen. 67 Prozent der Nutzer verwenden die Spracheingabe für das Schreiben von Nachrichten, gefolgt von der Suchmaschinennutzung mit 65 Prozent und dem Abspielen von Musik mit 62 Prozent. Die Nutzung erfolgt dabei regelmäßig, hat andere Eingabemöglichkeiten aber noch lange nicht verdrängt: Siri, der Google Assistant, Cortana und Alexa werden von deutlich mehr als der Hälfte ihrer Nutzer ein bis drei Mal pro Woche verwendet.

Bei der Frage nach dem Anschaffungsgrund geben 54 Prozent der Nutzer an, der Sprachassistent sei bereits auf dem Smartphone vorinstalliert gewesen. 22 Prozent sind Technik-Pioniere und interessieren sich für das Konzept der Spracheingabe beziehungsweise die innovative Technologie dahinter. Von den Personen, die bisher keine digitalen Sprachassistenten verwenden, begründet dies jeder Zweite mit dem Fehlen sinnvoller Verwendungsmöglichkeiten und jeder Vierte mit Datenschutzbedenken. Jede fünfte Frau, aber nur jeder zehnte Mann findet es außerdem unheimlich, mit Geräten zu kommunizieren.

Für die Verwendung von Smartspeakern wie Echo von Amazon und Google Home interessiert sich bisher nur ein kleinerer Teil der Bevölkerung. So ist das Kaufpotenzial für Smartspeaker sehr gering: nur etwa 2 Prozent der Nicht-Nutzer halten es für wahrscheinlich, sich im Jahr 2018 ein solches Gerät zuzulegen. Dabei hätte Amazon mit dem Echo klar die höchste Präferenz: zwei Drittel können sich vorstellen, das Gerät zu kaufen, ein Drittel zieht Google Home in Betracht, der Apple HomePod kommt für jeden Zehnten in Frage.

"Wie schnell die Verbreitung des Internets der Sprache zunimmt, wird davon abhängen, ob bedürfnisorientierte Verwendungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen", so Carina Krämer, Studienleiterin von SPLENDID RESEARCH. Das Sicherheitsbedürfnis unter den Bundesbürgern sei beispielsweise enorm hoch: "Ein Smartspeaker mit der die Fähigkeit, Räume zu überwachen und den Besitzer zu alarmieren, könnte äußert erfolgreich sein", führt Krämer weiter aus.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-digitale-sprachassistenten

Infografik

Infografik - Digitale Sprachassistenten 2017

Studie: Mehr als die Hälfte für Bedingungsloses Grundeinkommen

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.024 Deutschen zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen

5.0/5 Bewertung (15 Stimmen)

Hamburg, 23. November 2017Eine aktuelle repräsentative Studie zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen einer Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens positiv gegenübersteht. Allerdings gibt es gegenüber der Einführung auch Bedenken. Bei einem Grundeinkommen von 1.000 Euro im Monat würde fast jeder zehnte Beschäftigte nicht mehr arbeiten gehen.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Oktober und November 2017 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.024 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen befragt. Untersucht wurde unter anderem, wie bekannt das Konzept in der Bevölkerung ist, wie die Deutschen einer Einführung gegenüberstehen, welcher Betrag hierfür als angemessen empfunden wird und ob man weiterhin erwerbstätig bleiben würde.

Zwei Dritteln der Deutschen ist das Bedingungslose Grundeinkommen ein Begriff. Im Durchschnitt befürwortet eine Mehrheit von 58 Prozent der Bundesbürger nach dem Lesen einer Definition seine Einführung. Dabei zeigt sich, wie stark politische Willensbildung vom Kontext abhängig ist: Wenn in der Definition die Vorteile überwiegen, stimmen 64 Prozent der Deutschen für das Konzept. Überwiegen die Nachteile, sind es hingegen nur 46 Prozent. Der angemessene Betrag für ein Bedingungsloses Grundeinkommen liegt für die Deutschen bei durchschnittlich 1.137 Euro monatlich. Dabei spielt offenbar auch das individuelle Gerechtigkeitsempfinden eine Rolle. Personen, die die Welt für eher gerecht halten, schlagen einen Betrag von 1.093 Euro vor, während Menschen, die die Welt für eher ungerecht halten, 1.239 Euro als angemessen einstufen.

Mit der Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens wären gravierende Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt verbunden. Je nach Höhe des monatlichen Geldbetrags würden bis zu 38 Prozent der Beschäftigten in Deutschland den Beruf oder den Arbeitgeber wechseln, ihre Stundenzahl reduzieren oder sogar überhaupt nicht mehr arbeiten. Von den Berufstätigen mit einer abgeschlossenen Lehre würde ein Viertel erwägen, die Berufstätigkeit vollständig an den Nagel zu hängen. Unter Akademikern hingegen würde nur jeder Fünfte darüber nachdenken, überhaupt nicht mehr zu arbeiten. „Damit könnte sich durch die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland der Fachkräftemangel in bestimmten Berufen vergrößern“, bilanziert Studienleiterin Nadine Corleis von SPLENDID RESEARCH.

Insgesamt denken die Deutschen schlechter über ihre Mitbürger als über sich selbst: Während bei einem Grundeinkommen von 1.000 Euro pro Monat neun Prozent von sich selbst sagen, dass sie definitiv nicht mehr arbeiten würden, erwarten sie dies von durchschnittlich 28 Prozent der anderen Beschäftigten. Teilzeitarbeit und die unterschiedliche Bezahlung der Geschlechter machen sich auch beim Bedingungslosen Grundeinkommen bemerkbar: Frauen würden durchschnittlich bereits ab einem Betrag von 1.477 Euro aufhören zu arbeiten, Männer hingegen würden erst ab 1.830 Euro kündigen.

Einen positiven Effekt könnte das Bedingungslose Grundeinkommen auf das lokale Engagement in Deutschland haben. Gut ein Drittel der Bundesbürger kann sich vorstellen, bei staatlicher Unterstützung in eine Region mit billigen Mieten und niedrigen Preisen zu ziehen und dort ehrenamtlich zu arbeiten oder ein Unternehmen zu gründen. „Dies könnte zu einem Aufschwung in Regionen führen, die in den letzten Jahren eine starke Abwanderung verzeichneten“, führt Corleis weiter aus.

Die vollständige Studie gibt es kostenlos unter www.splendid-research.com/studie-bedingungsloses-grundeinkommen

Infografik

Infografik - Bedingungsloses Grundeinkommen 2017

Studie: Elektronische Gesundheitsakte hat erhebliches Potenzial

Repräsentative Studie unter 1.023 Deutschen liefert erstmals Einblick in Akzeptanz, Bedenken und Erwartungen gegenüber elektronischen Gesundheitsakten

4.8/5 Bewertung (15 Stimmen)

Hamburg, 7. November 2017Mit der elektronischen Gesundheitsakte können Patienten und Ärzte in Zukunft alle Informationen zum Gesundheitszustand einer Person bündeln. Diagnosen werden dadurch genauer und gleichzeitig transparenter. Eine aktuelle Studie zeigt nun erstmals detailliert: Die Mehrheit der Deutschen würde die elektronische Gesundheitsakte nutzen, hat aber auch klare Erwartungen an Funktionen und Datenschutz.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im August 2017 1.023 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren online zum Thema elektronische Gesundheitsakte befragt. Untersucht wurden das Gesundheitsverhalten, allgemeine Einstellungen zum Datenschutz sowie Akzeptanz, Bedenken und Erwartungen gegenüber der Einführung elektronischer Gesundheitsakten.

Die Mehrheit der Deutschen ist grundsätzlich bereit, eine elektronische Gesundheitsakte anzulegen: 56 Prozent der Bundesbürger sind an einer Nutzung interessiert, nur zehn Prozent schließen die Zusammenführung ihrer Gesundheitsdaten in elektronischer Form aus. Das verbleibende Drittel ist unentschlossen und muss Vor- und Nachteile erst noch abwägen.

Im Hinblick auf Funktionsumfang und Einbindung der im Gesundheitssystem beteiligten Akteure haben die Bundesbürger klare Vorstellungen: Ganz oben in der Gunst der Deutschen stehen jene Funktionen, die den Nutzern eine Zeit- und Aufwandsersparnis versprechen. Am stärksten werden dabei die Notfalldatenfunktion und der elektronische Impfpass nachgefragt. Gleichzeitig erwarten 60 Prozent der Deutschen eine automatisierte Übertragung der Gesundheits- und Behandlungsdaten sowie die flächendeckende Einbindung von Ärzten, Krankenkassen und Apotheken.

Unabhängig vom persönlichen Nutzungsinteresse attestierte die Mehrheit der Deutschen der elektronischen Gesundheitsakte einen positiven Einfluss auf Behandlungsverlauf und Gesundheitsverhalten: Fast zwei Drittel bewerten den generellen Einfluss auf ärztliche Behandlungen als positiv. Drei von vier Personen geben zudem an, die elektronische Gesundheitsakte könne im Notfall den behandelnden Ärzten wertvolle Informationen bereitstellen und immerhin noch die Hälfte erhofft sich zudem eine Erhöhung der Behandlungssicherheit durch die umfassende Verfügbarkeit medizinischer Informationen. Zudem sieht die Hälfte der Deutschen durch die elektronische Gesundheitsakte das eigene Gesundheitsverhalten, z.B. durch häufigeres Blutdruckmessen, unterstützt. Immerhin noch 45 Prozent fühlen sich dadurch besser in der Lage, mit Ihrem Arzt über Beschwerden und Erkrankungen zu sprechen.

Die Bevölkerung hat allerdings auch Sorgen und Befürchtungen in Bezug auf die elektronische Gesundheitsakte: Sechs von zehn Deutsche sehen sowohl die Gefahr des gläsernen Bürgers als auch das Potenzial des Missbrauchs durch Kriminelle. Auch die informationelle Selbstbestimmung wird im Rahmen der Nutzung als überaus wichtig erachtet: Acht von zehn Personen geben an, zu jeder Zeit die Kontrolle über den Inhalt der gespeicherten Daten besitzen zu wollen.

"Insofern wird es eine Hauptaufgabe sein, eine automatisierte, von allen Beteiligten einfach zu verwendende Plattform zu schaffen und gleichzeitig den Schutz der gespeicherten Daten glaubhaft zu vermitteln", so Thilo Kampffmeyer, Studienleiter bei SPLENDID RESEARCH. "Erst dann steht die Mehrheit der Deutschen für eine Nutzung bereit", führt Kampffmeyer weiter aus.

Die vollständige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/elektronische-gesundheitsakte

Infografik

Infografik - Elektronische Gesundheitsakte

SPLENDID RESEARCH Marktforschung

Wir sind Mitglied bei der wichtigsten Organisation für Marktforschung.

Esomar
SPLENDID RESEARCH GmbH
Barmbeker Str. 7a
22303 Hamburg
Germany

Tel.: +49 40/69 45 366-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleiben Sie in Kontakt und erhalten Sie unseren Newsletter mit interessanten Studien und exklusiven Angeboten:

©  SPLENDID RESEARCH GmbH | Marktforschung aus Hamburg für die ganze Welt.
Kontakt
SPLENDID RESEARCH GmbH
Barmbeker Str. 7a
22303 Hamburg

Tel. +49 (0) 40/69 45 366-0

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!