Splendid Research

Studie: Das erwarten Kunden von einer Filialbank

Repräsentative Studie mit 1.013 Befragten untersucht, wie mit Bankfilialen Kunden gewonnen werden können

Hamburg, 23. Februar 2017Die klassische Bankfiliale hat noch längst nicht ausgedient, denn zwei Drittel der Deutschen möchten sie entweder exklusiv oder gleichberechtigt neben dem Onlinebanking nutzen. Eine Studie untersucht nun genauer, welche Rolle die Filiale in der Customer Journey von Bankkunden spielt und welche Erwartungen diese mitbringen.

Die Gesellschaft für Qualitätsentwicklung in der Finanzberatung und das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH haben im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Januar 2017 1.013 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zum Thema Filialbanken befragt. Untersucht wurden die Bankbiografie der Teilnehmer, die Filial- und Onlinebanking-Nutzung, die Beurteilung von Beratungsgesprächen und die Weiterempfehlungsbereitschaft für Banken.

Die Deutschen sind Ihrer Hausbank erstaunlich treu: 37 Prozent haben bisher noch nie ihr Kreditinstitut gewechselt. Das ist in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle eine Filial-und Regionalbank, denn 39 Prozent haben ihr Hauptkonto bei einer Sparkasse und weitere 15 Prozent bei einer Volks- oder Raiffeisenbank. Ein kostenloses Girokonto ist für 38 Prozent der wichtigste Entscheidungsgrund für eine Hausbank. Aber auch ein gutes Onlinebanking mit 36 Prozent und Vertrauenswürdigkeit mit 35 Prozent sind sehr wichtige Kriterien.

Die Filiale vor Ort ist für die Deutschen trotz der steigenden Anzahl von Onlinebanken weiterhin unverzichtbar. 47 Prozent der Deutschen wickeln ihre Bankgeschäfte am liebsten in einer Kombination von Filiale und Onlinebanking ab, 18 Prozent präferieren sogar nur die Filiale. Um ein Konto zu eröffnen, würden 43 Prozent es vorziehen, in eine Filiale zu gehen, 44 Prozent würden dies lieber online machen.

Fast drei Viertel der Befragten wären bei der Anmeldung eines Girokontos in einer Filiale auch bereit, sich auf ein Beratungsgespräch einzulassen. In erster Linie geht es ihnen dabei um bessere Konditionen und Preise. 45 Prozent würden gerne auch etwas über die Funktionen des neuen Girokontos erfahren, eine umfassende Beratung erwarten sich immerhin 21 Prozent.

Im Beratungsgespräch sollte der Bankmitarbeiter dann möglichst schnell auf den Punkt kommen, denn für die Hälfte der Deutschen darf der Termin keinesfalls länger als eine halbe Stunde dauern. Mit Selbstverständlichkeiten wie einer zügigen und reibungslosen Terminvereinbarung können die Banken ihre Kunden vorweg schon positiv überraschen. Wenn dann das Gespräch auch noch auf eine verständliche Art und Weise und ohne Fachchinesisch abläuft, würdigen das die Deutschen sogar mit einer hohen Bereitschaft zur Weiterempfehlung.

Insgesamt zeigt dies, dass Filialbanken gerade bei der Kontoeröffnung erhebliches Potenzial zur Ansprache und Beratung der Kunden haben. Gleichzeitig sind Kunden aber auch so anspruchsvoll zu erwarten, dass ihnen ihre Bank online wie offline unkompliziert und kurzfristig zur Verfügung steht.

Die vollständige Studie zur Neukundengewinnung in Filialbanken 2017 gibt es unter www.splendid-research.com/neukundengewinnung-filialbanken.

Infografik

Infografik - Lieblingsländer der Deutschen

Studie: Das ist die Rangliste der Lieblingsländer der Deutschen

Repräsentative Studie mit 1.067 Befragten untersucht, welche Länder die Deutschen sympathisch finden, in welche sie reisen und in welchen sie leben würden

Hamburg, 10. Januar 2017Die Deutschen finden Schweden am sympathischsten, machen am liebsten Urlaub in Spanien und würden am ehesten nach Österreich auswandern. Insgesamt schaffen es nicht nur warme, sondern auch überraschend viele kühle Staaten in die Rangliste der Lieblingsländer der Deutschen.

Das Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Dezember 2016 1.067 Deutsche zwischen 18 und 70 Jahren online zu ihrer Meinung zu Ländern befragt. Untersucht wurde die Sympathie der Teilnehmer für 28 Länder, die Attraktivität der Länder als Urlaubsziele und die Bereitschaft dauerhaft dort zu leben.

Um in die Herzen der Deutschen zu gelangen, gibt es ein Patentrezept: Ein Land sollte dünn besiedelt sein, viel Natur besitzen, Sicherheit bieten und wenig negative Schlagzeilen produzieren. Am besten gelingt dies Schweden, das 60 Prozent der Deutschen sympathisch finden - der absolute Spitzenwert aller Länder. Etwas dahinter folgen Kanada, Australien, Neuseeland und Dänemark mit Sympathie-Werten zwischen 55 und 52 Prozent.

Unbeliebt sind dagegen vor allem Länder, über die negativ berichtet wird. Auf den letzten drei Plätzen landen die autoritären Regime in Russland, China und der Türkei, die jeweils nur 10 Prozent der Deutschen sympathisch sind. Aber auch demokratischen Ländern wie Israel (13 Prozent) und Indien (14 Prozent), die häufig mit schlechten Nachrichten in den Medien sind, fällt es schwer, Sympathisanten zu gewinnen.

In den Ferien haben Sommer, Sonne und Strand die Nase vorn: für jeweils 59 Prozent der Deutschen kommen Italien und Spanien als Urlaubsländer in Frage. In das kühlere Klima von Schweden (56 Prozent) und Kanada (52 Prozent) würde allerdings über die Hälfte ebenfalls gerne verreisen. Etwa jeder siebte Deutsche gehört zu den Entdeckern, die auch Länder wie Russland, China und Indien bereisen würden. Wie groß der Einfluss der Sicherheitslage auf die Reisebereitschaft ist, zeigt sich an Israel, das nur für 15 Prozent als potenzielles Urlausziel in Frage kommt, sowie an der Türkei, in die nur noch 17 Prozent fahren würden.

78 Prozent der Deutschen könnten sich vorstellen, längere Zeit in einem anderen Land zu leben. Für die Mehrheit kommen jedoch dafür nur wenige Länder in Frage. Am meisten Bundesbürger wären bereit, in die Nachbarländer Österreich (23 Prozent) und Schweiz (22 Prozent) auszuwandern. In die Top 10 schaffen es hier auch die USA, die für 17 Prozent zum neuen Lebensmittelpunkt werden könnten. Selten als Auswanderziel in Frage kommen Staaten mit instabiler Sicherheitslage oder autoritären Regimen. Aber auch in Japan, Brasilien und Argentinien, die zumindest als Urlaubsländer viele Deutsche reizen, würden nur 3 Prozent dauerhaft leben wollen.

Es lohnt sich für Länder im Übrigen durchaus, Maßnahmen zu ergreifen, um ihr Image zu verbessern, denn wenn die Deutschen ein Land sympathisch finden, können sie sich auch eher vorstellen, dort ihren Urlaub zu verbringen.

Die vollständige Studie „SPLENDID DESTINATIONS 2017“ gibt es hier.

Infografik

Infografik Splendid Destinations - Lieblingsländer der Deutschen Januar 2017

Dr. Grieger & Cie. wird SPLENDID RESEARCH GmbH

Hamburg, 01. Januar 2017 – Aus dem Hamburger Institut Dr. Grieger & Cie. Marktforschung wird am 1.1.2017 die SPLENDID RESEARCH GmbH. Neben Dr. Gunnar Grieger als Sprecher der Geschäftsführung werden Kathleen Mahrenholz und André Wolff in die Geschäftsführung berufen. Beide sind seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Positionen bei Dr. Grieger & Cie. tätig gewesen. Mahrenholz verantwortet die Bereiche Mystery Shopping, Rekrutierung, sowie Kunden- und Mitarbeiterbefragungen. Wolff zeichnet für das Geschäftsfeld Onlinemarktforschung verantwortlich.

Die SPLENDID RESEARCH GmbH bietet qualitative und quantitative Markforschung sowie Felddienstleistungen in über 60 Ländern weltweit an. Sie betreut mittelständische Unternehmen und internationale Konzerne der Industrie-, Medien-, Handels- und Dienstleistungsbranche.

Studie: Jeder zweite Deutsche würde für Geld Fitnessdaten an Krankenversicherer weitergeben

Repräsentative Studie mit 1.011 Verbrauchern untersucht Möglichkeiten zur Monetarisierung von Self Tracking-Daten

Hamburg, 23. August 2016Immer mehr Menschen zählen verbrauchte Kalorien mit Fitness-Armbändern oder erfassen ihren Finanzstatus per App. Versicherungen, Banken und Online-Dienstleister möchten die Daten nutzen, vor allem risikobereite Menschen würden sie für Geld auch offenlegen. Eine aktuelle Studie untersucht nun erstmals umfassend, wie groß das Potenzial für die kommerzielle Nutzung von Quantified Self-Daten ist und auf welche Faktoren es dabei ankommt.

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat im Juni 2016 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.011 Verbraucher zwischen 15 und 69 Jahren zum Self Tracking und zur Weitergabebereitschaft persönlicher Daten online befragt. Insgesamt erheben demnach bereits 21 Prozent der Bevölkerung Daten zu ihrem eigenen Leben. Den deutlich größten Anteil haben dabei Fitness- und Gesundheitsdaten, die von 18 Prozent erfasst werden. Es folgen die Bereiche Ernährung (5 Prozent), Finanzen (3 Prozent) sowie Persönliches & Intimes und Energieverbrauch (jeweils 2 Prozent). Während Frauen häufiger Fitness und Ernährung dokumentieren, liegen die Männer beim Tracking von Finanzen und Energieverbrauch vorne.

Selbsterhobene Daten zum Bewegungsverhalten würden 54 Prozent der Bevölkerung an ihre Krankenkasse übermitteln, 21 Prozent bereits für einen Bonus von 50 Euro im Jahr. Für ein halbes Monatsgehalt mehr würden 44 Prozent der Weitergabe dieser Daten an den Arbeitgeber zustimmen. Daten zum Fahrverhalten (Telemetrie) würden ebenfalls 44 Prozent an ihre Kfz-Versicherung senden, durchschnittlich für einen Bonus von 160 Euro im Jahr. Deutlich skeptischer sind die Deutschen bei der Übermittlung von Gesundheitsdaten an Banken, um einen günstigeren Kredit zu bekommen; für zwei Drittel ist hier die Grenze erreicht. Allerdings wäre jeder Dritte für eine Ermäßigung von rund 550 Euro dazu bereit.

Besonders Personen mit hoher Risikoneigung, die etwa ein Viertel der Bevölkerung ausmachen, sind bereit, ihre Daten weiterzugeben. Dabei wird Selbstüberschätzung deutlich: Männer mit mindestens einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung auf der letzten Autofahrt haben die höchste Zustimmungsrate zur Übermittlung ihrer Telemetriedaten an Kfz-Versicherungen, obwohl gerade für sie die Versicherung wohl deutlich teurer werden dürfte. „Die Auswertung und der Vergleich von Self Tracking-Daten können vielen Menschen ein realistischeres Bild von sich selbst vermitteln“, erläutert Daniel Althaus von Dr. Grieger & Cie. Marktforschung.

Die überwältigende Mehrheit teilt das Datenschutzverständnis des Grundgesetzes: 96 Prozent sind der Ansicht, ohne explizite Zustimmung der Betroffenen sollten keine Daten übermittelt werden dürfen. Im Zweifelsfall müssen sich die Bürger aber an die eigene Nase fassen: Nur 43 Prozent lesen die Datenschutzerklärungen von Online Shops, die von Self Tracking-Anwendungen lesen nur 24 Prozent. Vier von fünf Deutschen ergreifen zwar selbst Maßnahmen zum Datenschutz, dies geht bei den meisten aber nicht über das Löschen der Browserhistorie hinaus. „Privater Datenschutz kann von weiten Teilen der Bevölkerung praktiziert werden, aber er muss dazu einfach und verständlich sein“, führt Althaus weiter aus.

Die vollständige Studie „Quantified Wealth Monitor 2016“ gibt es unter www.grieger-cie.de/quantified-wealth

Infografik

Infografik Studie Quantified Wealth

Studie: Soziales Engagement zahlt sich für Unternehmen aus

Repräsentative Studie mit 1.017 Konsumenten untersucht wirtschaftliche Effekte von Corporate Social Responsibility-Maßnahmen

Hamburg, 28. Juni 2016 Kaufen auch Sie lieber Produkte von Unternehmen, die soziales Engagement für Umwelt und Gesellschaft nicht nur versprechen, sondern vorleben? Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge ändern die Deutschen bewusst ihr Konsumverhalten, um verantwortungsvolles Handeln von Unternehmen zu würdigen.

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat im April 2016 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.017 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren zu verantwortungsvollem Unternehmertum und Corporate Social Responsibility (CSR) online befragt. Dabei wurden unterschiedliche Aspekte wie Erwartungen von Verbrauchern an CSR-Aktivitäten von Unternehmen sowie die Auswirkungen solcher Maßnahmen auf das Kaufverhalten untersucht. Die Studie identifiziert unterschiedliche Konsumententypen, denen Unternehmen mit einem passenden CSR-Portfolio begegnen müssen, um Glaubwürdigkeit und Unternehmenserfolg beeinflussen zu können.

Nahezu 88 Prozent der Befragten finden bei der Beurteilung eines Unternehmens soziales Engagement wichtig. Konsumenten belohnen verantwortungsvolles Handeln von Unternehmen mit einer erhöhten Zahlungsbereitschaft: So geben 76 Prozent der Studienteilnehmer an, für ein identisches Produkt einen höheren Preis zu zahlen, wenn es von einem sozial engagierten Unternehmen hergestellt wurde. Bei fast allen Befragten wirkt sich verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln darauf aus, wie gut oder schlecht sie ein Unternehmen finden. Je nachdem, ob und inwiefern soziales Engagement den Befragten wichtig ist, können sie als CSR-Enthusiasten, -Befürworter, -Interessenten oder -Ablehner identifiziert werden. Die Studie deckt auf, dass Unternehmen bei der Planung und Kommunikation ihrer Maßnahmen diese sehr verschiedenen Gruppen berücksichtigen sollten, um einen hohen wirtschaftlichen Nutzen hinsichtlich Absatz und Image zu erzielen.

Daneben deckt die Studie auf, wie Unternehmensspenden den größtmöglichen Nutzen für ein Unternehmen erzielen können. Dabei wird deutlich, dass je nachdem, ob eine positive Außenwahrnehmung der Spende oder eine verstärkte Kundenbindung Ziel der Aktion ist, unterschiedliche Spendenpartner vorzuziehen sind. Konkret kann bestimmt werden, welche Spendenorganisation für ein Unternehmen und das jeweilige Spendenziel am geeignetsten ist.

Die vollständige Studie „Corporate Social Responsibility Monitor 2016“ gibt es unter www.grieger-cie.de/csr-studie

Infografik Studie Corporate Social Responsibility